Welpenerziehung: 10 Tipps für Dich und Deinen Hund

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Welpen Training und Ratgeber

Welpenerziehung kann am Anfang ganz schön anstrengend sein. Jede Hunderasse hat ihre Eigenheiten und wie bei uns Menschen, ist auch bei jedem Hund der Charakter unterschiedlich. Um eine geeignete Trainingsmethode für Deinen Welpen zu finden ist es wichtig, Deinen Hund zu kennen. Wenn Du weißt, was Deinen Hund motiviert, wirst Du das auch später gut im Training anwenden können und schnell Erfolge sehen. Wichtig ist, warte mit Deinem Welpentraining nicht zu lange. Je älter Dein Hund wird, umso schwieriger wird es werden sein Verhalten zu ändern. Um Dir bei Deinem Welpentraining zu helfen und Dich bei der Erziehung zu unterstützen, haben wir Dir auf dieser Seite die wichtigsten und hilfreichsten Tipps und Tricks herausgesucht.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Welpenerziehung ist es wichtig früh anzufangen, da Welpen besonders viel durch Prägung, Konditionierung und Gewöhnung lernen.
  • Finde die richtige Motivation für Deinen Hund, um ihn beim Training bei Laune zu halten und beginne beim Training mit den Basics.
  • Benutze beim Training und der Erziehung auf keinen Fall Gewalt oder Elektrohalsbänder!
  • Du solltest es mit der Menge an Tricks und Kommandos am Anfang nicht übertreiben und solltest als Anfänger, wenn möglich eine Hundeschule besuchen.
  • Clickertraining kann auch eine Hilfe bei der Hundeerziehung sein und sollte auf jeden Fall ausprobiert werden.
  • Sei beim Training stets geduldig und konsequent  und versuche im Alltag eine Routine mit Deinem Welpen zu erschaffen. Es wird Deinem Welpen helfen und ihm Sicherheit geben.

Hintergründe: Was Du über Welpenerziehung wissen solltest

Es gibt vieles was Du über Welpenerziehung wissen solltest. Hier findest Du alle wichtigen Informationen.

Wann solltest Du mit der Welpenerziehung beginnen?

Mit der Welpenerziehung solltest Du so früh wie möglich beginnen. Je früher Du beginnst, desto einfacher wird es sein, ein freundliches und soziales Verhalten Deines Hundes zu erzielen. Welpen lernen besonders viel durch Prägung, Konditionierung und Gewöhnung.  Eine zu späte oder gar fehlende Welpenerziehung wird nicht nur im Welpenalter für Schwierigkeiten sorgen, sondern auch in den folgenden Jahren zu einem großen Problem werden. Eine gute Hilfe beim Welpentraining kann eine Hundeschule bieten.

Was ist bei der Welpenerziehung zu beachten?

Bei der Welpenerziehung ist es wichtig darauf zu achten, dass Dein Hund auch bereit für das Training ist. Wenn Dein Hund müde oder beim Essen ist, solltest Du nicht mit dem Training beginnen. Beim Welpentraining ist es wichtig, dass Dein Hund das Training mit etwas positivem verbindet. Wenn Dein Hund also etwas im Training sehr gut macht, solltest Du ihn auch sofort loben. Das Lob kann in Form eines Leckerlis, einer Streicheleinheit oder einem kleinen Spiel kommen. Wähle das aus, was Deinen Welpen am meisten motiviert. Isst Dein Hund gerne oder hat er ein Lieblingsspielzeug? Dann hast Du bereits die besten Voraussetzungen für ein tolles Training.

Mit welchen Kommandos solltest Du beginnen?

Es ist wichtig zu wissen, dass Welpen eine recht kurze Konzentrationsspanne haben. Wenn Du also gerade erst damit angefangen hast Deinen Welpen zu trainieren, sind Kommandos, die eine lange Konzentrationsspanne benötigen, nicht zu empfehlen. Am besten ist es, mit Kommandos anzufangen, die Du auch problemlos in Deinen Alltag mit einbinden kannst. Ein guter Anfang wäre beispielsweise das Kommando „Sitz“ oder „Platz“. Falls Dein Hund diese Kommandos bereits verinnerlicht hat, kannst Du mit nützlichen Kommandos weiter machen. Also überlege welche Grundkommandos Dein Hund können sollte. Gute Beispiele dafür wären „Aus“, „Bleib“ oder auch „Bei Fuß“.

Gewaltfreie  Welpenerziehung

Vor allem in der Welpenerziehung ist es sehr wichtig auf gar keinen Fall Gewalt anzuwenden. Im Welpenalter sind Hunde sehr sensibel und werden durch äußere Eindrücke geprägt und beeinflusst. Solltest Du beim Training mit Bestrafung statt mit Belohnung Arbeiten, wird Dein Hund das Training stets mit negativen Emotionen verbinden und das Training wird wenig Erfolg zeigen. Außerdem kann es dazu führen, dass Dein Hund Dich und andere Menschen auch mit negativen Dingen in Verbindung bringt, und somit  auch gegenüber Menschen ein schlechtes oder aggressives Verhalten zeigt.

Was muss ein Welpe alles lernen?

Was Dein Welpe alles lernen muss, hängt sehr von Dir ab. Hundeschulen und Experten empfehlen natürlich die Basics. Dazu gehört, dass Dein Hund gut an der Leine läuft, „Sitz“, „Platz“, „Aus“ und auch das Kommen auf Abruf. Beherrscht Dein Welpe bereits all diese Kommandos, kannst Du sein Verhalten beobachten und Dein Training darauf anpassen. Springt Dein Hund gerne andere Leute an oder bringt das Spielzeug nicht zurück, wären dies gute Kommandos, die Du Deinem Welpen beibringen könntest.

Hunde trainieren mit Clickertraining

Clickertraining bedeutet, dass Dein Hund auf ein klick Geräusch konditioniert wird und dieses dann mit etwas positivem, meist ein Leckerli verbindet. Clicker gibt es sowohl im Tierhandel oder auch online zu kaufen. Hast Du einen Clicker zu Hause kannst Du auch schon mit dem Training beginnen.

Laut einer US-amerikanischen Studie lernen Hunde , die mit Clickertraining trainiert werden 40 % schneller.

Zuerst muss Dein Welpe das Geräusch mit etwas positivem in Verbindung bringen. Am besten geeignet ist dafür ein Leckerli. Anfangs sollte Dein Welpe nach jedem „Click“ ein Leckerli bekommen. Um zu testen, ob die Konditionierung funktioniert hat, kannst Du einfach Deinen Clicker benutzen. Kommt Dein Welpe nach dem Geräusch freudig zu Dir gerannt oder schaut Dich freudig an, war die Konditionierung Erfolgreich. Eine gute Clicker-Trainingseinheit sollte nicht viel länger als 10 Minuten sein und auch nur dreimal am Tag wiederholt werden.

Wichtig! Mache das Click Geräusch niemals ohne auch tatsächlich danach eine Belohnung zu geben und benutze den Clicker nicht um Deinen Hund zu rufen.

Hundeschule

Welpen Ratgeber

Du möchtest Dir einen Welpen nach Hause holen und hast aber noch nicht so viel Ahnung von Welpenerziehung? Kein Problem! Hier findest Du unsere Top 10-Tipps zur Welpenerziehung.

Eine Hundeschule zu besuchen ist vor allem für  unerfahrene Hundehalter wichtig. Doch auch erfahrene Hundehalter sollten eine gute Hundeschule nicht vernachlässigen. In der Hundeschule kannst Du Dir nicht nur von professionellen Hundetrainern Tipps holen, sondern Dich auch mit anderen Hundebesitzern austauschen. Außerdem bekommt Dein Hund in einer Hundeschule noch andere soziale Kontakte und kann somit auch früh lernen damit umzugehen.

Unsere Top 10: Erziehungstipps für Deinen Hund

Wir haben Dir hier unsere Top 10 Erziehungstipps kompakt zusammengefasst.

Eindeutige Kommandos und klare Signale

Vor allem am Anfang der Welpenerziehung ist es wichtig, dass Du Deinem Hund stets Klare und kurze Kommandos und Signale gibst. Ein häufiger Fehler in der Erziehung ist es zu lange Kommandos zu geben. Um Deinem Hund ein Kommando gut zu vermitteln, ist es wichtig auch eine kurze Geste zu dem Kommando zu geben. Bei dem Kommando „Sitz“ könnte dies beispielsweise ein erhobener Zeigefinger sein.

Basic Kommandos zuerst

Bei der Welpenerziehung ist es wichtig, mit den Basics zu Beginnen. Die Konzentrationspanne ist bei einem Welpen sehr kurz und somit sind komplizierte Tricks kein guter Anfang. Außerdem ist es sehr nützlich mit den Basics zu beginnen, da es im Alltag wichtiger ist, dass Dein Hund auf diese Kommandos hört, statt irgendwelche Tricks zu machen.

Positives verhalten belohnen, statt negatives zu bestrafen

Um Deinen Welpen für das Training bei Laune zu halten ist es sehr wichtig positives Verhalten zu belohnen, statt Negatives zu bestrafen. Durch das Belohnen der Positiven Dinge wird Dein Hund nicht nur die Kommandos schneller lernen, sondern auch das Training  wird er Positiv im Gedächtnis behalten. Dies sorgt bei Deinem Welpen für mehr Spaß beim Training und schnellere Lernerfolge.

Stets geduldig sein

Es hört sich anfangs noch sehr einfach an, doch stets Geduld mit seinem Welpen zu haben, kann auf Dauer auch mal etwas schwieriger sein. Deshalb solltest Du immer daran denken, Deinem Welpen gegenüber gelassen zu bleiben und nicht zu laut zu werden.

Sozialisiere Deinen Hund in jungen Jahren

Es ist wichtig Deinen Welpen in jungen Jahren zu sozialisieren. Am besten kannst Du das in einer Hundeschule, da er dort nicht nur viele Hunde treffen wird, sondern auch Menschen. Durch das frühe heranführen an andere Hunde und Menschen wird Dein Hund sich schnell daran gewöhnen und später auch keine Probleme mit anderen Hunde oder Menschen haben.

Wichtig! Hunde haben genau wie wir Menschen auch Präferenzen, wenn es um ihre sozialen Kontakte geht. Es ist also durchaus mal möglich, dass Dein Hund abweisend zu anderen Hunden ist und sollte es nicht zu oft vorkommen, ist das auch kein Grund zur Sorge.

Sei stets konsequent

Vorallem bei der Welpenerziehung ist es sehr wichtig stets konsequent zu sein. In jungen Jahren verhalten sich Welpen wie Kinder. Sie testen ihre Grenzen aus um zu sehen, womit sie durchkommen können. Es kann in diesem Alter dann auch mal passieren, dass Dein Hund etwas klaut oder auch mal seine Kommandos verweigert. In diesen Momenten ist es wichtig, dass Du nicht die Geduld verlierst und auch nicht anfängst Deinen Hund in Grund und Boden zu schreien. Was hier am besten hilft, ist Konsequenz. Bleibe also in einem ruhigen aber bestimmten Ton und gebe nicht nach.

Versuche Deinem Welpen nicht zu viele Kommandos auf einmal beizubringen

Man sieht häufig Hunde in Talentshows die sehr viele tolle Tricks machen. Dann ist es auch verständlich, dass viele Hundebesitzer das auch mit ihrem Vierbeiner machen wollen. Doch denke daran es nicht zu überstürzen! Ein Welpe hat nur eine sehr begrenzte Aufmerksamkeitsspanne und deshalb sollten aufwändige und umfangreiche Tricks auf später verschoben werden.

Pausen sind wichtig!

Dein Welpe braucht während des Trainings unbedingt auch mal Pausen. Teile das Training am besten auf mehrere Einheiten auf. Die Pausen helfen Deinem Hund dabei, sich zu regenerieren und Kraft für die nächste Trainingseinheit zu sammeln.

Das Timing

Das Timing einer Trainingseinheit kann über den Erfolg aber auch Misserfolg der Trainingseinheit entscheiden. Du solltest eine Trainingseinheit nicht beginnen, wenn Dein Welpen einen müden Eindruck macht. Auch während dem Spielen oder gleich nach dem Essen sind keine guten Zeitpunkte für eine Trainingseinheit. Du solltest das Training am besten dann machen, wenn Dein Hund etwas hungrig ist, ausgeschlafen ist und bereits gespielt hat, und nicht zu Energie geladen ist.

Wiederholungen machen den Meister!

Nachdem Du Deinem Welpen bereits Kommandos beigebracht hast, ist es wichtig diese auch regelmäßig zu wiederholen. Nur weil Dein Welpe diese Kommandos im Training gelernt hat, bedeutet das nicht, dass er sie für immer behalten wird, wenn sie nicht auch ab und zu abgefragt werden.

Das kannst Du tun, um Deinem Welpen Fehlverhalten abzugewöhnen!

Das Dein Welpe sich nicht immer perfekt verhält ist vollkommen normal. Ab und an wird auch ein Welpe mal ein Fehlverhalten aufweisen. Doch keinen Grund zur Sorge! Mit unseren Tipps zeigen wir Dir, wie Du das Fehlverhalten wieder ganz schnell los wirst.

So kannst Du Deinem Welpen das Anspringen abgewöhnen!

Das Anspringen solltest Du am besten schon im Welpenalter abgewöhnen. Doch auch wenn Dein Hund schon älter ist, kannst Du diese Marotte noch loswerden. Sollte Dein Hund Dich anspringt, solltest Du einen Schritt zurückgehen und entschieden „Nein“ oder „Aus“ sagen. Machst Du das konsequent, wird Dein Hund schon bald aufgeben und sein Fehlverhalten erkennen.

Dein Welpe zwickt und beißt? So gewöhnst Du es ihm ab!

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Deinem Welpen das beißen oder zwicken abgewöhnen. Eine Möglichkeit ist, einfach „AUA“ zu sagen und Dir dann die gebissene Stelle zu reiben. Meist haben Welpen bereits so viel Empathie, dass sie begreifen, dass es Dir weh getan hat und stoppen dieses Verhalten dann. Eine weitere Methode ist, Deinen Welpen hochzuheben, wenn er sich irgendwo festgebissen hat. Meist lässt ein Welpe los, sobald er den Boden unter den Füßen verliert. Um das Beißverhalten auch nicht unbeabsichtigt hervorzurufen, solltest Du auf sämtliche Beiß -und Zerrspielzeuge im Welpenalter verzichten.

Was tun gegen Dauerbellen?

Dauerbellen kann sehr Rassen abhängig sein, denn viele Hunderassen sind von Natur aus einfach etwas lauter. Um das Bellverhalten in den Griff zu bekommen, solltest Du jedes Mal „Nein“ oder „Aus“ sagen. Falls das nicht hilft, kannst Du es mit Ablenkung durch Spielzeuge oder Gassigehen versuchen. Eine weitere Möglichkeit ist, Deinem Hund das Bellen auf Kommando anzutrainieren. Häufig hat das zur Folge, dass  das Bellen außerhalb des Trainings weniger wird.

Betteln am Tisch

Das Betteln am Tisch kann schnell passieren. Um dieses Verhalten nicht zu hervorzurufen, solltest Du Deinem Welpen auf keinen Fall Essen vom Tisch reichen. Falls es aber schon zu spät ist, und Dein Hund bereits bettelt, solltest Du ihn einfach ignorieren und auf dieses Verhalten nicht weiter eingehen. Sollte das betteln jedoch extremer werden und Du kannst es nicht mehr ignorieren, dann kannst Du die Kommandos „Nein“ oder auch „Aus“ nutzen.

Ziehen an der Leine

Ein Hund, der an der Leine zieht, kann beim Spaziergang auf Dauer ganz schön anstrengend werden. Um Deinem Hund das abgewöhnen, solltest Du nochmals das Leinentraining wiederholen. Außerdem hilft es, beim Gassigehen ein paar Leckerlis dabei zu haben, da es Deinen Welpen mehr auf Dich und weniger nach vorne zieht.

Diese Gadgets können bei der Welpenerziehung helfen

Auch Hundespielzeug kann bei der Erziehung helfen. Diese drei Spielzeuge helfen Dir und Deinem Welpen beim Training.

Futterdummy

Ein Futterdummy kann vor allem dabei helfen das Apportieren zu trainieren. Apportieren bedeutet, dass Dein Hund sein Spielzeug wieder zu Dir zurückbringt. Außerdem kann ein Futterdummy auch einfach eine gute Beschäftigung für Deinen Hund sein.

Treibball

Treibbälle sind vor allem dann gut, wenn Du das Gefühl hast, Dein Hund ist geistig etwas unterfordert. Beim Treibballspielen geht es darum, dass Dein Hund einen oder mehrere große Bälle ins Ziel schubst. Das Ziel ist meistens ein Tor und als Bälle werden meist Gymnastikbälle genutzt. Meist sind bis zu acht Bälle auf dem Feld und Dein Hund sollte alle kontrolliert nacheinander in das Tor schubsen. Er macht das aber nicht alleine, sondern Du unterstützt ihn mit Deinen Kommandos. Dies stärkt das Teamwork und vertrauen zwischen Dir und Deinem Welpen und macht Euch zu einem tollen Team.

Wurfspielzeug

Welpentraining

Spielzeuge können auch bei der Hundeerziehung helfen. Was Du sonst noch über Welpenerziehung wissen solltest, erfährst Du. hier.

Wurfspielzeuge können auch bei der Hundeerziehung helfen. Diese Spielzeuge können helfen, den Jagdtrieb Deines Hundes besser zu kontrollieren, um zu verhindern, dass Dein Hund wegrennt. Natürlich können dabei auch Futterdummys helfen, aber bei Wurfspielzeugen gibt es etwas mehr Auswahl im Design. Mag Dein Welpe eher Federn oder Fell kannst das Spielzeug darauf anpassen.

Trivia: Was Du noch zur Welpenerziehung wissen solltest

Hier findest Du noch etwas extra Wissen zur Welpenerziehung.

Warum solltest Du Deinen Welpen so früh wie möglich anfangen zu trainieren?

Welpen lernen besonders viel durch Prägung, Konditionierung und Gewöhnung. Wenn Du schon früh mit dem Training anfängst, gewöhnt sich Dein Welpe daran und verinnerlicht das auch für später. Welpen sind außerdem in jungen Jahren noch sehr beeinflussbar. Du kannst ihnen in diesem Alter viel beibringen und ihnen gewisse Strukturen auch für das Erwachsenenalter mitgeben.

Ab wann kannst Du mit dem Training aufhören?

Wirklich aufhören kannst Du mit dem Training nie. Natürlich wird es einfacher werden und wenn Dein Welpe mal älter ist und Du ihm alles beigebracht hast, was Du ihm beibringen wolltest. Doch auch im Erwachsenenalter hört das Training nicht auf, sondern nimmt andere Formen an. Anstatt aktiv Deinen Hund zu trainieren wirst Du das Trainierte nun abfragen. Dies wird oftmals ganz automatisch im Alltag passieren. Doch Du musst aufpassen, denn auch wenn Du mit Deinem Hund nun kein umfangreiches Training mehr betreibst ist es wichtig direkt darauf zu reagieren, wenn er ein Kommando nicht befolgt oder nicht richtig ausführt. Außerdem ist es wichtig, die Kommandos auch Regelmäßig abzurufen, denn sonst kann es auch passieren, das mache Kommandos bei Deinem Hund in Vergessenheit geraten.

Können die Welpentraining-Tipps auch bei älteren Hunden angewandt werden?

Ja. Das Welpentraining kann natürlich auch bei älteren Hunde angewandt werden. Der einzige Unterschied wird sein, dass bei älteren Hunden das Training schwieriger sein wird, da der Hund im Welpenalter keine Erziehung genossen hat. Somit hat sich bei diesem Hund ein anderes Verhaltensmuster bereits gefestigt und dieses gilt es zu durchbrechen. Doch verliere nicht den Mut, denn mit viel Geduld und Hingabe ist es möglich Hunde in jedem Alter noch zu trainieren.

Helfen Elektrohalsbänder tatsächlich bei der Hundeerziehung?

Nein! Auf keinen Fall solltest Du Elektrohalsbänder oder Ähnliches in der Hundeerziehung verwenden. Dein Hund kann ebenso schmerzen empfinden, wie Du selbst und vor allem im Welpenalter sind Elektroschocks sehr schmerzhaft. Doch auch im Erwachsenenalter sollte kein Strom in der Hundeerziehung verwendet werden. Dein Hund wird sonst das Halsband mit negativen Emotionen in Verbindung bringen. Das wird auf Dauer zu negativem Verhalten Deines Hundes führen und er wird sehr viel ängstlicher sein. Angst ist bei Hunden kein gutes Lernmittel und Du wirst das Training Dir und Deinem Hund unnötig erschweren.

Kann ein strukturierter Alltag bei der Erziehung helfen?

Ein strukturierter Alltag hilft sehr bei der Hundeerziehung. Vor allem im Welpenalter ist es wichtig. Wenn Du Deinem Hund bereits in jungen Jahren einen strukturierten Alltag gibst, wird die Erziehung einfacher, da Dein Hund stets weiß was kommen wird und sich darauf einstellen kann. Das kann beim Training helfen oder auch beim Spazieren gehen oder Schlafen. Dein Hund weiß somit wann er sich auspowern kann, wann er konzentriert sein sollte oder wann es Schlafenszeit ist. Hast Du einen unstrukturierten Tag und Dein Hund kann sich nicht darauf einstellen, was als Nächstes kommt, kann es passieren, dass er aufgedreht ist, wenn er konzentriert sein sollte oder schläfrig ist, wenn er Gassi gehen sollte.

Weiterführende Quellen

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