Weiße Hunderassen: Die beliebtesten Rassen mit weißem Fell

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Weiße Hunderassen Samojede

Weiße Hunde sind von vielen sehr beliebt. Ihr weiches, schneeweißes Fell fasziniert viele Hundeliebhaber. Möchtest Du wissen, welches die beliebtesten weißen Hunderassen sind? Wünschst Du Dir schon immer einen Hund mit weißem Fell? In diesem Ratgeber haben wir für Dich eine ausführliche und detaillierte Liste von Hunderassen mit weißem Fell zusammengestellt. Außerdem findest Du hier die am häufigsten gestellten Fragen über weiße Hunderassen und einige Tipps, wie man sie am besten pflegt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt viele Hunderassen mit weißem Fell. Diese lassen sich in langhaarige, kurzhaarige, kleine, mittelgroße und große Hunde unterschieden.
  • Das weiße Haar kann durch einen Oxidationsprozess vergilben. Um dies zu vermeiden ist es wichtig, den Hund mit besonderer Sorgfalt zu reinigen.
  • Ein Hund mit weißem Fell sollte nicht zu oft gewaschen werden, da seine Haut sehr empfindlich ist und dadurch gereizt werden kann.
  • Um das Fell weiß zu halten, ist es sinnvoll, spezielle Shampoos zu verwenden und den Hund mehrmals pro Woche zu bürsten.
  • Weiße Hunde haben in der Regel helle Haut. Diese sollte vor starken UV-Strahlen geschützt werden.

Welche Hunderassen sind weiß?

Die Auswahl an Hunderassen mit weißem Fell ist sehr groß. Hier stellen wir Dir die beliebtesten weißen Hunde vor. Um Dir eine bessere Übersicht zu verschaffen, haben wir die weiße Hunderassen in drei Kategorien nach Größe aufgeteilt. In jeder Kategorie wird außerdem nach kurzhaarigen und langhaarigen weißen Hunden unterschieden.

Wissenswert: Der FCI (Fédération cynologique internationale) ist der größte internationale Verband von Hundezüchtervereinigungen. Der FCI wurde 1911 gegründet und erkennt 339 verschiedene Rassen an.

Kleine weiße Hunde

Als kleine Hunde versteht man Rassen, die, sobald sie das Erwachsenenalter erreicht haben, ein Körpergewicht von 10 kg nicht überschreiten.

Langhaar

Malteser
Der Malteser kommt ursprünglich aus dem zentralen Mittelmeerraum, hat eine Widerristhöhe zwischen 20 cm und 25 cm und kann bis zu 4 kg wiegen. Diese Rasse ist sehr lebendig und freundlich. Der Malteser gehört zur Kategorie der antiallergischen Hunde, da er kein Unterfell hat und ganz selten Haare verliert. Mit etwas Pflege und Aufmerksamkeit kann dieser Hund etwa 14-16 Jahre bei guter Gesundheit leben. https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/malteser#gesundheit

Zwergpudel
Der Zwergpudel ist eine Variante des Pudels. Sein Fell kann unterschiedliche Farben haben, unter anderem weiß. Dieser französische Hund kann bis 35 cm groß und bis zu 6 kg schwer werden. Die Rasse gehört zur FCI (Fédération Cynologique Internationale) Gruppe “Gesellschafts- und Begleithunde”. Der Zwergpudel ist ein lebensfroher und  intelligenter Hund, der die Natur und viel Bewegung braucht und liebt. Bei einer guten Gesundheit kann diese Rasse bis zu 17 Jahre alt werden.

West Highland White Terrier
Diese Hunderasse aus Großbritannien, auch Westie genannt, können eine Größe von 28 cm und ein Gewicht von bis 10 kg erreichen. Der West Highland White Terrier ist sehr lieb, freundlich, verspielt und ein guter Wachhund, dank seines angeborenen Jagdinstinkts. Mit einer aufmerksamen Pflege und bei einer optimalen Gesundheit können diese Hunde ebenfalls bis zu 16 Jahre lang leben.

Bichon Frisé
Der Bichon Frisé, auch als gelockter Bichon und Tenneriffahündchen bekannt, kommt ursprünglich aus Frankreich. Seine Widerristhöhe kann zwischen 23 – 30 cm liegen und sein Gewicht kann bis zu 5 kg betragen. Diese Rasse haart wenig und gehört zur “Gesellschafts- und Begleithunde” Gruppe. Ein verspielter Hund, der sehr aufmerksam, selbstbewusst, freundlich und loyal ist. Ein Bichon Frisé kann 15 Jahre alt werden.

Weiße Hunderassen Bichon Frisé

Der Bichon Frisé ist ein sehr aktiver kleiner Hund. Er liebt es, sich viel zu bewegen und zu spielen.

Volpino Italiano
Diese italienische weiße Hunderasse ist sehr aktiv und spielt gerne. Der Volpino ist anhänglich und vigilant und bewacht sein Territorium. Deswegen wird diese Rasse nicht nur als Begleithund betrachtet, sondern auch als Wachhund zugeordnet. Seine Maße: er kann eine Höhe von ca. 30 cm und ein Gewicht von 5-6 kg erreichen. Die Lebenserwartung des Volpinos liegt zwischen 9 und 15 Jahren.

Japan-Spitz
Ursprünglich kommt der Japan-Spitz, wie der Name schon sagt, aus Japan. Ein sehr loyaler Hund, der es liebt Zeit mit seinem Besitzer zu verbringen. Er ist sehr abhängig von seiner Familie, hat viel Kraft und Energie und leidet sehr, wenn er allein gelassen wird. Die Größe des Japan-Spitzes beträgt ca. 30-38 cm und er kann bis zu 10 kg wiegen. Diese Hunderasse kann bei guter Gesundheit zwischen 10 und 16 Jahren alt werden.

Kurzhaar

Chihuahua
Der kleinste Hund der Welt ist mexikanischer Herkunft. Chihuahua können schwarz, braun, creme, gold und weiß sein. Diese Hunderasse hat ein starkes Selbstbewusstsein und liebt es, viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Trotz seiner Größe (Widerristhöhe zwischen 15 und 23 cm und Gewicht zwischen 1,5 und 3 kg) ist der Chihuahua ein mutiger Hund, der sich von größeren Hunden nicht einschüchtern lässt. ALs ein sehr langlebiger kleiner Hund, kann ein Chihuahua mit der richtige Sorgfalt auch 20 Jahre alt werden.

Mittelgroße weiße Hunde

Mittelgroße Hunde wiegen zwischen 8-10 kg und 30 kg.

Langhaar

Deutsche Spitze
Die Deutschen Spitze sind misstrauische, sehr aufmerksame und treue Hunde, die sehr gut ihr Revier überwachen. Deswegen ist diese mittelgroße Hunderasse perfekt, für denjenigen, der nach einem Wachhund aber auch nach einem loyalen, liebevollen und kinderfreundlichen Hund sucht. Zwischen 30 und 46 cm groß und bis zu 18 kg schwer, können gut-gepflegte Deutsche Spitze bis 15 Jahre alt werden.

Pudel
Der Pudel hat seinen Ursprung in Frankreich. Diese ist eine der intelligentesten Hunderasse der Welt. Sie können sehr leicht und schnell lernen und sind deswegen bei Hundetrainern sehr beliebt. Pudel sind loyal und anpassungsfähig und sind perfekte Rettung-, Schutz-, Therapie-, Blinden- oder Familienhunde. Es gibt unterschiedliche Varianten von Pudel, die sich wegen der verschiedenen Größen differenzieren, vom kleinsten Toy-Pudel bis zum größeren Standardpudel. Die Höhe variiert von 24 bis 60 cm und das Gewicht kann 3 bis 28 kg betragen. Pudel können ein Alter von etwa 15 Jahren erreichen.

Samojede
Der Samojede ist eine der beliebtesten Schlittenhunderassen. Er stammt aus Nordsibirien und kann wegen seines langen und dichten weißen Fell auch die niedrigsten Temperaturen sehr gut aushalten. Der Samojede ist ein freundlicher Familienhund, der sehr intelligent, ruhig, liebevoll und treu ist. Er liebt es, gestreichelt zu werden und viel Zeit mit seiner menschlichen Familie zu verbringen. Diese Rasse kann bis zu 60 cm groß und 30 kg schwer werden. Mit der richtigen Pflege kann der Samojede bis 14 Jahre lang leben.

Kurzhaar

Bullterrier
Der Bullterrier kommt ursprünglich aus Großbritannien und sein Fell kann gestromt, rehfarben, schwarz und weiß, dreifarbig, rot-weiß oder reinweiß sein. Bullterrier sind ruhige, mutige und lebhafte Wachhunde, die auch kinderfreundlich sind. Sehr selbstbewusst, kann diese Hunderasse manchmal etwa hartnäckig sein. Seine Größe beträgt ca. 45-55 cm und sein Gewicht liegt zwischen 22 und 38 kg. Die Lebenserwartung ist ungefähr 10-14 Jahre.

Weiße Hunderassen Bullterrier

Der Bullterrier lebt gerne im Haus oder in einer Wohnung in engem Kontakt mit seinen Besitzern. Er braucht jedoch viel Bewegung und etwa 5 Spaziergänge pro Tag.

Englische Bulldogge
Diese Art von Bulldogge aus England kann unterschiedliche Fellfarben haben. Die am meisten verbreitete Farbe ist rot-weiß, sehr beliebt ist aber auch die reinweiße englische Bulldogge. Diese Hunderasse ist freundlich und liebt die Gesellschaft von Menschen. Die englische Bulldogge ist ein ziemlich eigensinniger Hund: Scharfe und undeutliche Kommandos werden von diesem Hund oft ignoriert. Englische Bulldoggen können bis zu 40 cm groß werden. Das Gewicht beträgt in der Regel 18 bis 25 kg. Diese Hunderasse hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca. 8 bis 10 Jahren.

Große weiße Hunde

Große Hunderassen können eine Widerristhöhe von über 80 Zentimetern haben. Das Gewicht liegt zwischen 30 und 50 Kg aber es kann auch 80 Kg überschreiten.

Langhaar

Berger Blanc Suisse
Der Berger Blanc Suisse ist auch als Weißer Schweizer Schäferhund bekannt und kommt ursprünglich aus der Schweiz. Er ist ein perfekter Begleithund, der nicht nur clever und sportlich, sondern auch einfühlsam, loyal und aufmerksam ist. Dieser Art von Schäferhund liebt es dem Menschen Gesellschaft zu leisten und in ihrer Nähe zu sein. Zu seinem Besitzer baut dieser Hund eine besondere und einzigartige Bindung auf. Er kann bis zu 66 cm groß und bis 40 kg schwer werden. Bei guter Gesundheit lebt der Berger Blanc Suisse auch 12 Jahre lang.

Maremmen-Abruzzen-Schäferhund
Diese italienische Hunderasse gehört zur FCI Gruppe “Hütehunde und Treibhunde”, wie alle Arten von Schäferhunden. Er ist ein selbstbewusster und mutiger Hund, der trotz seines stolzen Wesen sehr treu und loyal gegenüber seinen Menschen ist. Seine Eigenschaften machen ihn zu einem perfekten Wachhund. Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund kann zwischen 65 und 73 cm groß werden und ein Gewicht zwischen 35 und 45 kg haben. Die Lebenserwartung liegt zwischen 9 und 15 Jahren.

Weiße Hunderassen Maremmen-Abruzzen-Schäferhund

Wie viele Schäferhunde zeigt der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund eine tiefe Bindung zu seinem Menschen.

Pyrenäenberghund
Die Hunderasse, auch bekannt als Patou und Chien de Montagne des Pyrénées, kommt aus Frankreich und gehört zur FCI Gruppe “Hütehunde und Treibhunde”. Der Patou ist ein sehr ruhiger, gefügiger und geduldiger Hund, der sehr aufmerksam und fürsorglich im Umgang mit Kindern ist und die Verbindung zu seiner menschlichen Familie sehr zu schätzen weiß. Er kann bis 82 cm groß werden und ein Gewicht zwischen 36 und 54 kg erreichen. Mit der richtigen Pflege kann ein Pyrenäenberghund auch über 12 Jahre lang leben.

Kuvasz
Der Kuvasz ist eine ungarische Hunderasse. Diese Hunde sind mutig, eigenständig und zuverlässig. Stark und athletisch, sie schützen loyal ihr Territorium und ihre Familie, wie ein perfekter Wachhund. Die Kuvasz sind sehr groß. Mit einer Größe bis zu 76 cm, können diese Hunde auch über 60 kg schwer werden. Im Durchschnitt leben Kuvasz ca. 10 bis 12 Jahre.

Kurzhaar

Dogo Argentino
Wie der Name verrät, kommt der Dogo Argentino aus Argentinien. Wegen seines Jagdinstinkts wird er als Jagdhund gesehen. Der Dogo Argentino ist aber auch ein sehr guter Wach- und Familienhund. Aktiv und kinderfreundlich, kommt er aber nicht immer gut mit gleichgeschlechtlichen Hunden zurecht. Seine Größe kann bis zu 68 cm betragen und sein Gewicht kann zwischen 35 und 45 kg liegen. In der Regel lebt ein Dogo Argentino zwischen 10 und 15 Jahren.

Akbaş
Der Akbaş kommt ursprünglich aus der Türkei. Er ist ein sehr freundlich und kinderlieber Hund, der am besten für die Funktion als Wach- und Begleithund geeignet ist. Außerdem ist der Akbaş sowohl mutig und eigenständig als auch schützend und wachsam. Sehr aktiv, braucht diese Hunderasse ziemlich viel Raum und bewegung. Bezüglich der Abmessungen des Akbaşes: Die Größe liegt zwischen 69 und 81 cm und das Gewicht kann bis zu 64 kg betragen. Die Lebenserwartung dieses Hundes liegt in etwa bei 10 – 11 Jahre.

Folgende Tabellen fassen die oben beschriebenen weißen Hunderassen zusammen.

Kleine weiße Hunde:

Langhaar Kurzhaar
Malteser Chihuahua
Zwergpudel
West Highland White Terrier
Bichon Frisé
Volpino Italiano
Japan-Spitz

Mittelgroße weiße Hunde:

Langhaar Kurzhaar
Deutsche Spitze Bullterrier
Pudel Englische Bulldogge
Samojede

Große weiße Hunde:

Langhaar Kurzhaar
Berger Blanc Suisse Dogo Argentino
Maremmen-Abruzzen-Schäferhund Akbaş
Pyrenäenberghund
Kuvasz

Hintergründe: Was Du über weiße Hunde wissen solltest

Die reinweiße Farbe des Fells eines Hundewelpe bleibt leider nicht für immer unverändert. Mit der Zeit nimmt der schöne und weiße Farbton eine gelblich-braune Farbe an. Das liegt nicht an Spaziergängen im Park oder im Wald – in solchen Fällen ist der Hund meist nur vorübergehend verschmutzt, zum Beispiel mit Schlamm. Nach einer schnellen Reinigung nimmt er wieder seine ursprüngliche Farbe an.

Die Vergilbung des Fells ist auf einer bestimmten chemischen Reaktion zurückzuführen. Was die Ursachen sind und wie die Verfärbung passiert, wird in diesem Abschnitt erläutert.

Warum verfärbt sich das Fell?

Die Verfärbung des weißen Fells hat zwar keine gravierenden Folgen für die Gesundheit Deines Vierbeiners, beeinträchtigt aber das schöne Aussehen des Fells. Die Bereiche, die am anfälligsten für diese Verfärbung sind, sind: der Augenbereich, unter der Schnauze, die Leistengegend, unter den Ohren und an den Pfoten.

Die Vergilbung des Haares ist bei langem Haar deutlicher zu sehen.

Die Änderung der Farbe ist auf einen Oxidationsprozess zurückzuführen. Tränen, Urin, Speichel oder einfach Wasser enthalten Spuren von Eisen. Diese bringen das Fell zu einer Oxidation, die den Farbton von weiß über gelb bis hin zu bräunlich rot verändert.

Was tun um das weiße Fell zu pflegen: Tipps um die Fellfarbe eines weißen Hundes sauber und flauschig zu halten

Oft beziehen sich die Fragen zum Thema weiße Hunde vor allem auf deren Pflege. Die Hauptanliegen drehen sich um die Erhaltung der Fellfarbe, die Reinigung und gegebenenfalls die Aufhellung des vergilbten Fells.

Im Folgenden werden wir diese Fragen beantworten. Darüber hinaus werden hier einige grundlegende Informationen zur Pflege und Reinigung von einem weißen Fell gegeben.

Weiße Hunderassen Japan-Spitz

Mit sorgfältiger Pflege und richtiger Reinigung ist es möglich, das Vergilben des schneeweißen Fells zu vermeiden und zu verringern.

Was tun gegen Fellverfärbung?

Die beste Methode zur Vermeidung von Vergilbung und Verfärbung der Haare ist die Vorbeugung. Das regelmäßige Waschen des Hundes mit einem aufhellenden Shampoo hält sein Fell weiß und wirkt dem Oxidationsprozess entgegen.

Spezielle Shampoos für weißes Fell sind auf dem Markt erhältlich. Diese können das Vergilben des Fells verhindern und mindern. Solche Produkte sind speziell dafür entwickelt, weißes Fell aufzuhellen und gleichzeitig die empfindliche Haut des Hundes zu schützen.

Neben der Verwendung eines speziellen Shampoos können einige Tricks helfen, eine Gelbfärbung des Fells zu vermeiden, wie zum Beispiel das Entfernen von Tränenflüssigkeit aus dem Auge und das Reinigen der Schnauze nach dem Fressen und nach dem Trinken.  Wenn Parasiten auf dem Körper des Hundes vorhanden sind, leckt sich der Hund häufig, um diese zu entfernen und verteilt dabei viel Speichel auf dem Fell. Deshalb ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass Dein Vierbeiner frei von Parasiten ist.

Wie bleibt das Fell des Hundes weiß?

Das schöne weiße Fell braucht besondere Pflege und Aufmerksamkeit, sowohl in Bezug auf die Reinigung als auch auf das Bürsten.

Es gibt verschiedene Methoden die angewendet werden können. Auf dem Markt kannst Du unterschiedliche Produkte zur Pflege des weißen Fells finden, wie zum Beispiel Feuchttüchern. Die Alternative ist, natürliche Produkte zu verwenden. Hierbei sollte beachtet werden, dass solche Produkte nicht mit den Augen in Berührung kommen, weil sie diese reizen könnten. Borsäure-Wasser wird manchmal zum Reinigen der Haare verwendet. Sehr beliebt ist die Kombination von Wasser und Kamillentee, die sehr sanft und nicht reizend ist. Das Kämmen ist auch sehr wichtig. Es wird empfohlen, die Haare des Hundes  mit einem Kamm zu bürsten, der weit auseinanderstehenden Zähnen hat. Dabei kannst Du Talkumpuder, Kartoffel- oder Maisstärke zum Trocknen des Fells verwenden. Am besten sollte man einen Hund mit langen Haar mehrmals die Woche bürsten.

Wie sollte man einen Hund mit weißen Fell waschen?

Wie alle andere Hunderassen, sollten weiße Hunde nicht zu oft gewaschen werden. Die Hundehaut ist sehr empfindlich und könnte bei einer hohen Anzahl von Bädern gereizt werden. Es wird empfohlen, den Hund einmal im Monat oder alle 45 Tagen zu waschen.

Hinweis: Bei der Auswahl eines Shampoos, entscheide Dich für ein bleichendes Shampoo für Hunde. Dies hat in der Regel eine blaue oder lila Farbe.

Es ist außerdem extrem wichtig, den Hund vom täglichen Schmutz zu befreien. Achte zum Beispiel nach einem Spaziergang darauf, dass die Pfoten und der Bauch des Hundes sauber sind. Es ist in diesem Fall nicht notwendig zu baden. Ein feuchter Stofffetzen oder Feuchttücher sind ausreichend.

Trivia: Was Du sonst noch über weiße Hunderassen wissen solltest

Ein weißer Hund kann empfindlicher sein als andere Rassen. Stimmt es, dass weiße Hunde anfälliger für Krankheiten sind? Von welchen Krankheiten ist die Rede? Die Antworten auf diese Fragen findest Du im folgenden Abschnitt.

Wie wirkt die weiße Fellfarbe auf die Gesundheit des Hundes?

Ein weißes Fell bedeutet für den Hund eine geringe Anteil an Melanozyten, die das Melanin-Pigment produzieren. Dies ist aber hauptsächlich kein Problem. Es könnte allerdings die Gesundheit des Hundes beeinflussen, wenn der Mangel an Melanozyten auch im Innenohr besteht. Melanozyten haben wichtige Funktionen im Innenohr, die dem Hund ermöglichen zu hören. Das Fehlen von diesen Zellen im Ohrbereich kann also zur Taubheit führen. Dies heißt aber nicht, dass alle Hunden mit Scheckung oder mit weißem Fell sicherlich taub sind. Es ist noch nicht klar, warum die Melanozyten sich so unterschiedlich verhalten und das ist auch nicht vorhersehbar. Wichtig ist es, das Gehör von einem Tierarzt überprüfen zu lassen.

Die Haut von Hunden mit weißem Fell ist meistens hell und sehr empfindlich. Deswegen sollte der Hund vor aggressiven UV-Strahlen mit einem Sonnenschutz geschützt werden. Dies gilt insbesondere für kurzhaarige weiße Hunde. Dadurch kann eine Solardermatitis vorgebeugt werden.

Welche Krankheiten können bei weißen Hunden vorkommen?

Es gibt eine Krankheit, die vor allem kleine Hunde mit weißem Fell betrifft: das White Dog Shaker Syndrom. Diese neurologische Störung ist recht selten und betrifft 1,3 % der Hunde. Sowohl Hündinnen als auch Rüden können darunter leiden. Am häufigsten sind Hunden im Alter von 9 Monaten bis zum 3 Lebensjahr betroffen. Das Hauptsymptom ist das Zittern am ganzen Körper des Tieres. Das Zittern wird verstärkt, wenn der Hund Angst hat oder aufgeregt ist. Kopfschütteln, Schwäche der Gliedmaßen, schnelle und unwillkürliche Augenbewegungen des Hundes sind weitere Symptomen des White Dog Shaker Syndroms.

Obwohl die Ursache noch unbekannt ist, wurden spezielle Behandlungen mit bestimmten Medikamenten entwickelt, um die Symptome des White Dog Shaker Syndroms zu lindern.
Weiße Hunderassen West Highland White Terrier

Das White Dog Shaker Syndrom ist eine seltene neurologische Störung, die vor allem kleine Hunde mit weißem Fell betrifft.

Fazit

Es gibt viele Hunderassen mit weißem Fell. Jede Rasse hat ihre eigenen Merkmale und unterscheidet sich von der anderen. Sie differenzieren sich nicht nur in Größe, Gewicht und Herkunft, sondern auch in ihrem Charakter. In den Beschreibungen dieses Ratgebers haben wir die allgemeinen Merkmale skizziert. Allerding hat jeder Hund seine eigene Persönlichkeit, die einzigartig ist und sich nicht so einfach in nur wenigen Punkten zusammenfassen lässt. Außerdem spiegelt der Hund sehr oft seinen Besitzer wider und reflektiert die Bedingungen, unter denen er aufgewachsen ist. Je mehr der Hund geliebt wird, desto mehr Liebe wird er erwidern.

Das weiße Fell dieses Hundes erfordert viel Pflege. Es ist nicht schwierig, das Fell sauber zu halten und die Gesundheit des Hundes zu wahren aber es erfordert dennoch Zeit und Geduld.

Bei einigen Hunden mit weißem Fell können spezifische Krankheiten auftreten, wie zum Beispiel das White Dog Shaker Syndrom, das jedoch sehr selten ist. Weiße Hunderassen sind auch anfälliger für Taubheit, wenn im Innenohr ein Mangel an Melanozyten vorhanden ist.

Es spielt keine Rolle, ob Du Dich für einen kleinen, mittleren oder großen Hund entscheidest. Schenke ihm alle Zeit und Liebe, die Du ihm geben kannst. Somit wird er gesund aufwachsen und es Dir mit bedingungsloser Liebe und Treue zurückzahlen, wie es nur diese vierbeinigen Freunde können!

Weiterführende Links und Recherchequellen:

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