Wandern mit Hund: Das solltest Du beachten

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Wandern mit Hund

Dein Hund ist immer an Deiner Seite, natürlich möchtest Du da auch den Urlaub mit Deinem vierbeinigen Familienmitglied verbringen. Auch beim Wandern soll Dein Hund dabei sein. Ob im Flachland oder in den Bergen, eine Wanderung ist immer ein tolles Erlebnis – für Dich und Deinen Hund. In diesem Artikel möchten wir Dir bei der Vorbereitung auf Deine Wanderung mit Deinem Hund helfen und Dir zeigen, was Du beachten musst, damit es für alle ein tolles Erlebnis wird.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Wanderung mit Hund sollte gut im Vorfeld geplant werden, damit Sie Dir und Deinem Hund Vergnügen bereitet
  • Achte auf die Richtige Ausrüstung und bereite Deine Tour vor
  • Trainiere Dich und Deinen Hund ausreichend
  • Dein Hund sollte ausgewachsen und gesund sein, damit Du Ihn auf eine Wanderung mitnehmen kannst

Was muss ich bei einer Wanderung mit meinem Hund beachten?

Hier möchten wir auf Deine wichtigsten Fragen Rund um das Wandern mit Deinem Hund eingehen, und Dir Zeigen, wie es zu einem gelungenen Erlebnis für Dich und Deinen Vierbeiner wird.

Ist jeder Hund zum Wandern oder Bergwandern geeignet?

Wenn Dein Hund erwachsen und gesund ist, dann ist er, egal welche Größe er hat, und welcher Rasse er angehört, geeignet mit Dir auf den Berg zu gehen. Sollte er allerdings nicht ganz gesund sein, dann solltest Du ihn lieber schonen. Hunde mit ED oder HD sind nicht geeignet für lange steile Wanderungen in den Bergen.

Bist Du Dir nicht sicher, ob Dein Hund fit genug für eine Wanderung ist, dann besprich das am besten mit Deinem Tierarzt.

Grundsätzlich kann jeder gesunde, lauffreudige Hund Dich auf Deiner Wanderung begleiten. Allerdings sollte Dein Hund über eine gewisse Grundkondition verfügen und Spaß am Laufen haben. Dein Hund sollte es gewohnt sein, längere Strecken zu laufen. Zweimal am Tag eine halbe Stunde Gassi reichen da nicht aus.

Wie alt muss mein Hund für Wanderungen im Gebirge sein?

Ein Mindestalter von 12 Monaten ist sinnvoll. Hunde im Wachstum sollten noch keine Bergtouren bewältigen müssen. Das Wachstum dauert, je nach Rasse, bis zu eineinhalb Jahre. Langes, steiles Abwärtsgehen, Sprungbelastung und stundenlange Bewegung schaden dem noch nicht vollständig entwickelten Bewegungsapparat. Auch die Muskulatur, Bänder und Sehnen sind beim jungen Hund im Wachstum noch nicht stark genug für eine solche Belastung.

Bitte verlasse Dich nicht darauf, dass Dein junger Hund Dir zeigt, wenn er nicht mehr kann. Ihm bleibt ja nichts anderes übrig, als seinem Menschen zu folgen!

Ein junger Hund sollte im ersten Lebensjahr pro Lebensmonat aktiv 5 Minuten bewegt werden. Der Spaziergang mit einem 6 Monate alten Hund darf also nur 30 Minuten betragen, bei einem 10 Monate alten Hund sind es schon 50 Minuten. So stellst Du sicher, dass Du Deinen Hund nicht überlastet.

Welche Rasse eignet sich am besten zum Wandern in den Bergen?

Einige Hunderassen sind generell aktiver und lauffreudiger als Andere. Auch Körperbau, Größe und Konstitution unterscheiden sich je nach Rasse des Hundes. Daher sind nicht alle Hunde für eine Wanderung in den Bergen geeignet. Kleine, kurzbeinige Hunde wie der Dackel, Mops oder Chihuahua sind nicht unbedingt der ideale Begleiter für die Alpenüberquerung.

Ideale Wandergefährten sind mittelgroße bis große Hunde wie Hüte- oder Jagdhunde. Egal ob Australian Sheperd, Husky, Labrador Retriever, Vizsla oder Mischling, diese Hunde sind beispielsweise hervorragende ausdauernde und lauffreudige Wanderbegleiter.

Große Hunde wie Bernhardiner sind aufgrund ihres Gewichts nicht für längere Touren geeignet.

Aber Du kennst Deinen Hund am besten: Ist er ein sehr lauffreudiger Hund und begeistert sich auch für längere Spaziergänge? Dann könnt Ihr gemeinsam für die nächste Bergtour trainieren.

Wie bereit ich meinen Hund für längere Wanderungen vor?

Da Du ja auch für die Wanderung trainieren musst, machst Du dies einfach zusammen mit Deinem Hund. Dies könnt Ihr durch immer länger werdende Spaziergänge, kleine Wanderungen, gemeinsames Joggen oder Fahrradtouren erreichen.

Natürlich darfst Du auch hier schon Deinen Hund nicht überfordern und vor allem Anfang genügend Pausen mit frischem Wasser einplanen. Auch solltest Du nicht in der größten Mittagshitze mit Deinem Hund laufen.

Welche Wanderungen sind für Hunde gut geeignet?

Du solltest Deine Wanderungen an die Kondition Deines Hundes anpassen, um seine Gesundheit nicht zu gefährden. Plane Deine Touren mit Umsicht und Feingefühl, denn zu schmale Wege mit Absturzgefahr oder Klettersteige musst Du selbstverständlich mit Deinem Hund meiden. Die meisten steile und steinige Wege sind für die meisten Hunde kein Problem. Natürlich sind steile Berge für Deinen Hund genauso anstrengend wie für Dich, aber damit haben die meisten gesunden Hunde kein Problem.

Im Sommer solltest Du darauf achten, dass Dein geplanter Wanderweg genug Schatten und Wasserläufe, oder Bäche aufweist, damit dein Hund sich wieder abkühlen und trinken kann.

Hund im Gebirgssee

In einem Gebirgssee kann Dein Hund sich bei einer Wanderung hervorragend abkühlen

Kann ein Hund auch Muskelkater bekommen?

JA! Dein Hund kann genauso wie Du Muskelkater oder sogar Muskelfaserrisse bekommen. Bei übermäßiger Belastung kann ein Hund genauso wie ein Mensch Schmerzen durch die Ablagerung der Milchsäure in den Muskelzellen bekommen.

Du erkennst Muskelkater bei Deinem Hund an einem steifen Gang, oder Lahmheiten. Die beste Vorbeugung gegen Muskelkater ist ein angepasstes Training und eine langsame Steigerung der Belastung.

Wie plane ich die perfekte Tour?

Beachte bei Wanderungen in den Bergen nicht nur die Entfernung, sondern auch die Höhenmeter. Für den Anfang wählst Du am besten eine Strecke, die Ihr beide locker bewältigen könnt.

Am besten schaust Du Dir die ausgewählte Strecke vorher auf der Karte und im Internet an.

Achte auf Klettersteigpassagen, Schutzhütten, Wasserquellen? Wenn Du eine Übernachtung planst, musst Du unbedingt vorher fragen, ob Hunde erlaubt sind. Willst Du mit der Gondel auf den Berg fahren, solltest Du einplanen, dass Du dies mit Deinem Hund üben musst. Hunde, die noch nie mit der Bergbahn gefahren sind, reagieren unter Umständen sehr unsicher.

Auch solltest Du bei Deiner Planung die Tageszeit berücksichtigen, da Hunde sehr hitzeempfindlich reagieren können, solltest Du im Sommer sehr früh losgehen und möglichst Wanderrouten mit viel Schatten und ausreichend Wasser heraussuchen.

Die ideale Jahreszeit zum Wandern mit Hund ist der Frühling oder der Herbst!
Vizsla im Lech

An einem Gebirgsfluss können sich Dein Hund und Du bei einer Wanderung gut erfrischen!

Hier eine kleine Checkliste, mit Fragen, die Du vor der Wanderung für Dich beantworten solltest:

  • Ist der von Dir ausgewählte Wanderweg für Hunde geeignet?
  • Gibt es Bäche, Flüsse, Seen oder Trink- und Bademöglichkeiten, oder muss ich alles Trinkwasser für den Hund mitnehmen?
  • Wie viel Schatten gibt es auf der Route?
  • Musst Du mit Deinem Hund durch Alpweiden und durch Kuhherden?
  • Gibt es Einkehrmöglichkeiten?
  • Gehorcht Dir Dein Hund?
  • Besitzt Du die nötige Ausrüstung für eine Wanderung mit Deinem Hund?
  • Planst Du eine Übernachtung auf einer Hütte?

Muss mein Hund besondere Kommandos für eine Wanderung können?

Für ein schönes Wandererlebnis sollte Dein Hund auf alle Fälle über einen guten Grundgehorsam verfügen. Denn ein gut erzogener Hund macht Dir viel Freude, Du kannst ihn überall mit hin nehmen und ihn auch besser in jeder Situation einschätzen.

Zusätzlich zu den Grundbefehlen Sitz, Platz und Fuß solltest Du mit Ihm die Kommandos Steh, Bleib und Stopp üben. Diese können in den Bergen lebensrettend sein!

Welche Ausrüstung brauche ich zum Wandern mit Hund?

Auch wenn Du Deinen Hunde sonst mit einem Halsband führst, in den Bergen ist ein gut sitzendes, ausbruchsicheres Geschirr am besten noch mit einem Tragegriff am besten zusätzlich dabei. Ein Tragegriff am Geschirr ermöglicht Dir es, Deinen Hund auch mal über schwierige Passagen hoch zu helfen oder ihn festzuhalten um ihm den Weg in die Gondel zu erleichtern.

Da sich Dein Hund auf steinigen Wegen an spitzen Steinen verletzten kann, solltest Du immer ein Erste-Hilfe-Set für Hunde dabei haben. Dies sollte Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial (am besten selbsthaftende Binden) und eine Pinzette beinhalten. Auch solltest Du für alle Fälle einen Hundeschuh dabei haben und Deinen Hund an das Tragen des Schuhs gewöhnt haben.

Ein Hundehandtuch zum Abtrocknen Deines Hundes solltest Du ebenfalls im Gepäck haben, genauso wie Kottüten, Zeckenzange, Futter, Reisetrinknapf mit genügend Wasser für den Hund.

Planst Du zu übernachten, braucht Dein Hund natürlich noch ein Reisehundebett oder eine Hundedecke.

Ist Dein Hund an das Tragen eines Hunderucksacks gewöhnt, kann er einen kleinen Teil seines Gepäcks auch selbst tragen. Achte aber unbedingt darauf, dass der Hunderucksack nicht zu schwer ist.

Hund mit Hunderucksack

Ist Dein Hund daran gewöhnt, kann er einen kleinen Teil seines Gepäcks in seinem eigenen Hunderucksack tragen.

Welche Hundeleine brauche ich zum Wandern mit Hund?

In vielen Regionen wie Naturschutzgebiete oder Kuhweiden sind Hundeleinen wichtig und vorgeschrieben. Daher solltest Du auch beim Wandern Deinen Hund möglichst anleinen.

Damit Deine Hände frei bleiben, kannst Du Dir eine spezielle Wander- oder Joggingleine mit Bauchgurt für Dich anschaffen. Diese wird an Deinem Bauch befestigt und ermöglicht Dir und Deinem Hund genügend Bewegungsfreiheit.

Wichtig ist, dass Deine Leine stabil ist und auch mit einem starken, stabilen Karabiner am ausbruchsicheren Geschirr befestigt wird, damit in gefährlichen Situationen Dein Hund nicht abstürzt und Du ihn auch halten kannst.

Packliste „Wandern mit Hund“

Natürlich darf Du nicht zu viel mitnehmen, schließlich muss Dein Gepäck auch noch in den Rucksack packen, aber auf diese Checkliste findest Du alles, was Du bei der Wanderung mit Hund brauchen kannst:

  • Gut sitzendes Halsband
  • Ausbruchsicheres gut sitzendes Hundegeschirr mit Tragegriff
  • Hundekotbeutel
  • Hundehandtuch
  • Leichte Hundedecke
  • Hundefutter
  • Faltbarer Fressnapf
  • Hundetrinkflasche
  • Leine: Normale Führleine, stabile Wanderleine oder Joggingleine
  • Maulkorb
  • EU-Heimtierausweis
  • Erste-Hilfe-Set für Hunde:
  • Verbandmaterial (elastische Fixierbinde=
  • Hundeschuhe (für Pfotenverletzungen)
  • Zeckenzange
  • Desinfektionsspray
  • Wund- und Heilsalbe
  • Arnikasalbe

Es geht los: Was Du unterwegs beachten musst!

Am Morgen der Wanderung gibst Du Deinem Hund am besten nur eine kleine Portion Futter. So wie wir Menschen, verträgt auch der Hund keine große Menge Futter im Bauch vor einer körperlichen Anstrengung. Am besten gibst Du ihm also morgens eine kleine Portion und nimmst für Unterwegs auch Leckerli mit, damit Dein Hund in den Pausen kleinere Portionen essen kann.

Während der Wanderung achte bitte auf ausreichend Pausen für Dich und Deinen Vierbeiner. Am besten eignet sich hier ein ruhiges, schattiges Plätzchen mit ausreichend Wasser für Deinen Hund und einem kleinen Snack für zwischendurch.

Da Hunde ja nicht schwitzen können und ihre Temperatur nur übers Hecheln regulieren achte bitte auf ausreichend Wasser und Abkühlung für Deinen Hund. Am besten hast Du genügend Trinkwasser in einer Reise-Hundetrinkflasche dabei und füllst diese auch an Bächen wieder auf. An Bächen und Seen kann Dein Hund sich auch immer gut abkühlen.

Welches Futter eignet sich für Wanderungen?

Bei mehrtägigen Wanderungen eignet sich wegen der Haltbarkeit Trockenfutter besser. Am besten bekommt Dein Hund sein Futter in der üblichen Menge und auch im normalen Rhythmus. Allerdings sollte er weder mit leerem noch mit zu vollem Magen morgens starten. Auch sollte er mittags sich nicht den Magen vollschlagen und anschließend mit vollem Magen wandern. Lieber morgens und mittags zwei kleinere Mahlzeiten und abends dann die größere Menge füttern.

Nimm auch ausreichend Leckerli für unterwegs mit, diese können zum Beispiel bei einer Gondelfahrt Deinem Hund helfen mit dem Druckunterschied klarzukommen.

Welche Probleme können beim Wandern mit Hund auftauchen?

Trotz aller Vorbereitung können natürlich immer Mal unvorhergesehene Probleme auftauchen: Überforderung, Absturz, Freilaufende Kühe, Orientierungslosigkeit, Verletzung, u.a.

Überforderung: Bitte plane Deine Wanderungen so, dass Du Dich und Deinen Hund nicht überforderst. Wenn ihr erschöpft seid, nicht mehr weiter könnt und dann womöglich noch das Trinkwasser ausgeht, kann es schnell gefährlich werden.

Absturz: Leider kommt es trotz aller Vorbereitung immer wieder zu Abstürzen in den Bergen. Meistens passieren solche Unfälle beim Abstieg, wenn man schon müde und unkonzentriert ist. Daher solltest Du zum Beispiel, wenn Du Deinen Hund mit einem Hüftgurt führst, immer eine Panik Snap haben, damit Du diesen im Notfall in sekundenschnelle lösen kannst, um den Hund nicht mitzureißen. Auch solltest Du für Deinen Hund in den Bergen mit einem ausbruchsicheren Geschirr mit einem stabilen Sicherheitskarabiner an der Leine führen, damit Du ihn auch sicher halten kannst, sollte er vom Weg abkommen.

Freilaufende Kühe: Wenn Ihr eine Wiese überqueren müsst, auf welcher sich frei laufende Kühe befinden, nimm Deinen Hund an die Leine. Lass Deinen Hund nicht zu nah an die Kühe kommen und gehe zügig an den Kühen mit ausreichend Abstand vorbei. Notfalls solltest Du einen Umweg in Kauf nehmen, bevor Du zu nah an den Kühen oder gar mit Hund zwischen den Kühen vorbeigehst. Solltest Du dennoch von einer Kuh angegriffen werden, leine Deinen Hund ab und suche ruhig das Weite. Wende dem Rind nicht den Rücken zu und renne nicht kopflos davon. Am besten schreist Du sie an und scheuchst sie mit erhobenem Wanderstock davon.

Orientierungslosigkeit: Gehe niemals ohne Kenntnis des Weges ins Gebirge. Habe immer eine Wanderkarte dabei und informiere Dich vorher über den Weg und die Gegebenheiten vor Ort. Bereite Dich gut auf Deine Tour vor!

Verletzungen: In den Bergen bist Du bei Verletzungen erst mal auf Dich alleine gestellt, daher solltest Du immer ein Erste-Hilfe-Set für Dich und Deinen Vierbeiner dabei haben. Habe immer die Nummer Deines Tierarztes und der Bergwacht dabei. Informiere Dich im Vorfeld, ob Deine Hundehaftpflichtversicherung auch die Bergung Deines Hundes bezahlt.

Generell gilt am Berg immer: Du solltest nicht alleine unterwegs sein! Wenn Du alleine mit Deinem Hund unterwegs bist, informiere immer jemanden, wohin Du gehst, und wann Du ungefähr zurück sein willst.

Was mache ich, wenn ich mit Hund über eine Kuhweide muss?

Grundsätzlich solltest Du auf einer Weide mit frei laufenden Rindern immer Deinen Hund eng bei Dir an der Leine führen. Gehe bitte einen weiten Bogen um die Rinder herum und nimm lieber Umwege in Kauf. Gehe nicht mit dem Hund zwischen den Kühen hindurch.

Sollte Dich doch eine Kuh angreifen, so lass Deinen Hund von der Leine und versuche nicht einfach davonzurennen. Wende der Kuh nicht den Rücken zu, sondern verscheuche sie zum Beispiel mit erhobenen Wanderstöcken. Versetze dem Rind im absoluten Notfall mit dem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase. Andernfalls gehe langsam und stetig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren.

Wo finde ich Wege, die für Wanderungen mit Hund geeignet sind?

In den üblichen Wanderbüchern werden die meisten blauen Routen auch mit Hund machbar sein. Allerdings sind hier keine Weideroste, Treppen oder Weidgitter markiert, welche Du mit Deinem Hund unter Umständen nicht überwinden kannst.

In der Rother-Wanderbuch-Reihe “Wandern mit Hund” gibt es genauere Infos, was Dich auf den Touren erwartet, welche Fähigkeiten Dein Hund haben muss, wo es Wasser gibt oder Rinderherden kreuzen.
Auch im Internet gibt es viele Informationen zu geeigneten Wanderrouten mit Hund.

Darf mein Hund mit auf die Hütte?

Auf den meisten Almen darf der Hund immer mit in den Gastraum oder auf die Terasse. Allerdings kann dies bei Hütten-Übernachtungen ganz anders sein. Hier solltest Du Dich unbedingt vorab informieren, ob Dein Hund mit übernachten darf. In der Regel sind Hüttenübernachtungen in den Schlaflagern mit Hund nicht gestattet.

Rettet die Bergwacht auch meinen Vierbeiner, wenn er in Bergnot gerät?

Die Bergwacht wird Deinen Hund immer mit retten. Allerdings musst Du die Kosten für die Bergung und Behandlung Deines Hundes immer selbst tragen. Hier lohnt es sich, vorab mit Deiner Versicherung zu klären, ob und wie viel Deine Versicherung im Falle des Falles zahlt.

Nach der Tour: Wellness für den Hund?

Am Tag nach der Wanderung solltest Du Dich gut um Deinen Hund kümmern. Er hat unter Umständen Muskelkater. Hier hilft lockere, leichte Bewegung und eventuell eine wohltuende Massage für Deinen Vierbeiner.

Fazit

Egal ob Tagesausflug, Wanderwochenende oder Wanderurlaub mit Hund, mit der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung wird es ein tolles Erlebnis für Dich und Deinen Vierbeiner. Trainiere Dich und Deinen Hund vorher und mach Dir im Vorfeld Gedanken, wo Ihr übernachten wollt. Viele Campingplätze und Ferienwohnungen sind speziell auf die Bedürfnisse von Hundebesitzern eingestellt.

Über geeignete Wanderrouten kannst Du Dich auch bei der Touristeninformation vor Ort informieren.

Weiterführende Links und Recherchequellen:

Weitwandern mit Hund: Die Top 7 Weitwanderwege mit Hund: https://www.weitwanderwege.com/weitwandern-mit-hund/
Hundeferienhäuser: Hunde-Reiseführer-Regionen-Tipps: https://hunde-ferienhaeuser.de/wandern.html
Organisierte Wanderreisen mit Hund: https://www.travel4dogs.de/wandern-mit-hund.html

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