Vitamine für Hunde: auf das solltest Du achten!

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Vitamine für Hunde

Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Nicht selten kommt es dazu, dass die kleinen Vierbeiner über Erschöpfungszuständen oder Krankheiten leiden. Um dem vorzubeugen oder die kleinen wieder auf Trab zu bekommen, sind Vitamine sinnvolle Ergänzungen. In diesem Ratgeber zeigen wir die welche Vitamine am wichtigsten sind und wann die Ergänzung Sinn ergibt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hunde brauchen Vitamine genauso wie Menschen. Jedoch ist die Dosierung bei Hunden wesentlich geringer.
  • Besonders Vierbeiner die Anfällig für Krankheiten sind brauchen eine Supplementierung. Auch Hunde, die eine Krankheit hinter sich haben, können an Vitaminmangel leiden.
  • Eine ausgewogene Fütterung ist der Grundstein für eine ausreichende Vitaminzufuhr. Solltest Du einen Verdacht auf Vitaminmangel haben, kläre das in erster Linie mit einem Tierarzt ab.

Hintergründe: Was Du über Vitamine für Hunde wissen solltest

Auch Hunde brauchen, wie Menschen, eine ausreichende Zufuhr an Makro- und Mikronährstoffen. Makronährstoffe sind Kohlenhydrate Protein und Fette. Mikronährstoffe hingegen sind die Vitamine (Vitamin A, Vitamin C) und Mineralien (Magnesium, Kalzium etc.), die in den Makronährstoffen enthalten sind.

Der Mangel an Makronährstoffen ist kurzfristig durch Hunger gekennzeichnet, hingegen ist der Mangel an Mikronährstoffen schwer zu identifizieren. Meistens erkennt man einen Mangel an Vitaminen an Symptomen wie einem schlechten Immunsystem, Erschöpfungszustände oder bis hin zur Unruhe.

Diese Symptome gelten auch für den Hund und lassen sich durch eine ausbalancierte Vollwertkost wieder beheben. Sollte es doch mal zu schwerwiegenden Erscheinungen kommen so ist die Zugabe Vitaminen für Hunde sinnvoll.

Eine Prävention im Sinne einer Zugabe von Multivitaminen ist meistens die beste Lösung. So kannst Du in den meisten Fällen sicher sein, dass Dein Hund ausreichend genug Mikronährstoffe aufnimmt.

Vitamine für Hunde: Welche Vitamine sind wichtig?

Die meisten Vitaminpräparate sind sowohl für Menschen als auch für Tiere nicht verschreibungspflichtig. Somit gibt es auf dem Markt sehr viele Me-too-Hersteller. Es ist möglich, dass diesen Vitaminen ungesunde Zusatzstoffe beigemischt werden.

Außerdem solltest Du darauf achten wie viel Prozent der Tagesdosis das Vitaminpräparat abdeckt. Je nach Vitamin und Mineralstoffen gibt es dort unterschiedliche Werte. In der Regel sollte ein Vitaminpräparat bis zu 100 % der Tagesdosis abdecken.

Vitamin A

Vitamin A ist in fettlöslichen Lebensmittel enthalten. Fleisch enthält besonders viel Vitamin A. Es ist wichtig für Augen, Haut, Knochen und Zähne. Versorge Deinen Hund mit genügend Fleisch von guten Schlachtern.

Auch hier ist es angemessen, es mit Bedacht anzugehen. Hoher Fleischanteil, besonders im industriellen Futter, bedeutet nicht hohe Qualität.

Vitamin B

Hunde lieben Leber. Die Leber ist voll mit B Vitaminen und ist ein wichtiger natürlicher Lieferant für Hunde. Anders als Vitamin C können Hunde dieses Vitamin nicht selber bilden. Achte darauf, dass Dein Hund genügend Leber bekommt damit er gut mit Vitamin B versorgt wird.

Vitamin D

Menschen synthetisieren Vitamin D durch Sonnenstrahlen. Aufgrund des dichten Felles des Hundes ist dies nicht möglich. Da Vitamin D bei der Aufnahme von Kalzium eine Rolle spielt, wird das Kalzium aus dem Futter nicht verwertet. Dadurch kommt es nicht zu selten zu Osteoporose (Knochenauflösung).

Leber, Niere, Eigelb, Butter, fettem Fisch oder Lebertran sind gute natürliche Vitamin D Lieferanten. Ein ausgewogen gefütterter Hund sollte diese Probleme nicht aufweisen.

Vitamin E

Vitamin E ist essenzielles Vitamin für Hunde. Essenzielle Vitamine werden mit der Nahrung aufgenommen und werden nicht durch den Organismus gebildet.  Vitamin E wirkt bei Hunden antioxidativ. Ein Mangel äußert sich meist in der Beeinträchtigung der Sehkraft. Auch hier gilt die Überdosierung zu vermeiden, da dies die Aufnahme von Vitamin K hemmen kann.

Vitamin K

Vitamin K wird beim Hund im Darm gebildet. Die Voraussetzung dafür ist eine intakte Darmflora. Hunde die übersäuert sind, Antibiotika bekommen haben oder unter Durchfall litten benötigen dieses Vitamin umso mehr.

Die meisten Futtermittel enthalten sehr wenig Vitamin K. Deswegen sollte besonders bei anfälligen Hunden mit einem Tierarzt abgesprochen werden, ob eine Supplementierung Sinn ergibt.

Tipp: Halte Ausschau nach Multivitaminen, die eine ausbalancierte Nährstoffkombination enthält. Neben den oben genannten Vitaminen gibt es noch viele weitere die wichtig für Deinen Hund sind.

Die richtigen Vitamine: das sind die Voraussetzungen

Um die richtig zu supplementieren, solltest Du wissen, für welche Hunde es sinnvoll ist. Auch solltest Du wissen, welche Vitamine besonders wichtig sind.

Für welche Hunde kommen Vitamine in Betracht?

Eine gute Vitaminzufuhr sollte für jeden Hund garantiert sein. Die notwendigen Vitamine werden durch die Nahrung zu genüge aufgenommen. Dennoch kann es sein, dass Dein Hund unter Vitaminmangel leidet. Eine Vitaminzufuhr in Form von einem Multivitamin-Komplex für diese Hundegruppe ist sehr wichtig:

  • Ältere Hunde
  • Sportlich aktive Hunde
  • Hunde die sich von Krankheiten oder Operationen erholen
  • Hunde mit schlechtem Widerstand oder – Immunsystem
  • Hunde die wenig oder schlecht fressen
  • Als natürliche Ergänzung zum Futter

Bevor Du zu Vitaminen für Hunde greifst, vergewissere Dich erst, ob Dein Hund eine ausgewogene, vollwertige Fraß bekommt.

Welche Vitamine sollte ich meinem Hund immer geben?

Vitamine sind für Hunde genauso wichtig wie für Menschen. Dein Hund braucht eine Reihe von Vitaminen wovon die unten genannten zu den wichtigsten gehören:

Industriell gefertigtes Futter enthält Vitamine, die nicht sehr gut verstoffwechselt werden. Zudem sind Vitamine nicht im ausreichenden Maße im Futter enthalten.

Achtung: Die aufgelisteten Vitamine sind eine Auswahl, die abgedeckt werden sollten. Dennoch ersetzen Vitamine keinen ärztlichen Rat.

Habe ich die wichtigsten Vitamine abgedeckt?

Mit einem Multivitaminpräparat eines guten Herstellers sollten alle Vitamine zum größten Teil abgedeckt sein. Jedoch solltest Du auch die Mineralien und Spurenelemente nicht außer Acht lassen. Ein Mangel an Mineralien und Spurenelementen kann genauso schädlich sein wie ein Vitaminmangel.

Können Vitamine für Hunde schädlich sein?

Die meisten Vitaminpräparate sind sowohl für Menschen als auch für Tiere nicht verschreibungspflichtig. Somit gibt es auf dem Markt sehr viele Me-too-Hersteller. Es kann sein, dass diesen Vitaminen ungesunde Zusatzstoffe beigemischt werden.

Außerdem solltest Du darauf achten wie viel Prozent der Tagesdosis das Vitaminpräparat abdeckt. Je nach Vitamin und Mineralstoffen gibt es dort unterschiedliche Werte. In der Regel sollte ein Vitaminpräparat bis zu 100 % de Tagesdosis abdecken.

In der Regel sind Vitaminpräparate gut geprüft. Die meisten Vitamine für Hunde können bedenkenlos benutzt werden. Dennoch ersetzen Vitamine keinen Tierarztbesuch.

Ein Überschuss an Vitaminen kann beim Hund wie auch beim Menschen schädlich sein. Du solltest Dich an die Dosierung halten und nicht wahllos dem Futter Vitamine beimischen.

Eisenmangel: Warum leiden Hunde so oft daran?

Hunde brauchen richtiges Futter. Doch die meisten Schlachte lassen das Fleisch zu sehr ausbluten, befindet sich im Futter zu wenig Eisen. Infolgedessen können verschiedene Symptome auftreten:

  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit
  • Brüchige Krallen
  • Haarausfall
  • Appetitlosigkeit
  • u. v. m.

Sollte eines der Symptome auftreten, solltest Du auch hier nicht wahllos zur Selbstmedikation übergehen. In den meisten Fällen ist es Eisenmangel. Diese lässt sich mit Eisentabletten sehr gut behandeln. Aber stelle Deinen Vierbeiner einem Tierarzt vor und ist eine Anämie der Fall, wird er Dir zu Eisentabletten raten.

Bild auf dem ein Hund zu sehen ist

Damit Dein Hund weiterhin glücklich spazieren kann, solltest Du auch auf die richtige Eisenzufuhr achten.

FAQ: Was Du noch zu Vitaminen für Hunde wissen solltest

Warum brauchen Hunde überhaupt Vitamine?

Vitamine sind für Hunde genauso lebenswichtig wie für Menschen. Alle Tiere und Lebewesen brauchen Vitamine und Spurenelemente. Bei einem Vitaminmangel würden bei Deinem Hund Mangelerscheinungen auftreten wie mattes und dünnes Fell.

Durch eine ausgewogene Ernährung kannst Du dem vorbeugen. Jedoch wird dies öfter auf die leichte Schulter genommen. Lass Dich am besten von einem Fachmann oder Tierarzt beraten. Denn keine Ergänzung mit Vitaminen wird eine ausgewogene Fütterung ersetzen.

Die Ergänzung mit Vitaminen sollte das Futter aufwerten und nicht ersetzen.

Wie lange dauert es bis die Vitamindepots aufgefüllt sind?

Je nachdem wie Du Dein Hund fütterst, schwankt hier der Bedarf an Vitaminen und Mineralien. Wird der Hund natürlich gefüttert und weniger mit industrielle gefertigtem Futter so wird die Aufnahme der Nährstoffe besser sein. Die Nahrung wird besser verwertet.

Ein weiterer Grund ist die Bioverfügbarkeit der Vitamine und Mineralien. Vitamine benötigen meistens Mitspieler wie Enzyme, Mineralien und weiter Stoffe, die die Aufnahme besser ermöglichen.

Wie beim Menschen spielt auch beim Hund der pH-Wert eine wichtige Rolle. In einem sauren Milieu sind Stoffwechselvorgänge langsamer. Ist Dein Hund übersäuert, ist es wichtig den Säure-Basen-Haushalt in Ordnung zu bringen. Dadurch wird die Aufnahme von Vitaminen schneller sein.

Wie merke ich, dass mein Hund unter Vitaminmangel leidet?

Bevor Du Deinem Hund Vitaminpräparate gibst, ist eine Rücksprache mit dem Tierarzt sehr wichtig. Er verfügt ein ganz anderes und breiteres Wissen in dem Feld. Sollte Dein Hund an verschiedenen Symptomen wie Durchfall oder Müdigkeit leiden, wird dieser wahrscheinlich selbst Vitaminpräparate vorschlagen.

Achtung: Von einer Selbstmedikation raten wir Dir ab. Auch wenn die Präparate frei erhältlich sind, ersetzt eine Selbstmedikation keinen ärztlichen Rat.

Kann ich meinem Hund Vitamine geben, die für Menschen geeignet sind?

Vitamine für Menschen und Vitamine für Hunde unterscheiden sich in der Dosis. Ein menschlicher Organismus ist größer als die eines Hundes. Die Tabletten oder Pulver für Menschen besitzen also eine viel höhere Dosierung. Somit sind Vitaminpräparate für Menschen nicht geeignet für Hunde.

Kaufe nur Nahrungsergänzungsmittel von seriösen Herstellern. Produkte seriöser Hersteller sind gut für Deinen Hund abgestimmt und bestehen aus einwandfreien Zusatzstoffen.

Fazit

Ein gesunder Vitaminhaushalt geht nur einher mit einer ausgewogenen Fütterung. Bevor Du zu einem Vitaminsupplement greifen solltest, überdenke zuerst die Fütterung des Hundes. In der Regel wird gesunde, natürliche Rohfütterung mit wenig verarbeiteten Lebensmittel den Zustand Deines Hundes verbessern. Um erste Effekte zu sehen, braucht eine Ernährungsumstellung Zeit.

Eine Vitaminsupplementierung sollte hier gut bedacht sein, denn willkürliche Medikation kann hier Deinem Hund mehr schaden als nutzen.

Willst Du dennoch sichergehen, so konsultiere einen Tierarzt. Der Tierarzt wird den Zustand Deines Hundes besser analysieren können. Sollten akute Probleme auftreten, ist ein Besuch unabdingbar.

Weiterführende Links und Recherchequellen

Solltest Du noch keinen passenden Tierarzt gefunden haben, haben wir Dir hier eine Internetseite verlinkt, mit der Du ganz einfach einen Tierarzt in Deiner Nähe finden kannst: mehr erfahren

5/5 - (3 votes)