Schottische Hunderassen: Die beliebtesten Rassen im Überblick

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Ein kleiner weißer Hund steht angeleint auf einem Berg über einem See

Schottland – ein Land der Berge und Seen, rauen Küsten und der Schafe. Und wo es Schafe gibt, gibt es meist auch Hunde! Kennst Du die schottischen Hunderassen?

In unserem Ratgeber stellen wir Dir die beliebtesten schottischen Hunderassen vor und geben Dir weitere spannende Informationen über sie!

Das Wichtigste in Kürze

  • Schottische Hunderassen wurden meist als Jagd- oder Hütehunde gezüchtet.
  • Es gibt sowohl große als auch kleine schottische Hunderassen.
  • Mittlerweile eignen sich viele schottische Rassen als Familien- und Begleithunde.
  • Viele schottische Hunderassen brauchen viel körperliche und geistige Auslastung.
  • Die richtige Haltung ist ausschlaggebend für die Entwicklung des Charakters des Hundes.

Hintergründe: Was Du über schottische Hunderassen wissen solltest

Die eine schottische Hunderasse gibt es nicht. Als schottische Hunde werden verschiedene Rassen bezeichnet, die ihre eigenen Eigenschaften und Merkmale haben. Allerdings haben sie auch einige Gemeinsamkeiten, die wir Dir hier vorstellen.

Charakteristische Merkmale schottischer Hunderassen

Alle schottischen Hunderassen wurden ursprünglich zur Jagd oder als Hütehunde gezüchtet. Egal ob groß oder klein, viele schottische Hunderassen tragen bis heute diesen Jagd- oder Hüteinstinkt in ihnen.

Deshalb ist es für die meisten schottischen Rassen unheimlich wichtig, dass sie, falls sie nicht in einer Jäger- oder Schäferfamilie leben, körperlich und geistig ausreichend ausgelastet werden. Viele Hunderassen schätzen Agility oder aber auch lange Wanderungen und Spieleinheiten.

Werden die Hunde nicht richtig ausgelastet kann es passieren, dass sich ihre Persönlichkeiten nicht richtig entwickeln, sie störende Verhaltensweisen annehmen (Bellen, Unruhe, Knabbern an Möbeln oder Sturheit) oder sogar aggressiv reagieren.

Obwohl mittlerweile viele Zuchtlinien schottischer Hunderassen auch Tiere mit weniger stark ausgeprägten Instinkten hervorbringen, ist es für das Wohl der Tiere sehr wichtig, dass Du Dir vor der Anschaffung einer schottischen Hunderasse gut überlegst, ob Du den Anforderungen des Hundes gerecht werden kannst.

Ein Hund läuft einen Strand entlang.

Schottische Hunderassen wurden meist zur Jagd und als Hütehunde gezüchtet. Wie Du ihnen gerecht wirst, erfährst Du in unserem Ratgeber.

Haltung schottischer Hunderassen

Für die meisten Hunderassen ist eine ländliche Umgebung mit viel Platz ideal. So auch bei den schottischen Hunderassen. Vor allem Rassen, die einen starken Jagd- oder Hüteinstinkt haben, brauchen besonders viel Platz und Auslastung. Ein Haus mit Garten oder ein Haus auf dem Land sind für diese Rassen ideal.

Allerdings können viele schottische Rassen auch in einer Stadtwohnung gehalten werden, vor allem die kleineren Terrier-Rassen. Wichtig ist, dass dabei intensiv auf die Bedürfnisse der Hunde eingegangen wird und der Trieb nach Beschäftigung gefördert wird. Dabei reicht es nicht, täglich nur eine halbe Stunde mit dem Hund um den Block zu gehen.

Allgemein ist die Haltung vieler schottischer Rassen sehr zeitintensiv. Von der richtigen Erziehung über die Sozialisierung bis hin zu Beschäftigungsmöglichkeiten wie Agility oder Coursing – Du solltest Dir die Frage stellen, ob Du die Möglichkeit und den Willen hast, so viel Zeit in den Hund zu investieren.

Feststeht, dass ein schottischer Hund bei der richtigen Haltung und Auslastung ein treuer und liebenswürdiger Begleiter ist!

Schottische Hunderassen: die beliebtesten Rassen im Überblick

Hier findest Du die beliebtesten schottischen Hunderassen im Überblick. Einige wirst Du vielleicht erkennen – und Dich wundern, dass Du bisher nicht wusstest, dass sie aus Schottland stammen!

Große schottische Jagdhunde

Hier findest Du die beliebtesten großen schottischen Jagdhunderassen.

Gordon Setter

Höhe: 58-68 cm
Gewicht: 20-36 kg

Der Gordon Setter wurde ursprünglich als Vorstehhund zur Enten- und Fasanenjagd gezüchtet. Diesen Instinkt tragen die Hunde auch heute noch sehr stark in sich. Die Gordon Setter haben eine sehr feine Nase und können Duftspuren instinktiv hervorragend verfolgen. Du solltest einen Gordon Setter deshalb nicht unangeleint laufen lassen, wenn er nicht auf Befehl abrufbar ist!

Der Gordon Setter ist die größte der Setter-Rassen (Irish Setter, English Setter, etc.) und besonders ruhig. Er hat einen starken und ausgeglichenen Charakter und ist dabei fröhlich und ausgeglichen. Die intelligenten Hunde sind anpassungsfähig und lernwillig, spielen gerne und reagieren meist sehr souverän.

Ist der Gordon Setter gut ausgelastet, ist er ein angenehmer Familienhund und kommt auch mit anderen (Haus-)Tieren gut zurecht, wenn er an sie gewöhnt ist. Wird der Körper und Geist des Hundes durch fehlende Bewegung nicht ausreichend stimuliert, kann der Gordon Setter auch sture Charakterzüge entwickeln.

Gordon Setter werden in Deutschland fast ausschließlich zur Jagd gezüchtet. Deshalb wird ein solcher Hund in einer Jägerfamilie am glücklichsten, die seine natürlichen Triebe gut stimulieren kann. Das lange Fell sollte wöchentlich gebürstet werden, damit es seinen natürlichen Glanz behält.

Fun Fact: Die ersten Aufzeichnungen der Gordon Setter stammen aus dem 17. Jahrhundert. Der Schotte Graf Alexander Gordon of Banffshire gilt als erster Züchter und Namensgeber der Gordon Setter.

Golden Retriever

Ein Golden Retriever liegt entspannt auf einer Bank.

Der Golden Retriever, der Einfühlsame.

Höhe: 55-65 cm
Gewicht: 24-34 kg

Den Golden Retriever kennst Du bestimmt als liebenswürdigen und gutmütigen Familienhund. Tatsächlich ist der Golden Retriever neben dem Labrador der wahrscheinlich beliebteste Begleithund der Welt.

Aber wusstest Du, dass auch er ursprünglich als Jagdhund in Schottland gezüchtet wurde? Bei der Enten- und Fasanenjagd war er zum Apportieren des Wildes zuständig, wie sein Name “Retriever” (von engl. “to retrieve) bereits verrät. Heute wird der Golden Retriever wegen seinem einfachen und sensiblen Charakter oft als Rettungs- und Therapiehund eingesetzt.

Aber auch ohne Aufgabe kann der Golden Retriever sehr glücklich sein. Sein lieber und loyaler Charakter machen ihn zum perfekten Hund für eine liebevolle und aktive Familie. Da er auch recht einfach zu erziehen ist, eignet sich ein Golden Retriever auch für Anfänger.

Scottish Deerhound/Schottischer Hirschhund

Höhe: 70-80 cm
Gewicht: 34-50 kg

Der Scottish Deerhound oder, zu Deutsch, der schottische Hirschhund wurde, wie der Name schon sagt, zur Jagd auf Hirsche aber auch auf Wildschweine oder sogar Elche eingesetzt. Es handelt sich dabei um die älteste Hunderasse Schottlands, die mit dem irischen Wolfshund verwandt ist.

Der Hirschhund ist eine Windhundart und hat deshalb einen ausgeprägten Lauf- und Renndrang, der durch entsprechende körperliche Auslastung gestillt werden muss. Dafür eignet sich z.B. die Hundesportart Coursing und genügend Auslauf im Freien.

Beim Hirschhund sollte mit der Erziehung frühzeitig begonnen werden, um den vorhandenen Jagdtrieb in die richtige Richtung zu lenken. Diese Hunderasse ist jedoch sehr intelligent, einfühlsam und anpassungsfähig, sodass sie durch ihr gelassenes Selbstbewusstsein im Haus eher ruhig ist und einen geselligen und gutmütigen Familienhund abgeben kann.

Große schottische Wach- und Hütehunde

Neben den Jagdhunden gibt es bei den schottischen Hunderassen auch Wach- und Hütehunde. Hier findest Du alle großen Rassen dieser Art.

Bearded Collie

Höhe: 50-55 cm
Gewicht: 20-25 kg

Der Bearded Collie ist durch Kreuzungen zwischen Bobtails und ursprünglichen Collies entstanden und als Hütehund für Schafherden gezüchtet. Er hat ein besonders intelligentes und anhängliches Wesen und ist energetisch und agil.

Deshalb ist der Bearded Collie trotz seines gemütlichen Aussehens, nicht dafür bestimmt, nur auf dem Sofa zu entspannen. Er braucht viel körperliche Auslastung und Spielereien und ist deshalb bei aktiven Menschen gut aufgehoben.

Der Bearded Collie muss regelmäßig gebürstet werden, damit sein langes Fell weiterhin glänzt und nicht verfilzt. Gerade wird er bei amerikanischen und australischen Schäfern wieder sehr beliebt, die seine ausgeglichene Art schätzen.

Border Collie

Ein Border Collie liegt auf dem Boden und schaut in die Kamera.

Der Border Collie, der energetische Wirbelwind.

Höhe: 45-55 cm
Gewicht: 12-22 kg

Der Border Collie stammt aus der Grenzregion zwischen Schottland und England und gilt als eine der intelligentesten Hunderassen überhaupt. Er wurde als Hütehunde für Schafherden gezüchtet und hat deshalb ein sehr eigenständiges Denken und Wesen.

Der Border Collie ist ein beliebter Familienhund und in den letzten Jahren gab es einen regelrechten Hype um die Rasse. Leider unterschätzen viele Halter die Bedürfnisse der Hunderasse und lasten die Hunde nicht genug aus. Das kann zu unruhigem Verhalten führen und sogar damit enden, dass der Border Collie aus Langeweile die Wohnung auseinander legt.

Die Hunderasse ist besonders athletisch, energetisch und lernt schnell. Sie braucht besonders viel geistige und körperliche Auslastung. Der Border Collie glänzt deshalb in vielen Hundesportarten, wie z.B. beim Agility. Bei sportlichen und aktiven Menschen ist er besonders gut aufgehoben.

Kurzhaarcollie

Höhe: 50-50 cm
Gewicht: 18-29 kg

Der Kurzhaarcollie erinnert von seinem Aussehen her stark an seinen Kollegen den Langhaarcollie. Beide wurden zum Hüten gezüchtet, der Kurzhaarcollie bedarf aber weniger Fellpflege.

Ähnlich wie beim Border Collie handelt es sich hier um eine sehr eigenständige Hunderasse, die aktiv und agil ist und viel Bewegung benötigt. Trotzdem kann der Kurzhaarcollie ein toller Familienhund sein, denn er ist sehr sozial, loyal und versteht sich gut mit Kindern.

Kurzhaarcollies sind bei ausreichender Auslastung sehr wissbegierig und eignen sich deshalb gut für den Hundesport.

Langhaarcollie

Ein Langhaarcollie steht aufmerksam auf einer Fläche.

Der Langhaarcollie, der Schüchterne.

Höhe: 55-66 cm
Gewicht: 22-34 kg

Auch der Langhaarcollie wurde zum Hüten von Schafen gezüchtet und ist eine eigenständige und widerstandsfähige Hunderasse. Sie sind sehr loyal, aber müssen bereits als Welpen gut sozialisiert werden, da sie sonst sehr distanziert und schüchtern gegenüber Menschen und anderen Hunden sein können.

Die Langhaarcollies brauchen viel Platz und lernen schnell. Sie sind energetisch und agil, wollen viel Bewegung und meist auch eine Aufgabe. Auch sie eignen sich hervorragend für den Hundesport.

Ein Langhaarcollie kann aufgrund seiner Loyalität und ausgeglichenen Charakters auch ein guter Familienhund sein, solange er gut ausgelastet wird. Oft versuchen diese Hunde auch, ihre Familie und ihren Halter zu hüten, eine gute Erziehung und Sozialisierung sind deshalb unheimlich wichtig.

Fun Fact: Die Figur “Lassie” vieler Bücher, Filme und Serien, die zuerst in Ende der 1940er-Jahre erschien, ist ein Langhaarcollie.

Kleine schottische Jagdhunde

Neben Gordon Setter, Golden Retriever und Co. gibt es unter den schottischen Jagdhunderassen auch kleine Vertreter. Hier findest Du sie auf einen Blick:

Border Terrier

Höhe: 30-40 cm
Gewicht: 5-6 kg

Der Border Terrier kommt wie auch der Border Collie aus der Grenzregion zwischen Schottland und England. Sie wurden vor allem bei der Fuchsjagd eingesetzt.

Es handelt sich hier um eine Hunderasse, die besonders temperamentvoll und intelligent ist. Es handelt sich nicht um ein Schoßhündchen, sondern um einen fleißigen Arbeitshund, der mutig und robust ist. Er ist eigenständig und hat neben dem Jagdinstinkt auch Wachfähigkeiten, die er selbstbestimmt einsetzt.

Border Terrier lernen schnell, wenn sie einen Sinn dahinter sehen, können aber bei geringer Auslastung stur sein. Bekommt der Hund genügend mentales Training, ist er ausgeglichen und ruhig. Er kann ein agiler, liebenswerter und loyaler Familienhund sein.

Cairn Terrier

Höhe: 22-25 cm
Gewicht: 5-6 kg

Der Cairn Terrier wurde ursprünglich unter anderem bei der Fuchsjagd eingesetzt und hat einen mutigen und hartnäckigen Charakter. Es handelt sich dabei um eine der ältesten Terrier-Rassen, die in den schottischen Highlands gezüchtet wurde.

Neben seinem starken Jagdinstinkt hat der Cairn Terrier auch einen ausgeprägten Wachcharakter. Um die beiden Triebe zu bändigen, ist eine konsequente Erziehung und Sozialisierung der Terrierart notwendig.

Es handelt sich um einen aktiven und lebhaften Hund, der gerne läuft, sucht und gräbt. Deshalb macht er sich gut als fröhlicher Begleiter für aktive Menschen und Familien.

Fun Fact: Dorothys Hund Toto in “Der Zauberer von Oz” ist ein Cairn Terrier.

Scottish Terrier/Scottie

Ein schottischer Terrier sitzt auf einem Kiesweg.

Der schottische Terrier, auch Scottie genannt.

Größe: 25-30 cm
Gewicht: 8-10 kg

Der Scottish Terrier, früher auch Aberdeen Terrier genannt, wurde ursprünglich gezüchtet, um Wildtiere aus ihrem Bau zu locken. Er hat einen mutigen und unabhängigen Charakter auf, der ihn zu einem eigenständigen und selbstbestimmten Hund macht.

Der Scottie ist lebhaft und flink und benötigt viel Beschäftigung. Er liebt lange Wanderungen, viel Auslauf und Bewegung und kann ohne Auslastung schnell zu einem sturen Zeitgenossen werden. Der Jagdinstinkt ist noch recht stark und der Scottie liebt es zu apportieren. Du solltest ihn aber nicht von der Leine lassen, wenn er nicht sicher abrufbar ist!

Aufgrund seiner Sturheit und dem unabhängigen Charakter eignet sich der Scottish Terrier nicht unbedingt für Hundeanfänger. Seine Eigenarten und sein frecher Charakter verleiten ihn oft dazu, Kommandos zu umgehen oder zu ignorieren.

Fun Fact: Viele berühmte Personen, wie Franklin Roosevelt oder Humphrey Bogart, hatten als Begleiter Scotties.

Skye Terrier

Höhe: 22-25 cm
Größe: 15-20 kg

Der Skye Terrier kommt von der Insel Skye im Nordwesten Schottlands und wurde bei der Fuchs-, Otter und Dachsjagd eingesetzt. Leider ist die Rasse heutzutage vom Aussterben bedroht.

Der Skye Terrier ist ein fröhlicher und loyaler Begleiter, der eine besonders starke Beziehung zu seinem Menschen aufbaut und besonders sensibel ist. Oft wird der Skye Terrier als “Ein-Mann-Hund” bezeichnet, der sich auf einen einzelnen Menschen fixiert und ihn als seinen Rudelführer ansieht.

Der intelligente Hund ist kein Schoßhund und braucht viel Auslastung, Bewegung und Beschäftigung. In der Wohnung kann der Terrier allerdings eher ruhig sein und gibt einen verschmusten und liebevollen Familienhund ab.

Die Hunderasse muss gut erzogen werden, denn der Skye Terrier neigt dazu, seinen eigenen Kopf durchsetzen zu wollen.

Fun Fact: Queen Victoria war ein großer Fan der Skye Terrier und hielt mehrere dieser Hunde in Windsor.

West Highland Terrier/Westie

Ein Westie läuft glücklich über eine Wiese.

Der Westhighland Terrier, auch Westie genannt.

Höhe: 25-30 cm
Gewicht: 5-10 kg

Der West Highland Terrier, oder auch Westie genannt, ist die wahrscheinlich beliebteste schottische Terrierart. Diese Hunderasse ist besonders aufgeschlossen und einfach zu erziehen, weshalb sie sowohl als Familienhund als auch Begleiter für Jung und Alt geeignet ist. Besonders in einer Familie ist der Westie besonder lieb, treu und gutmütig und spielt sehr gerne mit Kindern.

Trotzdem handelt es sich um eine robuste Hunderasse, die aktiv und energiegeladen ist und deshalb viel Bewegung braucht. Der Westie ist sehr intelligent, hat eine feste Persönlichkeit und ein starkes Selbstbewusstsein. Er neigt zur Sturheit und eine gute Erziehung ist deshalb besonders wichtig.

Der Westie ist zuverlässig, ausdauernd und anpassungsfähig und als sehr sozialer Hund für Familien ideal geeignet.

Fun Fact: Aufgrund eines Jagdunfalls wurde die weiße Farbe der Westies als Zuchtstandard festgelegt, um eine Verwechslung zwischen Westie und Wild zu vermeiden.

Kleine schottische Wach- und Hütehunde

Unter den kleinen schottischen Hunderassen gibt es nicht nur Jagdrassen, auch Wach- und Hütehunde sind verbreitet.

Dandie Dinmont Terrier

Höhe: 22-28 cm
Gewicht: 8-10 kg

Der Dinmont Terrier kommt wie der Border Collie und Border Terrier aus der Grenzregion zwischen Schottland und England und wurde auch zur Jagd von Ottern und Dachsen eingesetzt.

Der Dandie Dinmont Terrier ist ein besonders familien-geeigneter Terrier, denn er ist gutmütig, anhänglich und ruhig. Obwohl er zur Dickköpfigkeit neigt, kann den Dandie kaum etwas aus der Ruhe bringen.

Der Dandie braucht mäßige Bewegung, sollte jedoch mental ausgelastet werden. Außerdem sollte er gut erzogen werden, denn auf Kommandos hört der Dandie nur, wenn sie ihm sinnvoll erscheinen.

Besonders eigenwillig ist das Äußere des Dandies, denn seine Merkmale gelten bei anderen Terrierrassen als grobe Fehler und sind nicht erwünscht. Beim Dandie tragen sie jedoch zu seiner charmanten Erscheinung bei.

Fun Fact: Der Dinmont Terrier wurde nach einem Herrn Dinmont (Spitzname: Dandie) benannt. Herr Dinmont ist eine fiktive Romanfigur, die kleine Hunde hielt.

Shetland Sheepdog/Sheltie

Höhe: 33-40 cm
Gewicht: 6-11 kg

Der Sheltie erinnert in seinem Aussehen an den Langhaarcollie und kommt von den Shetlandinseln. Dort wurde er als Hütehund gezüchtet. Auch heute noch wird er zum Hüten von Schafen und als Begleithund eingesetzt. sanft und fürsorglich beschreiben

Der robuste Hütehund ist mutig und wachsam, allerdings auch sanft und fürsorglich. Seine lebhafte Art, Lernbereitschaft und hohe Intelligenz bedeuten, dass er genügend geistig ausgelastet werden muss, um sich nicht zu langweilen.

Obwohl der Sheltie viel Bewegung braucht, ist er aufgrund seines liebenswürdigen Wesens auch für Familien und Ersthundehalter gut geeignet.

Trivia: Was Du sonst noch über schottische Hunderassen wissen solltest

Um Dir einen noch besseren Einblick in die Welt der schottischen Hunde zu geben, haben wir hier noch mehr nützliche Informationen zusammengestellt.

Anschaffung eines schottischen Hundes

Die Anschaffung eines Hundes muss immer gut überlegt sein. Da viele schottische Hunderassen besondere Bedürfnisse haben, was Bewegung und Auslastung angeht, solltest Du genau abwägen, ob Du diesen gerecht werden kannst und die Entscheidung nicht leichtfertig treffen.

Möchtest Du einen Hund vom Züchter kaufen, informiere Dich genau über den Züchter und achte darauf, dass es sich um einen anerkannten Züchter handelt, der in Zuchtverbänden und anerkannten Vereinen eingetragen ist. Dieser wird Dir den Hund nur in einem sehr guten Zustand, im richtigen Alter und mit Papieren übergeben.

Viele beliebte schottische Hunderassen, v.a. Golden Retriever, Border Collies oder Westies, kannst Du auch in Tierheimen oder bei der Tierrettung finden, z.B. bei Bordercollie in Not. Einem Hund, der in Notlage gekommen ist, ein neues Zuhause zu geben, kann ein wunderschönes Gefühl sein!

Schottische Hundenamen

Die Namensauswahl bei Hunden kann manchmal ganz schon verzwickt sein, denn es gibt schier endlose Mengen an möglichen Namen. Um Deinem schottischen Hund den richtigen Namen zu geben, haben wir Dir hier einen Überblick an schottischen Hundenamen zusammengestellt.

Schottische Namen für Rüden

Hier findest Du eine Auswahl an schottischen Namen für Deinen Rüden:

  • Whiskey
  • Duff
  • Archie
  • Sterling
  • Scotch
  • Gordon
  • Angus
  • Hamish
  • Clark
  • Lennox

Schottische Namen für Hündinnen

Hier findest Du eine Auswahl an schottischen Namen für Deine Hündin:

  • Skye
  • Lassie
  • Nessie
  • Ainsley
  • MacKenzie
  • Fiona
  • Effie
  • Tara
  • Bonnie
  • Rona

Weitere Hunderassen aus Großbritannien

Nicht nur in Schottland gibt es viele verschiedene Hunderassen. Auch aus den anderen Ländern Großbritanniens und der Republik Irland kommen einige beliebte Hunderassen.

English SetterWelsh Springer SpanielGlen of Imaal Terrier

Englische Hunderassen Walisische Hunderassen Irische Hunderassen
Beagle Pembroke Welsh Corgi Irish Setter
Yorkshire Terrier Cardigan Welsh Corgi Irish Wolfhound
English Bulldog Welsh Terrier Kerry-Beagle
Englischer Cocker Spaniel Sealyham Terrier Irish Terrier

Fazit

Du siehst, aus Schottland kommen einige sehr beliebte Hunderassen! Alle von ihnen haben ihre eigenen Merkmale und Bedürfnisse, an denen man sich als Halter orientieren sollte.

Die Haltung einer schottischen Hunderasse bedeutet in den meisten Fällen einen großen Aufwand an Zeit und Zuwendung. Mit der richtigen Sozialisation, Erziehung und Auslastung findest Du in den schottischen Hunden allerdings stolze und treue Begleiter für Dich und/oder Deine Familie!

Weiterführende Links und Recherchequellen

Überblick über die schottischen Hunderassen 

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