Neue Hunderassen: Die beliebtesten Designerhunde im Jahr 2021

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Auch der Labradoodle gehört den Designerhunden an

Du möchtest wissen, welche neuen Hunderassen es gibt? Dann bist Du hier genau richtig! Neue Hunderassen entstehen durch Kreuzungen traditioneller Rassen. Dabei kann zwischen einem Designerhunde und Hybridhunde unterschieden werden.
In diesem Beitrag findest Du eine Liste der neuen Hunderassen bzw. zu den Designerhunden, außerdem klären wir Dich über die Zucht und über die genetische Vererbung auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die beliebtesten Designerhunde im Jahr 2021
  • Neue Rassen sind sog. Design- und Hybridhunde die aus einer Kreuzung von zwei unterschiedlichen Rassen entsteht
  • Dabei gibt es keinen großen Unterschied zwischen Designer- und Hybridhunde
  • Besonders die Kreuzung mit dem Pudel ist äußerst beliebt

Was sind Designer- und Hybridhunde?

Designerhunde oder Hybridhunde entstehen aus einer Kreuzung von zwei unterschiedlichen Rassen. Hierbei handelt es sich um eine geplante Paarung, im Gegensatz zu Mischlingen, die eher per Zufall entstanden sind. Die Kreuzung der unterschiedlichen Rassen verfolgt das Ziel, positive Eigenschaften der jeweiligen Rasse zusammenzuführen. Dabei werden die entstandenen Hunderassen nicht weitergezüchtet, sondern es werden immer wieder dieselben Elternrassen neu verpaart.

Was Du alles zum Thema Designerhunde wissen solltest

In diesem Abschnitt des Beitrages zum Thema ,,neue Hunderassen’’ erfährst Du, was der Unterschied zwischen Designer- und Hybridhunde. Als auch ob die neu entstandenen Hunderassen gesünder sind. Zudem erfährst Du hier wie die Verpaarung funktioniert und wieso die Kreuzung mit dem Pudel so beliebt ist.

Worin liegt der Unterschied zwischen Designer- und Hybridhunde?

Grundsätzlich ist jeder Designerhund ein Hybridhund, allerdings nicht jeder Hybridhund ein Designerhund. Als Hybridhund wird auch eine zufällige entstandene Verpaarung bezeichnet, wobei eine geplante Verpaarung immer als Designerhund definiert wird.

Sind Hybridhunde/Designerhunde gesünder als reinrassige Hunderassen?

Die Kreuzung von zwei Hunderassen kann sich vorteilhaft auf die Gesundheit der Welpen auswirken, denn durch die Erweiterung des Genpools entsteht der sog. Heterosis-Effekt also eine Leistungssteigerung.

Beachte: Designer Dogs sind nicht durch die FCI (Fédération Cynologique Internationale) anerkannt.

Sind Hybridhunde für Allergiker geeignet?

Diese Frage kann nicht eindeutig mit Ja oder Nein beantwortet werden, denn eine allergische Reaktion entsteht nicht nur allein durch die Haare oder Schuppen, sondern auch durch den Speichel. Eine allergische Reaktion kann jedoch von Rasse zu Rasse unterschiedlich sein. Auch kommt es bei den Hybridhund auf die Kreuzung an, ob diese viel oder weniger Haare verliert.
So kann selbst bei der Kreuzung mit einem Pudel nicht vorausgesagt werden, ob auch diese Eigenschaft weitervererbt worden ist. Je mehr Locken der Hund besitzt, desto geringer ist der Fellverlust.

Ist ein Rassetypisches verhalten genetisch vererbbar?

Die Verhaltensweisen einer Hunderasse wurde über einen langen Zeitraum durch den Menschen selektiert und somit genetisch verankert. Jedoch ist auch hier die Ausprägung bei jeder Hunderasse individuell und kann bei dem einen Hund mehr und bei dem anderen weniger ausgeprägt sein.

Warum ist die Kreuzung mit dem Pudel so beliebt?

Heutzutage gibt es eine Reihe von diversen Pudel-Mischungen wie der Golden Doodle,Schnoodle, Maltipoo um nur ein paar zu nennen. Der Pudel ist dank seiner Intelligenz, der schönen Fell-Farben sowie dem nicht-haarenden-Fell für viele Kreuzungen sehr beliebt.

Die aktuell beliebtesten Designerhunde 2021

Puggel, Labradoodle oder Schnoodle, hier entwickeln sich diverse Rassen. Und oftmals sehen die Hunde sehr hübsch und interessant aus. In diesem Abschnitt werden wir Dir die beliebtesten Designerhunde 2021 in ihren individuellen Eigenschaften vorstellen.

Wusstest Du schon: Designer Dogs werden als „trendy“ bezeichnet und als neuen Modehunde, was besonders in den USA vorgelebt wird.

Der Labradoodle

Der Labradoodle ist eine Kreuzung zwischen einem Pudel und einem Labrador Retriever. Grundsätzlich zählt diese Rasse zu den mittelgroßen Hunderassen, wobei die Fellfarbe von Cremeweiß bis hin zu Schwarz hinreicht. Allerdings fällt die Struktur und die Länge bei jeder Kreuzung unterschiedlich aus, sodass die Fellstruktur kurz, lang, glatt oder Lockig sein kann. Ursprünglich diente diese Kreuzung für die Züchtung eines nicht haarenden Blindenhund. Typisch für den Labradoodle ist die Ähnlichkeit mit einem Teddybären.

  • Größe: 53 bis 65 cm
  • Gewicht: 23 bis 35 kg
  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Charakter: Klug und aufgeweckt, meist freundlich
  • Fellfarben: Vielfältig von Cremeweiß, goldbraun bis hin zu Schwarz
  • Besonderheiten: Der Charakter und das Aussehen kann bei diesem Designerhund sehr stark variieren, wobei das ,,nicht haarend’’ auch auf nicht alle Labradoodle zutrifft.

Der Goldendoodle

Hier handelt es sich um eine Kreuzung zwischen einem Pudel und einem Golden Retriever und gehört der mittelgroßen Hunderasse an. Auch hier ähnelt die Rasse einem Teddybären, der jedoch bei jedem Wurf etwas anders aussehen kann. Die Welpen könnten entweder dem Golden Retriever ähnlicher aussehen oder dem Pudel. Auch eignet sich der Goldendoodle als Blinden- und Allergikerhund.

  • Größe: 52 bis 62 cm
  • Gewicht: 22 bis 35 kg
  • Lebenserwartung: 11 bis 15 Jahre
  • Charakter: Meist ausgeglichen, freundlich, intelligent und gelehrig
  • Fellfarben: Vielfältig von creme, braun, gold bis schwarz
  • Besonderheiten: Die Charaktereigenschaften und das Aussehen können stark variieren zudem trifft die Bezeichnung ,,hypoallergen’’ nicht voll zu, denn der Goldendoodle ist im allgemeinen allergikerfreundlicher als andere Hunderassen.

Cockapoo

Der Designerhund Cockapoo ist eine Kreuzung aus Englisch Cocker Spaniel und Pudel, wo auch hier kein einheitliches Aussehen der Rasse besteht. Allerdings sind Eigenschaften wie Schlappohren und ein langes, leicht gewelltes Fell typisch. Auch dieser Hund wird gerne als allergikerfreundlich bezeichnet.

  • Größe: 25 bis 38 cm
  • Gewicht: 5,4 bis 11 kg
  • Lebenserwartung: Bis zu 15 Jahre
  • Charakter: Aktiv, freundlich, kontaktfreudig, intelligent, liebevoll
  • Fellfarben: Vielfältig von creme, schoko, braun bis hin zu Schwarz
  • Besonderheiten: Bei dieser Rasse sollte die Fellpflege nicht unterschätzt werden, zudem ist der Hund sehr gerne draußen und benötigt seinen täglichen Auslauf.

Schnoodle

Die Kreuzung zwischen Zwergschnauzer und Pudel bildet die Rasse ,,Schnoodle’’. Aus dieser Mischung entsteht ein kluger und wachsamer Hund. Diese Rasse wird gerne als Blindenhund, Rettungshund, Allergikerhund oder Therapiehund eingesetzt. Bei dieser Rasse variiert besonders die Größe, die von Gigant, Standard und Miniatur hinreicht.

  • Größe: 30 bis 40 cm
  • Gewicht: 5 bis 8 kg
  • Lebenserwartung: 10 bis 15 Jahre
  • Charakter: Aufgeschlossen, freundlich, liebevoll, folgsam
  • Fellfarben: Weiß, braun, grau, gescheckt, apricot, schwarz
  • Besonderheiten: Ausgehend vom Riesenschnauzer neigt diese Rasse zum Bellen, allerdings sind die Hunde sehr anpassungsfähig und besitzen ein mittleres Temperament

Maltipoo

Dieser Designerhund stammt aus der Kreuzung zwischen Pudel und dem Malteser. Hierbei handelt es sich um eine kleine Hunderasse die seinen Menschen gerne auf gemeinsame Aktivitäten begleitet. Die Größe und das Gewicht des Maltipoo wird hauptsächlich von der Pudelgröße (Toy-, Zwerg- oder Kleinpudel) bestimmt. Der Malteser ist hierbei immer weiß, sodass auch die Fellfarbe durch den Anteil des Pudels bestimmt wird.

  • Größe: Bis 30 cm
  • Gewicht: 3 bis 10 kg
  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Charakter: Fröhlich, gelehrig und freundlich
  • Fellfarben: Vielfältig von creme, apricot, braun bis hin zu schwarz auch die Fellstruktur kann gewellt, lockig, gekräuselt ausfallen
  • Besonderheiten: Die Größe, das Aussehen und das Wesen können stark variieren, wobei auch hier nicht die Eigenschaft ,,hypoallergen’’ komplett zutrifft.

Havapoo

Hier handelt es sich um die Verpaarung zwischen einem Pudel und einem Havaneser. Bei dieser Zucht können unterschiedliche Typen entstehen, sodass der Havapoo ausgewachsen einem Havaneser oder dem Pudel ähnlicher aussehen kann. Jedoch ist haben alle das liebenswerte Aussehen und das wellige bis krausige Fell gemeinsam.

  • Größe: Bis zu 30 cm
  • Gewicht: 5 bis 10 kg
  • Lebenserwartung: 10 bis 14 Jahre
  • Charakter: Freundlich, verspielt und umgänglich
  • Fellfarben: Vielfältig von creme, schoko, braun bis hin zu Schwarz
  • Besonderheiten: Auch hier ist die Ausprägung bzgl. der Charaktereigenschaften und des Aussehens unterschiedlich, sodass der eine Havapoo mehr Ruhe besitzt oder mehr nach den Havaneser kommt und eher verspielt und aktiv ist.

Aussiedoodle

Aus der Kreuzung zwischen dem Australian Shepherd und dem Pudel entsteht der Designerhund ,,Aussiedoodle’’. Dieser Designerhund besitzt ein verspieltes und aufgewecktes Wesen vom Australian Shepherd, dass durch den Pudel etwas ausgeglichen wird. Dabei begegnet der Hund anderen Hunden und Menschen sehr freundlich.

  • Gewicht: 10 bis 30 kg
  • Größe: 50 bis 56 cm
  • Lebenserwartung: bis zu 15 Jahre
  • Charakter: Freundlich, gutmütig, robust und aufgeweckt
  • Fellfarben: Sehr vielfältig von braun, schwarz, rot, grau weiß bis hin zu einfarbig oder mehrfarbig
  • Besonderheiten: Der Aussiedoodle ist der perfekte Familienhund aufgrund seiner freundlichen und menschenbezogenen Art. Der intelligente Hund will jedoch sportlich gefördert werden und benötigt regelmäßige Spaziergänge und Aufgaben die ihn fordern.

Puggle

Zu den Ausgangsrassen des Puggle gehört der Mops und der Beagle dabei gilt dieser Designerhund als Überraschungspaket. Der Mops ist hierbei ein unkompliziertes, menschenbezogener und fröhlicher Hund, der sich auch mit weniger Auslauf zufriedengibt. Der Beagle hingegen ist ein arbeitsfreudiger Hund der seinen täglichen Auslauf benötigt. Der Puggle zeichnet sich in der Regel durch seine menschenbezogene und freundliche Art aus.

  • Größe: Bis zu 45 cm
  • Gewicht: 7 bis 20 kg
  • Lebenserwartung: 10 bis 15 Jahre
  • Charakter: Aufgeweckt, gefrässig, menschenbezogen
  • Fellfarben: Überwiegend beige mit einer schwarzen Maske, braun, schwarz, mehrfarbig wobei die Fellstruktur glatt und kurz ist
  • Besonderheiten: Du solltest hier beachten, dass diese Verpaarung nicht nur die positiven Eigenschaften des Mops und des Beagle weitervererbt wird.

Was Du sonst noch so über Designer- und Hybridhunde wissen solltest

Worauf Du beim Kauf achten solltest

Wenn Du Dich für einen Designerhund entschieden hast, solltest Du unbedingt einige Aspekte beachten.
Du solltest Dir das Zuhause der Welpen genauer angucken, in welchen Zuständen diese aufwachsen und ob sich die Elterntiere bei den Welpen aufhält. Ein professioneller Züchter wird ein schneller Verkaufsprozess nicht wichtig sein und sich ausführlich über Deine Lebenslage informieren. Die Elterntiere sollten immer der ursprünglichen Rasse angehören, wobei hauptsächlich nur in der ersten Generation gezüchtet werden sollte. Wichtig ist auch, dass der Züchter alle Fragen zum Gesundheitszustand beantworten kann, wobei die Hunde im besten Fall mehrfach entwurmt, geimpft, gechippt und einen EU-Heimtierausweis besitzen.

Warum bilden Hybridhunde keine Rasse?

Wenn zum Beispiel ein Schäferhund mit einem Pudel gekreuzt wird, entsteht ein Überraschungspaket aus gelocktem oder langen Fell, mehr Pudel, mehr Schäferhund, in dieser Kombination ist vieles möglich. Werden Designerhunde miteinander verpaart ist die Überraschung viel größer, wobei die Welpen zum Beispiel komplett wie der Pudel aussehen. Jedoch kann aus einem Designerhund im Laufe der Zeit eine eigene Rasse entstehen.

Welche Alternativen gibt es zu den Hybridhunden?

Neben den Designerhunden gibt es über 350 Hunderassen und viele Hunde im Tierheim. Aus dieser immensen Auswahl gibt es einige Alternativen zum Designerhund, wobei für jeden Hundeliebhaber etwas Passendes dabei sein sollte.

Sind reinrassige Hunde Rassen nicht auch Designerhunde?

Ein zu 100% reinrassige Hundeart entspricht dieser nur dann, wenn beide Elterntiere der gleichen Rasse angehören die in einem Zuchtverein gemeldet und zur Zucht zugelassen ist. Dabei wird die Rassenzugehörigkeit anhand der Ahnentafel dokumentiert, sodass nur so eine Reinzucht über Generationen nachweisbar ist. Das Ziel bei den Designerhunden ist es jedoch die Eigenschaften von zwei Rassen zu vereinen, um zum Beispiel nicht haarende Hunde zu erhalten. Die Verpaarung in der 2te Generation ist in derselben Konstellation nicht möglich, denn es entsteht nicht dieselbe Rasse. Dabei werden immer die Ursprungsrassen benötigt, um eine Designerrasse zu züchten.

Fakten: Designer Dogs gibt es schon seit längerer Zeit. Man denke an die Sechzigerjahre, der Eurasier, entstanden aus Chow-Chows, Wolfsspitzen und Samojeden (die Rasseanerkennung durch VDH und die FCI erfolgte 1973).

Wo kann ich Designerhunde kaufen?

Designerhunde erhältst Du überwiegend bei Züchtern, gegebenenfalls im Tierheim und von privaten Hobbyzüchtern. Um jedoch einen gesunden Hund zu erhalten, empfiehlt es sich bei einem ausgewählten Züchter einen Hund zu kaufen.

Fazit

Designer- oder Hybridrassen sind schon etwas Besonderes, wobei überwiegend mit dem Pudel verpaart wird, um nicht haarende Tiere zu erhalten. Allerdings birgt das ganze Thema auch Tücken, sodass eine professionelle Zucht eine wichtige Voraussetzung ist, um einen gesunden und wertvollen Designerhund zu erwerben.

Weiterführende Links und Recherchequellen

Die neuen Trendhunde

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