Hunderassen für Berufstätige: Überblick über geeignete Rassen

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Im Vordergrund schläft ein Hund, während eine frau im Hintergrund am Laptop arbeitet.

Viele Menschen träumen schon von klein auf davon einen Hund zu haben. Doch es gestaltet sich oftmals schwierig diesen Wunsch umzusetzen, wenn man berufstätig ist. Vor allem Vollzeit-Beschäftigte, stellen sich oftmals die Frage, ob eine artgerechte Haltung des Tieres so überhaupt möglich ist.
Natürlich gibt es keinen speziellen Hund, der darauf ausgelegt ist, acht Stunden am Tag alleine zu verbringen. Dennoch gibt es Hunderassen, die besser als andere für ein ruhiges Leben oder sogar als Bürohund geeignet sind.
Im Folgenden beantworten wir Dir die wichtigsten Fragen rund um das Thema berufstätig sein mit Hund und stellen Dir die passenden Hunderassen vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vorausplanung enorm wichtig, da der Hund mehr als 10 Jahre bei Dir sein wird
  • Opfer bringen, wird unumgänglich sein
  • manche Berufe sind nicht mit Hund vereinbar
  • doch immer mehr Arbeitgeber erlauben Hund am Arbeitsplatz
  • Hund braucht auch in Deiner Abwesenheit Beschäftigung
  • Deine Freizeit sollte für Deinen Hund reserviert sein
  • Welpen sind nicht für Berufstätige geeignet, außer Du hast Hilfe

Hintergründe: Was Du über das Berufsleben mit Hund wissen solltest

Im Vorfeld beantworten wir Dir noch die wichtigsten Fragen über das Berufsleben mit einem Vierbeiner. Denn Du solltest nicht nur wissen, welche Hunde überhaupt infrage kommen, sondern auch wie Du dem gewählten Hund das bestmögliche bieten kannst, damit er sich wohlfühlt.

Welche Voraussetzungen sollte ich erfüllen?

Wie bereits erwähnt ist es ideal, wenn Du nicht zu weit weg von Deinem Arbeitsplatz wohnst. So kannst Du in der Mittagspause nach Hause kommen und Dich mit Deinem Liebling beschäftigen. Spazierengehen oder Spielen wird auch Dir beim Entspannen helfen. Du verringerst so natürlich auch die gesamte Zeit, in der Dein Hund alleine ist.
Am besten ist es natürlich, wenn Dein Arbeitgeber Homeoffice erlaubt oder er sogar erlaubt den Hund mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Dies kannst Du im Vorfeld abklären.
Im Freundes- oder Bekanntenkreis solltest Du ebenfalls Menschen haben, die sich schon im Vorfeld bereit erklärt haben, sich ab und zu um Deine Fellnase zu kümmern. Vor allem als Single solltest Du unbedingt einen Backup-Plan haben, falls die Arbeit eben mal mehr Zeit also sonst in Anspruch nimmt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Du dafür bereit bist bei Wind und Wetter vor die Tür zu gehen. Wenn Du nicht den ganzen Tag Zeit hast, kannst Du nämlich nicht mal eben warten, bis es aufhört zu regnen, sondern musst einfach raus.

Was mache ich mit dem Hund, wenn ich auf der Arbeit bin?

Ideal wäre es natürlich, wenn Du jemanden hast (beispielsweise ein Nachbar, Partner oder auch ein bezahlter Hundesitter), der ab und zu nach Deiner Fellnase sehen kann oder Du selbst in der Mittagspause nach Hause kommen kannst. Du kannst auch recherchieren, ob es bei Dir in der Nähe eine gute Hundetagesstätte gibt. Ist dies nicht möglich solltest Du besonderen Wert darauf legen Deinen Hund, geistig und körperlich genug auszulasten.

Die meiste Zeit wird Dein Vierbeiner wohl schlafen. Er sollte also mehrere weiche Plätze in der Wohnung oder im Haus haben. Auch musst Du dafür sorgen, dass immer frisches Wasser zur Verfügung steht. Bei Futter besteht die Gefahr zum Übergewicht, wenn der Hund immer ungehindert darauf zugreifen kann. Jedoch kannst Du Leckerlis im Haus verstecken, die er dann suchen muss.

Tipp: Verstecke einige Leckerlis in Spielzeugen. So kannst Du Deinen Liebling beschäftigen und ihn zum Spielen anregen.

Was ist nach Feierabend wichtig?

Wenn Du am Nachmittag nach Hause kommst, wird sich Dein Vierbeiner jedes Mal ungemein freuen. Zu diesem Zeitpunkt solltest Du dann jede freie Minute mit ihm verbringen. Jetzt ist es Zeit für einen langen Spaziergang, Spiele und Streicheleinheiten.
Vergiss nicht, dass Dein Hund jetzt Deine Freizeitbeschäftigung ist. Abende ohne Hund, wie Kino- oder Restaurantbesuche sollten eine absolute Ausnahme sein. Auch am Wochenende solltest Du möglichst den ganzen Tag mit Deinem Hund verbringen.

Wie viel Zeit benötige ich für den Hund?

Glücklicherweise schlafen Hunde sehr viel. Je nach Rasse, Größe und Temperament benötigen sie am Tag bis zu 20 Stunden Schlaf! Ob sie das dann auch tun ist natürlich die andere Frage.

In der Regel werden Hunde zweimal am Tag groß ausgeführt. Das sollte am Morgen und Nachmittag für jeweils etwa eine Stunde geschehen. Das Spielen darf dabei natürlich auch nicht vergessen werden! Dazu musst Du noch die Fütterungszeiten mit einkalkulieren.
Zwischen den Spaziergängen und vor dem Schlafengehen könnte Dein Vierbeiner auch nochmal für kleine Hunde gehen müssen. Am Abend solltest Du immer anwesend sein und Zeit mit Deinem Hund verbringen. Streicheleinheiten sind erwünscht!

Kann ich arbeiten mit einem Welpen?

Einen Welpen sollte man auf keinen Fall lange alleine lassen. Außer Du hast eine Person, die Dir helfen kann, solltest Du Dir keinen Welpen ins Haus holen. Sie benötigen Deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Sie haben ihre Blase erst ab dem 10. Lebensmonat voll unter Kontrolle. Auch muss ein Hund eine gewisse Grundgehorsamkeit besitzen um alleine gelassen werden zu können. Von einem Hundebaby kannst Du das natürlich nicht erwarten.

Daher solltest Du als berufstätiger Mensch ein bereits (zum größten Teil) erzogenem und sozialisiertem Tier zu Dir holen. Im Tierheim gibt viele noch junge, aber erwachsene Hunde, die ein neues Zuhause suchen. Sieh Dich dort um, ob eine passende Rasse dabei ist!

Achtung: Einige Hunde aus dem Tierheim haben besonderen Bedürfnissen und leiden unter gesundheitlichen oder psychischen Problemen. Diese Hunde sollten, genau wie Welpen nicht lange alleine gelassen werden, und eignen sich somit leider auch nicht.

Kann ich meinen Hund mit ins Büro nehmen?

Wie oben bereits erwähnt solltest Du diese Frage definitiv Deinem Vorgesetzten stellen, bevor Dein Hund bei Dir einzieht. Den Hund mit zur Arbeit zu nehmen ist nämlich eine super Option. So hat Dein Vierbeiner Gesellschaft und ist vor allem bei Dir. Auch hast Du dadurch mehr Zeit in der Mittagspause, da die Zeit für die Hin- und Rückfahrt wegfällt.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Dein Hund sich ruhig verhält, nicht bellt und keinen zu großen Bewegungsdrang hat.

Das Berufsleben mit Hund: Überblick über geeignete Rassen

Auf keinen Fall solltest Du Dir einen Hütehund anschaffen. Auch besonders intelligente und bewegungsfreudige Hunde sind hier keine gute Wahl. Jedoch benötigt jeder Hund natürlich genug geistige und körperliche Auslastung. Deshalb musst Du vorher sorgfältig recherchieren, welche Rassen überhaupt infrage kommen. Labradors, Schäferhunde, Border Collies und Golden Retriever sind beispielsweise nicht für ein solches Leben geeignet. Auch die meisten Terrier kommen nicht infrage.

Du kannst Dir auch überlegen einen älteren Vierbeiner zu adoptieren. In der Regel ist die Erziehung hier schon abgeschlossen, Du musst also keine Zeit dafür aufwenden. Auch sind Hunde im Seniorenalter meist ruhiger, schlafen mehr und benötigen nicht so viel Auslauf. So kannst Du etwas Gutes tun und einer älteren Fellnase ein gutes Zuhause bieten. Gleichzeitig kannst Du mit gutem Gewissen arbeiten gehen.

Im Folgenden stellen wir Dir einige geeignete Hunderassen vor.

Französische Bulldogge

Eine Französische Bulldogge liegt auf dem Boden.

Die Französische Bulldogge ist ein ruhiger Zeitgenosse.

Französische Bulldoggen, auch liebevoll “Frenchies” genannt, sind sehr beliebte, kleinere und ruhige Hunde mit einem gedrungenen Gesicht. Sie haben gerne Gesellschaft und sind mit ihren Menschen zusammen. Jedoch brauchen diese Hunde nicht so viel Auslauf. Die meiste Zeit verbringen sie mit schlafen, dennoch solltest Du auch so oft wie möglich mit ihnen spielen, denn das tun sie ebenfalls gerne.

Vorteile von Französischen Bulldoggen Nachteile von Französischen Bulldoggen
benötigen nicht sehr viel Auslauf haben gerne Gesellschaft
haben ein ruhiges Gemüt leiden oft unter Gesundheitsproblemen
sehr anpassungsfähig
können sich Deinem Lebensrhythmus anpassen

Der Grund für diese Gesundheitsprobleme, ist, dass sie aufgrund ihres flachen Gesichts schlecht durch die Nase atmen können. Du solltest also eventuelle Besuche beim Tierarzt mit einkalkulieren, wenn Du Dir überlegst eine Französische Bulldogge zu wählen. Auch agieren sie gerne als Wachhunde, sind dabei aber nicht aggressiv. Daher werden sie Dir nicht böse sein, wenn du sie mal etwas länger alleine lässt.

Shar Pei

Ein Shar Pei liegt auf einem Grasteppich.

Auch die Hunderasse Shar Pei mag es eher gemütlich.

Der Shar Pei gehört zu den ungewöhnlichsten Hunderassen. Ihre Gesichter sind durch die markanten Hautfalten unverwechselbar. Sie waren ursprünglich Jagd- und Kampfhunde, die als Haustiere aber nicht sehr aktiv sind. Sie gehören zu den gemütlichsten Hunderassen, sollten aber trotzdem zum laufen motiviert werden. Genau wie Chihuahuas mögen sie Regen und Schnee nicht.

Vorteile von Shar Peis Nachteile von Shar Peis
gemütliche und nicht sehr aktive Rasse bleibt nicht gerne lange alleine
bleiben bei Regen gerne mal drinnen verlieren sehr viele Haare, daher ist regelmäßige Fellpflege erforderlich
bellen nicht oft, daher als Bürohund geeignet müssen gut sozialisiert werden
leichte Fellpflege, trotz Haarverlust könne verschiedene gesundheitliche Probleme haben
kein Hund für Anfänger

Durch ihre gemütliche Natur, aber auch ihre große Bindung zu ihrem Menschen eignen sich Shar Peis gut für Leute im Home-Office. Deine Anwesenheit wird für den Hund genug sein.

Malteser

Ein Malteser sitzt auf einem Stein

Der süße, kleine Malteser hat die Herzen vieler Hundeliebhaber erobert.

Diesen kleinen, weißen Hund kannst Du in der Regel auch ohne Probleme mit auf die Arbeit nehmen. Durch seine positive Ausstrahlung wird er die Arbeit im Büro vermutlich für alle ein bisschen spaßiger machen.
Der Malteser ist ein sehr lernwilliger und gehorsamer Hund, den Du jedoch nicht zu sehr verhätscheln solltest, denn dann kann die ganze Arbeit umsonst gewesen sein.

Vorteile von Maltesern Nachteile von Maltesern
können sich gut neuen Situationen anpassen bleiben nicht gerne lange alleine
erkennen gut was von ihm gewollt wird sein Fell muss jeden Tag gepflegt werden
schlafen den Großteil des Tages eventuelle Besuche beim Hundefriseur
brauchen nicht sehr viel Auslauf

Auch der Malteser ist also für Berufstätige geeignet. Zur Fellpflege kommt noch regelmäßiges Waschen des Fells mit einem milden Hundeshampoo hinzu. Dies kannst Du aber auch beim Hundefriseur erledigen lassen. Er wird um die 14 bis 16 Jahre alt, daher solltest Du gut vorausplanen – auch beruflich.

Japan Chin

Ein Hund der Rasse Japan Chin liegt auf dem Boden und schaut in die Kamera.

Der Japan Chin genießt in seiner Heimat Japan seit Jahrtausenden hohes Ansehen.

Der aus Japan stammende, kleine Japan Chin zeichnet sich durch seine ruhige und verschmuste Natur aus. Er kläfft nicht viel und seine kluge, zärtliche und zuverlässige Art machen ihn zu einem idealen Hund für die verschiedensten Menschen. Diese Rasse eignet sich bestens für Alleinstehende, Familien und ältere Menschen. Sein unkompliziertes Wesen macht ihn zum perfekten Bürohund.

Vorteile von Japan Chins Nachteile von Japan Chins
braucht nicht sehr viel Auslauf oder Platz ist nicht gerne lange alleine
ist ruhig und anpassungsfähig viel Fellpflege erforderlich
bellt nicht sehr viel neigen zu gesundheitlichen Problemen
einfache Erziehung
für Anfänger geeignet

Wie die meisten kleinen Hunde neigen auch Japan Chins zu gesundheitlichen Problemen. Auch gehört er zu den eher seltenen Rassen. Vermutlich wirst Du also etwas Geduld beim Kauf dieser Rasse haben müssen.

Zwergspitz

Ein Zwergspitz schaut mit herausgestreckter Zunge in die Kamera.

Ein Zwergspitz kann viele verschiedene Farben haben.

Der Zwergspitz ist ein weiterer kleiner Hund, der für das Leben im Büro geeignet ist. Er zeichnet sich durch seine Freundlichkeit, sein Selbstbewusstsein und seine energetische Art aus. Er kann arrogant und etwas zu selbstbewusst bei der Begegnung mit anderen Hunden sein, ist aber bei guter Erziehung nie aggressiv. Er ist die Miniatur-Version des Deutschen Spitz.

Vorteile von Zwergspitzen Nachteile von Zwergspitzen
seine Frohnatur macht ihn zum perfekten Bürohund kann schlecht lange alleine bleiben
erfordern keine langen Spaziergänge, dafür spielen viel Kontakt mit anderen Hunden nötig
bleibt bei Nässe gerne drinnen anfällig für Gesundheitsprobleme
schnelle Anpassung an neue Umgebungen
ein Hund für Anfänger

Der Zwergspitz hat zwar langes Fell, jedoch reicht hier, wenn Du das Fell etwa zweimal wöchentlich bürstest. Am Wochenende empfiehlt es sich trotz seiner Größe etwas längere Wanderungen zu machen. Der Zwergspitz kommt auch ohne aus, wird sich aber dennoch über ausgiebige Spaziergänge freuen.

Chihuahua

Ein Chihuahua liegt vor einem blauen Hintergrund.

Der Chihuahua ist ein sehr aufgeweckter, kleiner Hund.

Dieser kleine Hund, der nebenbei die kleinste Hunderasse der Welt ist, ist bestens für Berufstätige geeignet, da sie weniger aktiv sind. Wegen seiner misstrauischen Art sollte man ihn wohl vorzugsweise nicht ins Büro mitnehmen, sondern lieber zuhause lassen.
Die Rasse ist vor allem für ihre aggressive und laute Art bekannt. Wenn Dein Chihuahua gut erzogen wurde, solltest Du Dir darüber aber keine Gedanken machen müssen.

Vorteile von Chihuahua Nachteile von Chihuahua
tagsüber weniger aktiv skeptisch gegenüber Fremden, Hundesitter sollten also so früh wie möglich vorgestellt werden
braucht aufgrund seiner Größe vergleichsweise wenig Auslauf neigt zu Übergewicht
bleibt bei Regen und Schnee gerne drinnen benötigt regelmäßiges Training
Du kannst ihm beibringen aufs Katzenklo zu gehen

Den Chihuahua kannst Du also auch zuhause lassen. Gerne kannst Du aber auch zwei Chihuahuas zu Dir nehmen, da sie die Gesellschaft von Artgenossen lieben.

Deutsche Dogge

Eine Dogge liegt auf einer Wiese. Sie trägt ein rotes Geschirr.

Wenn Du ein Fan großer Hunde bist, dann ist die Deutsche Dogge eine gute Wahl.

Falls Du eher einen großen Hund zu Dir holen möchtest, ist die Dogge ein super Kandidat. Sie ist stark, aber vor allem ausgeglichen, ruhig und entspannt. Die sanften Riesen, wie sie oft genannt werden, kuscheln gerne und sind sehr gehorsam. Sie können über den Tag gut zuhause gelassen werden.

Vorteile von Deutschen Doggen Nachteile von Deutschen Doggen
können alleine zuhause bleiben nicht für Anfänger geeignet
Fellpflege ist sehr einfach dieser Hund braucht eine sorgfältige Erziehung
brauchen nicht viel Auslauf
geht freundlich mit fremden Menschen um, also auch eventuellen Hundesittern

Die Dogge hat aufgrund ihrer enormen Größe eine geringere Lebenserwartung als andere Hunde. Auch brauchst Du natürlich viel Platz in der Wohnung und auch im Auto, um diesen XXL-Hund unterzubringen. Zu viel Auslauf benötigt eine Dogge nicht, vor allem als junger Hund sollte hier nicht zu viel Training passieren, da sich das negativ auf die Gelenke auswirken kann.

Mops

Ein Mops steht in einem Feld.

Der Mops hat keinen Wach- und Jagdtrieb und lässt sich deshalb nicht so leicht aus der Ruhe bringen.

Wenn Du ein Fan vom Mops bist, dann kannst Du Dich freuen. Mit seinem eigenartigen Gesicht hat er das Herz vieler Hundeliebhaber erobert. Auch er ist als Bürohund geeignet, da er nicht leicht gestresst wird. Er kann aber auch gut alleine bleiben. Die meiste Zeit wird er schlafen oder dösen, er kann aber auch quirlig und aufgeweckt sein. Deshalb solltest Du ihn Zuhause gut beschäftigen.

Vorteile von Möpsen Nachteile von Möpsen
braucht nicht viel Auslauf anfällig für Gesundheitsprobleme durch Überzüchtung
kann gut alleine zurechtkommen viel Pflege notwendig
als Bürohund geeignet
ist gegenüber anderen Menschen sehr aufgeschlossen

Die Pflege eines Mopses kann viel Zeit beanspruchen. Unter anderem müssen die Ohren und Augen regelmäßig gesäubert werden. Auch solltest Du ihn oft bürsten. Um Übergewicht vorzubeugen, sind regelmäßige Spaziergänge erwünscht.

Chow Chow

Ein Chow Chow liegt auf einer Wiese.

Der Chow Chow hat eine richtige Löwenmähne.

Diesem Löwenhund mit der blauen Zunge wird nachgesagt, dass sein Charakter eher dem einer Katze, als dem eines Hundes ähnelt. Unterwürfigkeit liegt ihm nicht besonders gut, was ihn aber auch selbständig macht. Er kann anderen Artgenossen gegenüber aggressiv werden. Dies lässt sich jedoch mit guter Erziehung verhindern

Vorteile von Chow Chows Nachteile von Chow Chows
sehr eigenständig Fremden gegenüber skeptisch
nicht besonders aktiv gute Erziehung nötig
kann über längere Zeit alleine gelassen werden tägliche Fellpflege nötig
nicht für Anfänger geeignet

Chow Chows sind oft anfällig für Hautentzündungen, was durch regelmäßige Besuche beim Tierarzt vorgebeugt werden kann. Spielen wollen sie nicht sehr oft, was Menschen mit gesundheitlichen Problemen zugutekommt. Außerdem eignen sie sich als Familienhunde oder Hunde für Singles und werden ihrem Besitzer treu zur Seite stehen.

Akita Inu

EIn Akita Inu steht in einem Blumenfeld.

Wenn der Akita Inu keine Lust auf einen Spaziergang hat, ist es schwer ihn davon zu überzeugen.

Der Akita Inu ist ein Einzelgänger und meidet die Gesellschaft von anderen Hunden. Er hält nicht viel von Tricks, kann jedoch mit viel Konsequenz und Motivation auch gut trainiert werden.

Vorteile von Akita Inus Nachteile von Akita Inus
kann gut alleine gelassen werden ist Fremden gegenüber eher unaufgeschlossen
bevorzugt ruhige Spaziergänge ist sehr stur, daher gute Erziehung nötig
muss nicht jeden Tag gefordert werden nicht für Anfänger geeignet
keine anspruchsvolle Fellpflege

Der Akita Inu braucht einen erfahrenen Hundehalter. Du wirst ihn wahrscheinlich nie überall mitnehmen können durch sein ausgeprägtes Einzelgänger-Verhalten. Als Bürohund ist er also nicht geeignet. Dir wird er aber stets treu bleiben. Auch sein Verwandter, der Shiba Inu, ist gut für berufstätige Menschen geeignet.

Basset Hound

Ein Basset Hound schaut in die Kamera.

Diese kleinen Kerlchen zeichnen sich durch ihren traurig wirkenden Blick aus.

Der Basset ist ein eher schläfriger Zeitgenosse mit einem niedrigen Energielevel. Auch diese Rasse kann über längere Zeitperioden alleine Zuhause bleiben. Sie lieben es die Wohnung zu erkunden und herumzuschnüffeln. Hier kannst Du gut Leckerlis im Haus verstecken und ihn so beschäftigen. Er wird jedoch die meiste Zeit, die Du auf der Arbeit verbringst, schlafen.

Vorteile von Basset Hounds Nachteile von Basset Hounds
schläft sehr viel viel Pflege notwendig
kann alleine zuhause bleiben anfällig für gesundheitliche Probleme
als Anfängerhund geeignet anfällig für Übergewicht
viel Auslauf nötig

Bassets sind sehr liebevoll und eignen sich hervorragend als Familienhund. Sie haben oft einen Sturkopf, hier musst Du also konsequent in der Erziehung sein. Jedoch kannst Du auf längere Zeit gesehen diesem Vierbeiner ein paar Dinge durchgehen lassen, denn seinen Dickkopf wird er immer behalten.

Labradoodle

Ein Labradoodle sitzt in einem Garten.

Mit seinem Teddy-Fell ist der Labradoodle ein sehr sympathischer Hund.

Diese Mischung aus Labrador und Pudel zeichnet sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und auch Intelligenz aus. Er ist unkompliziert und lernt gerne neue Menschen kennen. Das macht ihn zu einem idealen Bürohund. Sein Teddy-Look macht ihn zu einer sehr beliebten Rasse.

Vorteile von Labradoodles Nachteile von Labradoodles
kann alleine zuhause bleiben brauchen viel Bewegung und Auslauf
ist als Bürohund tauglich erfordert eine konsequente Erziehung
sehr aufgschlossen und freundlich benötigen anspruchsvolle Fellpflege
freundlich gegenüber Artgenossen und auch Menschen

Der Labradoodle ist ein beliebter Familienhund, der immer freundlich zu allen ist. Ideal wäre es, wenn Du einen Garten besitzt, den er tagsüber benutzen kann und so, auch wenn Du nicht da bist Auslauf bekommen kann. Er eignet sich für die verschiedensten Menschen. Von Singles bis Rentnern ist er für jeden geeignet.

Tipp: Vor dem Kauf oder der Adoption solltest Du so viel Zeit wie möglich mit dem jeweiligen Hund verbringen. So kannst Du einschätzen, ob er zu Deinem Leben passt.

Trivia: Was Du über das Berufsleben mit Hund wissen solltest

Nun solltest Du bestens über die verschiedenen geeigneten Rassen und das Berufsleben mit einem Hund Bescheid wissen. Falls Du noch offene Fragen hast, findest Du hier noch ein paar Antworten.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Bürohunds?

Es gibt Menschen, die Hunde nicht mögen oder allergisch gegen sie sind. Ein Hund kann auch für Ablenkung bei den Mitarbeitern sorgen. Durch Bellen oder Herumlaufen kann er den Arbeitsalltag stören. Dies sollte jedoch durch eine gute Erziehung eher selten vorkommen.
Die Vorteile überwiegen hier eindeutig. Der Bundesverband Bürohund e.V macht deutlich, dass Hunde am Arbeitsplatz viel Gutes mit sich bringen. Beispielsweise verbessert es die Zufriedenheit und Motivation der Angestellten. Ein Hund kann sogar die Gefahr auf Stress und Burnouts verringern. Vierbeiner können auch die Bindung zwischen Mitarbeitern verbessern.

Wann sollte ich mit lieber keinen Hund anschaffen?

Es gibt auch Szenarien in denen Du zum Wohle des Tieres und auch Dir selbst auf die Anschaffung eines Hundes verzichten solltest. Musst Du viel reisen oder fährst Du generell oft und gerne in den Urlaub, musst Du Dir klar machen, dass das mit Hund nicht möglich sein wird. Auch Ausgehen am Abend wird sich hier als eher schwierig gestalten, denn diese Zeit sollte für Spiel- und Streicheleinheiten reserviert sein.
Hast Du zudem keine Kontakte, die gegebenenfalls auf Deinen Vierbeiner aufpassen können, wird es umso komplizierter.
Doch es gibt einige Alternativen, die Du nutzen kannst, bis Du für einen eigenen Hund bereit bist.

Gibt es Alternativen zum eigenen Hund?

Ja, es gibt viele tolle Alternativen zum eigenen Hund, Du kannst zum Beispiel

  • Hundesitter werden. Vielleicht hast Du Freunde, Nachbarn oder Bekannte mit Hund. Frage doch mal nach, ob Du ab und zu auf den Hund aufpassen darfst oder mit ihm Gassi gehen kannst.
  • Gassi-Gänger im Tierheim werden. Die Tierheime suchen oft Freiwillige, die das Spazierengehen übernehmen und werden sich über Hilfe freuen.
  • Einen Hund in Pflege nehmen. Viele Tierschutz-Vereine suchen Freiwillige, die gerettete Hunde auf Zeit aufnehmen, bevor sie die Tiere endgültig vermitteln können.

Durch diese Alternativen kannst Du nicht nur Erfahrungen sammeln, die Dich auf Deinen eigenen Hund vorbereiten, sondern Du hilfst auch den Menschen und tust den Tieren etwas Gutes.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass ein Teil- oder sogar Vollzeitjob durchaus mit der Hundehaltung vereinbar ist. Wichtig ist, dass Du gut im Voraus planst. Du solltest Menschen haben, auf die Du Dich verlassen kannst und die auch mal einspringen, wenn Du mehr Zeit auf der Arbeit verbringen musst.
Dir muss bewusst sein, dass Du Deine Freizeit für Deinen Hund ändern musst. Er ist jetzt die höchste Priorität. Wenn Du dazu bereit bist, dann steht Deinem Vorhaben nichts mehr im Wege.

Weiterführende Links und Recherchequellen

4.7/5 - (7 votes)