DIY Hundekekse backen: Einfaches und schnelles Rezept

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Hund mit Hundekeks auf der Nase

Ein treuer Begleiter und Freund fürs Leben. Hunde bringen stetig Abwechslung und Freude in unseren Alltag, der Tag mit den Vierbeinern wird nie langweilig. Nun möchtest Du Deinem treuen Freund mal einen Gefallen tun und was passt da besser, als selber die Leckerlis zu machen. Wenn Du Dich selber ans Backen von Hundekeksen wagen willst bist Du hier genau richtig!

Das Wichtigste in Kürze

  • Es werden nur wenige Zutaten und Zeit für Hundekekse benötigt.
  • Die Kekse können in verschiedenen Formen gemacht werden.
  • Vor dem Backen immer darauf achten, dass keine, für Hunde, giftigen Lebensmittel verwendet werden.

Hintergründe: Was Du über selbst gebackene Hundekekse wissen solltest

Durchaus könnte man denken, dass es wesentlich einfacher wäre, schnell im Geschäft Hundekekse zu kaufen. Jedoch ist das selber Backen wesentlich einfacher als es scheint und bietet einen entscheidenden Vorteil. Denn beim DIY weißt Du immer was drin steckt. So bekommt Dein Freund keine unnötigen Zusatzstoffe und nur das Beste vom Besten.

Hundekekse backen: Schritt für Schritt

Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten und Rezepte, um Hundekekse zuzubereiten, hier haben wir ein Beispiel für Dich.

1. Zutaten

  • 1 Reife Banane
  • 1 Karotte
  • 1 EL Kokosöl
  • 50 g Leberwurst
  • 160 g Dinkelmehl

2. Vorbereitung

Wenn Du den Backofen auf 200 Grad (Bei Umluft 180 Grad) zum Vorheizen gestellt hast, kannst Du schonmal den Teig vorbereiten. Dafür muss die Banane mit einer Gabel zu einem feinen Mus verarbeitet werden. Anschließend wird die Karotte klein geraspelt und dazu gegeben. Jetzt nur noch flüssiges Kokosöl, Leberwurst und Dinkelmehl beimischen und zu einem glatten Teig kneten. Wie Du siehst, ist das ganz einfach.

3. Formen

Um die schöne Knochenform hinzubekommen sollte der Teig zu einem ca. 3 dicken und 7 cm breiten Block geformt werden. Das Mehl auf der Arbeitsfläche nicht vergessen, wir wollen ja nicht, dass der Teig anklebt. Jetzt noch in 1 cm dicke Scheiben schneiden und in beide Enden mit dem Finger eine kleine Einkerbung machen und die Mitte schmälern. So bekommst Du die schöne Knochenform hin.

4. Backen

Wenn Du alles fertig hast, nur noch alles auf ein Blech mit Backpapier auslegen und für rund 18 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen müssen die Hundeplätzchen, auf einem Rost, komplett abkühlen und gut trocknen lassen.

Verschiedene bunte Hundekekse

Probiere Dich beim Backen doch auch mal an anderen Formen.

Die Kekse richtig lagern

Ganz wichtig zu beachten ist, dass die Kekse ohne Konservierungsstoffe nicht allzu lange Haltbar sind, vor allem wenn Fleisch oder Fisch mit drin ist. Sind die Leckerlis komplett trocken und ausgehärtet, einfach in einen Behälter packen, der nicht ganz verschlossen ist, bzw. Luftzugänge hat, und innerhalb von kurzer Zeit verbrauchen.

Du kannst die Kekse auch in Säckchen verpacken, dann solltest Du diese aber mit einer Gabel einstechen, damit sie „atmen“ können.

Der beste Hundekeks: die wichtigsten Voraussetzungen

Wenn Du nur das Beste für Deinen vierbeinigen Freund möchtest, solltest Du folgendes beachten.

Was mag Dein Hund am liebsten?

Da es eine größere Auswahl an Rezepten gibt, unterscheiden sich dementsprechend natürlich auch die Geschmacksrichtungen. Probier doch einfach mal verschiedene Rezepte aus und lass Deinen Hund selbst entscheiden, was ihm besser gefällt.

Hundewelpen sind neugierig wegen Hundekeksen

Hunde und vor allem Welpen sind sehr experimentierfreudig. Sie werden schon bemerkbar machen, was sie mögen und was nicht.

Auch fertige Formen benutzen

Damit es Dir beim Formen leichter fällt, kannst Du auch unterschiedliche Ausstechformen benutzen. Neben der typischen Knochenform gibt aus Pfoten oder Blumen. Natürlich kannst Du jede Form nehmen, die Dir persönlich gefällt.

Tipp: Falls Freunde von Dir auch einen Hund haben, kannst Du die Kekse ja schön verpacken und so auch anderen eine kleine Freude machen.

Welche Zutaten solltest Du vermeiden?

Um Deinen liebsten auch nur das richtige zu geben, solltest Du die folgenden Lebensmittel nicht verwenden:

  • Zwiebeln & Knoblauch
  • Süßstoffe und Zucker
  • Schokolade & Kakao
  • Bestimmte Nüsse
  • Kaffee
  • Rohes Schweinefleisch
  • Nachtschattengewächse
  • Steinobst

Alle oben aufgelisteten Lebensmittel sind bereits in geringen Mengen sehr schädlich. Unter anderem kann es, bei bestimmten Lebensmitteln, zu Übelkeit, Fieber, Schwächeanfällen, oder sogar zu Herzrhythmusstörungen kommen. Damit es nicht tödlich endet, musst Dich genau informieren.

Hund moechte an Kekse gelangen, die auf einem Tisch stehen

Achte immer darauf, dass Dein Hund nicht ohne Dein Wissen an Essen rankommt. Es könnten darunter auch, für die Vierbeiner, schädliche Inhaltsstoffe dabei sein.

Lies Dir gerne weitere Informationen zu diesem Thema durch.

Achtung: Pass gut darauf auf, dass die Kekse nicht verschimmeln. Das würde Deinem Hund auch nicht guttun.

Wissenswert: Was Du noch zum Backen von Hundekeksen wissen solltest

Wie können Hundekekse und Konservierungsstoffe lange haltbar sein?

Es gibt vier Schritte, mit denen Du das bewerkstelligen kannst.

  1. Nach dem Backen müssen die Kekse sehr gut nachtrocknen und so viel Feuchtigkeit wie möglich verlieren. Du kannst sie beispielsweise mit der Resthitze im Ofen lassen, dieser muss nur leicht geöffnet werden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  2. Auch die Form macht etwas aus. Je dünner die Leckerlis sind, desto besser können sie trocknen.
  3. Natürlich spielt die Lagerung auch eine wichtige Rolle. Die Hundekekse sollten im besten Fall in einem Behälter gelagert werden. Aber Vorsicht diesen solltest Du nicht ganz schließen, so kann weiter Feuchtigkeit entweichen. Und immer in einem Raum mit geringer Luftfeuchtigkeit und Zimmertemperatur behalten.
  4. Falls Du nicht immer wieder backen möchtest, kannst Du kleine Portionen einfrieren und für einen späteren Zeitpunkt aufbewahren.

6Fazit

Im ersten Moment könnte man denken, Hundekekse wären selbstgemacht super aufwendig und es lohnt sich mehr schnell zum Geschäft zu gehen und dort die Leckerlis zu holen. Tatsächlich benötigst Du dafür nur wenige Zutaten und Zeit. Der entscheidende Vorteil ist natürlich, dass Du weißt, was drin ist und gönnst Deinem vierbeinigen Freund nur höchste Qualität. Dennoch solltest Du Dich vorher gut über mögliche Unverträglichkeiten informieren, schließlich wollen wir nur das Allerbeste für unsere treuen Begleiter.

Das wahrscheinlich einfachste Rezept einfach zum Nachmachen

Weiterführende Links und Recherchequellen

Das dürfen unsere Hunde nicht essen: Mehr erfahren

Hier findest Du 15 weitere Rezepte: Mehr erfahren

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