Familienhunde Für Anfänger: Geeignete Rassen

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Mädchen mit Hund

Jeder kennt es. Man trifft sich mit einem alten Freund, einer alten Freundin, einem Geschäftskollegen, oder wem auch immer es sein mag. Die Gespräche verlaufen meist doch immer ähnlich, wenn man sich nicht gut kennt oder lange nicht mehr gesehen hat: „Mein Job, mein Haus, meine Frau/mein Mann, eventuell noch meine Kinder“.

… aber was ist mit „mein Hund“?! Hunde sind in Deutschland schließlich die zweitbeliebtesten Haustiere, & besonders junge Familien lieben die kleinen Flauschbündel (zurecht)!

In diesem Ratgeber geht es also genau darum: wie findest Du einen Hund der zu Dir und Deiner Familie passt? Welche Hunde kommen in Frage? Was muss man alles anschaffen, kaufen und wissen? Hier erfährst Du es!

Das Wichtigste in Kürze

  • Hunde sind das zweitbeliebteste Haustier in Deutschland, direkt hinter ihren Rivalen den Katzen
  • Verschiedene Hunderassen haben verschiedene Charaktereigenschaften, und somit eignen sich manche besser für Familien als andere
  • Die Anschaffung eines Hundes ist wie die eines Kindes: viel Arbeit und viel Geld!
  • Hunde gehören, sobald man sie kauft, 100 % zur Familie. Sie sind echte Rudeltiere.

Die besten Familienhunde für Anfänger: Favoriten der Redaktion

In diesem Abschnitt wollen wir Dir einige der beliebtesten Familienhunde kurz vorstellen und Dir ihre Charaktereigenschaften und sonstige, wichtige Informationen auf einen Blick geben.

Der Lauf- und Schweißhund: Dalmatiner

  • Ursprünglich stammen Dalmatiner im 16. Jahrhundert aus Kroatien
  • Kurze Stichelhaare
  • Unverkennbares Muster
  • Aktiv, lustig & kooperationsbereit
  • Eher sensibel
  • Mittelgroß (15 – 30 kg)
Dalmatiner

Der Dalmatiner als eine Möglichkeit für einen Familienhund.

Dalmatiner sind vor allem durch den Film „101 Dalmatiner“ bekannt geworden und seit dem auch in vielen weiteren Filmen als lustige Familienbegleiter aufgetaucht. Dieses Bild ist auch zum Großteil richtig: Dalmatiner sind super geeignet für Familien, da sie aktive, witzige Hunde sind die gerne Kooperieren und trainiert werden.

Allerdings sollten ihre Bedürfnisse nicht unterschätzt werden: Dalmatiner waren mal Jagdhunde, brauchen viel Auslauf und Beschäftigung. Ohne eine Aufgabe kann ein Dalmatiner schnell traurig und unausgelastet werden.

Außerdem werden den Dalmatinern oft Eigenschaften wie das Stur sein oder die Eigensinnigkeit zugeschrieben. Das ist aber ein Irrtum: die Hunde reagieren bloß schnell auf Druck oder Belastung bzw. eine Reizüberflutung. Sie sind sehr sensibel und brauchen viel Nähe, Liebe, Zuwendung und Bestätigung in dem, was sie tun.

Der Gesellschaftshund: die Französische Bulldogge

  • verschmust, verspielt und gutmütig
  • Glänzendes, kurzes Fell
  • Klein (8 – 14 kg)
  • Leichter “innerer Wachhund”
  • Keinen großen Bewegungsbedarf
Französische Bulldogge

Französische Bulldogge als kleine Variante eines Familienhundes.

Die französischen Bulldoggen, die oft so liebevoll “Bullies” genannt werden, sind der Inbegriff von kleinen “Chillern”. Diese Hunde haben kein Problem damit, faul mit Dir und Deinen Kindern auf dem Sofa zu liegen oder nur einmal kurz an die frische Luft zu gehen. Ihr niedriger Bewegungsdrang macht sie besonders für stark beschäftigte Familien zu einem interessanten Hund.

Ihre kleine Größe und relativ leichtes Gewicht machen sie auch für Ausflüge oder Reisen zu guten Partnern. Die liebevolle und verspielte Art gefällt Kindern sowie Erwachsenen gut.

Der „innere Wachhund“ kommt bei den Bullies dann raus, wenn jemand ihr Revier betritt, den sie nicht kennen. Die Bulldogge möchte dann ihre Familie beschützen, jedoch verhält sie sich dabei nicht aggressiv und bellt meist auch nicht laut. Ist auch gar nicht nötig: viele Fremde haben dennoch vor den kleinen, muskulösen Hunden angst.

Der Retter: Labradore

  • Kontaktfreudig, agil, ausgeglichen
  • Groß (25 – 35 kg)
  • Gebrauchshund (Jagdhund, Rettungshund, Blindenhund)
  • Gibt es in schwarz, gelb oder braun
  • Lieben die Natur und Wasser
Labrador

Der Labrador ist eine echte Wasserratte.

Labradore sind oft als die „Wasserratten unter den Hunden“ bekannt- und das stimmt. Sie lieben das Schwimmen, das Rennen und frei sein in der Natur. Ein Labrador ist nichts für Langweiler.

Die Hunde sind vom Wesen sehr kontaktfreudig, agil und ausgeglichen. Sie sind schwer aus der Ruhe zu bringen können sich gut an ihr Rudel anpassen und wollen eigentlich bloß immer und überall dabei sein.

Labradore sind Gebrauchshunde und haben, ähnlich wie die Dalmatiner, immer gerne eine Aufgabe. Deshalb wird die Rasse oft als Jagdhund, Rettungshund im Rettungsdienst oder bei Lawinen, sowie als Blindenhund verwendet. Es erfüllt sie, eine Aufgabe zu haben, die ihre Intelligenz und Agilität fördert. Besonders bei diesen Hunden ist die Hundeschule und evtl. ein Agility-training sinnvoll.

Trotz ihrer Identifikation als Gebrauchshunde sind Labradore vor allem Familienhunde. Sie lieben von Natur aus andere Vierbeiner und Kinder, können gut mit Lärm und Trubel umgehen und sind liebend gern ein Teil eines Rudels.

Der (mini) Begleithund: Bolonka Zwetna

  • Mini Rasse (3-4 kg)
  • Anhänglich, lebhaft und verspielt
  • Leicht erziehbar
  • Haart nicht
  • Robuste Gesundheit, nicht anfällig für Krankheiten
Bolonka

Der Zwerg unter den Familienhunden.

Der Bolonka Zwetna ist eine Mini Rasse, perfekt geeignet für Familien mit kleinen Wohnungen oder einem „on-the-go lifestyle“, wo der Hund am besten mit in die Tasche passen sollte. Der Vierbeiner liebt es, überall mit dabei zu sein, da er sehr anhänglich und verspielt ist.

Die Rasse ist durch ihre Kontaktfreudigkeit ideal für Einsteiger, da sie als leicht zu erziehen gelten und motiviert sind, neue Tricks zu erlernen. Das einzige, was etwas schwieriger ist, ist die Fellpflege. Der Hund muss für ein gesundes Fell alle 2-3 Tage einige Minuten lang gebürstet werden, egal ob er das möchte oder nicht!

Der Bolonka ist nicht anfällig für Krankheiten, die Rasse gilt sogar als besonders unempfindlich und robust. Es trete zwar vereinzelt Erbkrankheiten auf, die mit der Zucht in Verbindung gebracht werden, jedoch legen zertifizierte Züchter viel Wert auf eine Krankheitsfreie Zuchtlinie.

Außerdem ist ein weiterer, großer, Vorteil der Rasse, dass sie nicht haart. Somit eignen sie sich auch für Allergiker oder Familien, die Wert auf Sauberkeit legen oder keine Zeit für ständiges Putzen haben.

Der Allergikerhund: Golden Doodle

  • Haart nicht und sabbert wenig
  • “Designer Dog”
  • Mittelgroß (20 – 40 kg)
  • Gelehrig, freundlich, arbeitsam
  • Mischung aus Pudel & Golden Retriever
Goldendoodle

Der Familienhund für Allergiker.

Der Goldendoodle vereint das Beste aus zwei Welten: den Charakter des liebevollen, arbeitsamen Golden und den Vorteilen des Pudels, der nicht haart oder sabbert und für Allergiker geeignet sind.

Dazu kommt, dass die Goldendoodle unfassbar hübsch aussehen: ihr lockiges, goldenes Fell ist weich und hell und lädt zum Schmusen ein. Deshalb gelten sie auch oft als „Designerhunde“, die viel auf Wettbewerben oder Werbungen vertreten sind. Falls das Aussehen also eine wichtige Rolle für Dich spielt, wäre der Goldendoodle eine hervorragende Wahl.

Allerdings brauchen die Goldendoodels eine regelmäßige, am besten auch professionelle, Fellpflege um das verfilzen ihres Fells zu verhindern. Ebenfalls wichtig ist an dieser Stelle ein hochwertiges Futter, das den Fellwachstum und die generelle Gesundheit fördert.

Kaufratgeber für Familienhunde

In diesem Absatz wollen wir Dir ein paar wichtige Informationen und Grundkenntnisse über (Familien-) Hunde näher bringen!

Was ist ein „Familienhund“, bzw. was macht einen aus?

In der Familie ist besonders Harmonie wichtig, weil es mit Kindern oder in der Partnerschaft mit einem vollen Alltag oft stressig und etwas lauter werden kann. Deshalb müssten Familienhunde vor allem lieb, verschmust, friedselig und belastbar sein.

Natürlich haben alle Hunde von Grund auf die gleichen Bedürfnisse, aber die Stärke dieser Bedürfnisse kann variieren und Familienhunde zeichnen sich eben dadurch aus, dass sie auch mit weniger Aufmerksamkeit zufrieden sind, solange sie in die Familie integriert werden.

Genauso hat jede Familie natürlich eine andere Vorstellung davon, was sie von einem Hund erwarten. Deshalb musst Du vor allem auf eins achten: die richtige Passung zwischen dem Hund und seinen Bedürfnissen und Deiner Familie und Deine Bedürfnissen.

Welcher Hund passt zu mir?

Die Passung zwischen Hund und Mensch ist absolut entscheidend für eine gute Beziehung. Wenn Du ein aktiver Mensch, in einer aktiven Familie bist, passt ein aktiver Hund perfekt ins Bild. Wenn Du mit Deiner Familie aber lieber Serie schaust oder zu Hause Verstecken spielst, wäre ein kleinerer, „faulerer“ Hund wohl besser geeignet.

Hier kommt also die Rasse ins Spiel, weil ein Hund biologisch von seinen Prädispositionen her durch seine Rasse stark beeinflusst wird. Allerdings ist nicht das einzig Wichtige. Entscheidend für die Passung zwischen Mensch und Hund ist nämlich auch der individuelle Charakter des Hundes. Denn genau wie Menschen haben auch Hunde ihre eigene Persönlichkeit.

Welche Varianten von Hunde-Charakteren gibt es?

Wenn man zu einem Züchter geht, der gerade einen Wurf Welpen hat, kann man die verschiedenen Persönlichkeiten von Hunden am deutlichsten sehen. Manche Welpen gehen auf Erkundungstour, rennen durch die ganze Wohnung und bellen rum. Andere verkriechen sich lieber in einer Ecke bei der Mutter.

Manche gehen direkt auf die neuen Interessenten zu, andere tasten sich vorsichtig heran. Manche spielen ganz fröhlich mit ihren Geschwistern, während andere auch ohne Spielkameraden zufrieden sind. Meistens können Dir die Züchter am besten erklären, was für Eigenschaften sie bei ihren Welpen schon beobachten konnten, und welche Schlüsse sie daraus auf ihre spätere Persönlichkeit ziehen.

Welche Vorteile/Nachteile hat es, wenn eine Familie einen Hund besitzt?

Vorteile von Familienhunden Nachteile von Familienhunden
Bindungsperson & Freund für Kinder Hoher Zeitaufwand
Sorgt für Bewegung im Alltag Gewisse verbundene Kosten
Kindern lernen Verantwortung zu übernehmen Nötiger Platz muss gegeben sein
Er beschützt die Familie /

Was sind die wichtigsten Kaufkriterien bei einem Hund?

Verschiedene Kriterien spielen beim Kauf eines Hundes eine Rolle. Hier zählen wir Dir ein paar der, unserer Meinung nach, wichtigsten Kriterien auf.

Größe

Kleine Hunde, mittelgroße Hunde, große Hunde oder halbe Kälber- jeder Hund ist wunderschön und kann in eine Familie passen. Letztendlich ist es hier aber wichtig zu bedenken, dass der Hund auch genügend Platz braucht.

Kleine Hunde passen problemlos in kleine Wohnungen mitgeteilt Gärten, während eine große Dogge beispielsweise eine größere Wohn- und eigene Grünfläche bräuchte. Platz ist nicht nur in der Wohnung entscheidend, sondern auch im Auto. Ein Chihuahua passt ohne umschweife in einen Smart, während der Golden Retriever wohl eher nebenher rennen müsste. Bedenke also beim Kauf auch deine Optionen in diesem Bereich!

Außerdem: desto größer der Hund ist, desto mehr Bewegung an der Luft braucht er meistens auch. Diesen Aspekt sollte man also nicht vergessen.

Alter

Ein Hundewelpe ist eine ganz andere Art von Verantwortung, als ein ausgewachsener Hund von einem Vorbesitzer oder Tierheim. Bei Welpen muss man immer bedenken, dass die Erziehung noch einiges an Zeit, Aufwand und Wissen erfordert, während das bei einem Erwachsenen Hund oft wegfällt.

Allerdings möchte man als Hundebesitzer natürlich möglichst viel Zeit mit seinem Hund verbringen können, und die Zeit mit älteren Hunden ist leider begrenzt.

Außerdem kommt hier noch ins Spiel, dass sich die Arbeit und der Aufwand der Welpenerziehung lohnt, weil man dann einen Hund hat er alles kann, was einem wichtig ist. Bei älteren Hunden ist ein so Training oft nicht mehr (im gleichen Ausmaß) möglich und man muss die alten Damen und Herren so nehmen, wie sie sind.

Rasse

Wie bereits öfter angesprochen, ist die Rasse neben dem individuellen Charakter des Hundes der entscheidendste Faktor. Sie bestimmt das Aktivitätsniveau, die Krankheitsanfälligkeit, die Grundlagen des Charakters des Hundes und oft auch Themen wie Einreiseerlaubnisse oder spezielle Handhabungen, zum Beispiel wenn Dein potenzieller Hund in Deutschland oder im Ausland als „Kampfhund“ klassifiziert wird.

Felltyp

Auch ein beliebtes Thema bei Hunden, genau wie bei Frauen: die Haare! Langhaar, Kurzhaar, weich oder lieber struppig– je nachdem was Du Dir vorstellst. Und natürlich: je nachdem, wie es mit Allergien und Putzen in Deiner Familie aussieht.

Mittlerweile gibt es viele Hunderassen, die für Allergiker geeignet sind und/oder keine Haare verlieren. Das ist auch in solchen Familien vorteilhaft, die viel Wert auf Hygiene im Haus legen oder schlichtweg wenig Zeit haben, ständig zu putzen und die nervigen Haare überall aufzusammeln.

Info: Allergikerhunde sind zum Beipsiel Portugiesische Wasserhunde, Schnauzer oder verschiedene Arten von Pudel.

Impfungen & Sterilisation

Wichtig ist natürlich vor allem die Gesundheit von Deinem neuen Hündchen. Hierbei sind besonders die Impfungen im Welpenalter, Entwurmung, Chippung und Sterilisation (wenn Du das möchtest) wichtig.

Lass Dir also immer von Deinem Züchter genau erklären, was schon an den Welpen vorgenommen wurde und gehe sicher, dass Du den Pass- und Impfpass des Hundes bekommst.

Nachdem zu Deinen Welpen mit nach Hause gebracht hast, solltest Du auch bald einen Termin bei Deinem Tierarzt machen, um einen Check durchführen zu lassen. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.

Wie viel kostet ein neuer Hund?

Die Kosten für einen Hund variieren stark, je nachdem von wo Du einen kaufen möchtest und um welche Rasse es sich handelt.

Bei einem Züchter kannst Du meistens mit einem Preis von ca. 1.000 € für einen reinrassigen Hund rechnen, je nach Rasse kann der Preis aber auch um 500 € schwanken.

Ein Hund aus einer Tötungsstelle im Ausland, oder einem Tierheim, kostet durchschnittlich weitaus weniger, meistens zwischen 150 und 400 €. Diese Hunde sind allerdings meistens nicht auf dem besten gesundheitlichen Stand und nicht reinrassig.

Wo kann man Hunde kaufen?

Wie bereits oben angesprochen, sind die gängigsten Optionen entweder ein Züchter, wenn Du einen reinrassigen, gesunden neuen Welpen möchtest, oder eben eine Rettungsstelle wie ein Tierheim, ein Hund aus einer Tötungstation im Ausland oder einer Pflegestelle.

Info: In Spanien sind Tötungsstationen gängig, die meisten Hunde werden nach ca. einer Woche getötet, wenn sie keinen neuen Besitzer gefunden haben. Die Tierheime sind meistens überlastet und oft ist es günstiger, die Hunde töten zu lassen, als sie zu versorgen.
Verwahrloste Hunde

Straßenhunde zu retten schenkt Hunden ein neues Leben und Familien ein neues Mitglied!

Wichtiges Zubehör für Dein neues Hündchen

In diesem Abschnitt wollen wir kurz darauf eingehen, was man alles für einen neuen Hund als Grundausstattung braucht. Natürlich gibt es noch viel mehr, aber wir wollen Dir hier bloß einmal alles kurz anschneiden. Auf unserer HeyHund.de Seite findest Du aussagekräftige, detaillierte Beiträge zu fast allen diesen Produkten, falls Du Interesse hast!

Bettchen

Ein Hundebett ist für einen Hund absolut wichtig. Es ist sein Rückzugsort, sein Schlafplatz, seine Oase.

Hunde dürfen oder sollen in ihrem Körbchen nicht gestört werden, weil es ihr „Revier“ darstellt. Das Haus oder den Raum teilen sie sich schließlich mit Dir, aber Du hast ja auch ein Schlafzimmer, das nur „Deins“ ist.

Wichtig ist hier das Material und die Größe. Manche Hunde bevorzugen Körbchen mit Rand, andere ohne. Manche mögen es flauschig, andere eher filzig.

Kleiner Lacher: Wenn Du ein bisschen Spaß haben willst, kannst Du Deinen Hund auch mal mit in ein Tiergeschäft nehmen und ihn sich ein Bettchen aussuchen lassen! Funktioniert nicht immer, aber ist immer witzig!

Leine

Jeder Hund braucht eine Leine. Nicht jeder Hund muss an ihr laufen, wenn man sich einen Welpen holt, ist die Bindung meistens auch ohne Leine groß genug und der Hund läuft lieber frei neben dir her. Allerdings ist es in vielen Städten ersten sicherer, und zweitens auch oft Pflicht, den Hund an der Leine zu führen.

Verschiedene Leinen sind zu verschiedenen Anlässen gut. Eine feste, kurze Leine eignet sich zum Beispiel für die Stadt, eine Flexi-leine für Spaziergänge in Feldern/etc. wo man durchaus mal anderen Hunden oder Menschen begegnet und dem Hund zwar Freiraum geben will, ihn aber dennoch kontrollieren muss, & eine Schleppleine eignet sich bspw. für den Wald oder den Strand.

Extra: Hier findest Du unserer Beiträge zum Thema Leinen .

Geschirr oder Halsband

Ob Geschirr oder Halsband ist eine schwere Frage, beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Wenn Dein Hund größer ist oder wird, ist ein Geschirr oft besser, weil Du den Hund somit leichter Halten kannst. Wenn Dein Hund aber kleiner ist und die Angewohnheit hat, stark zu ziehen, ist ein Halsband manchmal ganz gut, weil sich der Hund beim Ziehen selber die Luft nimmt und so lernt, langsamer zu laufen.

Am besten kaufst Du erstmal beides und probierst selbst aus, was Deinem Hund und Dir am besten gefällt.

Wichtig: Suche am besten ein Modell, dass in der Größe verstellbar ist. Dein Welpe wird schnell wachsen und Du möchtest nicht ständig ein neues Halsband oder Geschirr kaufen müssen.

Futternapf, Trinknapf & Futter

Ein geeigneter Futternapf gehört wie ein Bettchen zur absoluten Grundausstattung. Es gibt verschiedene Höhen, Größen, Formen und Materialien. Zum Futternapf gehört dann natürlich auch der Trinknapf und das geeignete Futter.

Frag hier am besten Deinen Züchter, was er/sie für Futter nimmt und kaufe für den Übergang bzw. zur Eingewöhnung das Gleiche, bevor Du dann wechselst.

Transportbox

Ohne Transportbox kannst Du Deinen Welpen nicht mal abholen – sie ist also das absolute essential! Die Transportbox muss vor allem bequem und groß genug sein, schließlich wird Dein Welpe, wenn er ausgewachsen ist auch noch in die Box passen müssen. Auch zu diesem Thema haben wir bereits einen Post verfasst.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Hunden

In diesem letzten Abschnitt wollen wir noch einmal kurz auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema eines Familienhundes eingehen.

Welche Hunde eignen sich für Allergiker?

Viele Hunde eignen sich für Allergiker, beispielsweise der portugiesische Wasserhund, ein Schnauzer oder alle Variationen an Pudel. Alle diese Hunde haben entweder antiallergisches Fell, oder Haaren nicht.

Fun Fact: Pudel ist nicht gleich Pudel. Es gibt jetzt Labradoodle, Zwergpudel, Snoodel oder Maltipoo!
Allergiker

Auch mit Allergie kann man sich einen Hund holen!

Wie lange leben Hunde durchschnittlich?

Ein Hund wird durchschnittlich zehn bis dreizehn Jahre alt. Je nach Rasse kann sich das aber auch stark unterscheiden. Meistens leben kleine Hunde deutlich länger als große, weil diese öfter Probleme mit ihrer Hüfte oder ihren Knochen generell haben.

Zur Vorsorge solltest Du im „höheren Alter“ öfter zum Tierarzt gehen, einfach um die Gesundheit Deines Vierbeiners im Auge zu behalten.

Was ist eine Hundeschule und wie wichtig ist sie?

Eine Hundeschule ist, wie das Wort schon sagt, eine Art Schule nur für Welpen und Hunde. Hier sind meist ausgebildete Trainer, oder Hobby Coaches je nachdem, für die Planung einer wöchentlichen Stunde zuständig.

Hier treffen sich Hunde und lernen das sozialisieren, miteinander Spielen, etc. ebenso wie wichtige Grundlagen wie „Bei Fuß“, „bleib“, das Apportieren oder Agility Tricks. Die Wichtigkeit ist, dass der Hund Dich hier als Lehrer und Bezugsperson manifestiert und diese Zeit enorm wichtig für eure Bindung und die Rollenverteilung ist.

Ohne Hundeschule kannst Du Deinen Hund zwar auch erziehen, jedoch profitiert jeder von der Sozialisation und den nützlichen Tipps und Tricks.

Wie lange muss ein Hund am Tag raus?

Das ist ebenfalls eine schwierige Frage, weil es sich sowohl bei Rassen, Größe als auch beim Alter unterscheidet.

Kleine, bzw. junge Hunde dürfen anfangs keine weiten oder langen Strecken zurücklegen, sondern sollten mehrmals täglich nur ca. 10-15min Laufen. Sie sollten ebenfalls keine Treppen laufen oder wilde Sprünge im Haus machen. Das kann die Hüfte, Gelenke und Knochen schädigen und im Alter zu vielen gesundheitlichen Problemen führen.

Erwachsene, größere Hunde sollten mindestens eine Stunde am Tag raus. Das reicht den meisten Hunden jedoch nicht, deshalb ist die Richtlinie vom Bundesrat und von Tierexperten ca. 2 Stunden am Tag spazieren zu gehen, in 2 große Runden aufgeteilt, wenn möglich eine Morgens und eine Abends.

Weiterführende Quellen

Die richtige Ernährung für ältere Hunde.

Alles was Du über das Gassi-gehen wissen musst!

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