Dürfen Hunde Reis essen?

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Dürfen Hunde Reis essen? Beitragsbild

Reis ist für uns sowie wie für unsere Hunde ein hochwertiges und gesundes Nahrungsmittel. In manchen Fällen kann Reis für Hunde sogar besonders wichtig sein. Insbesondere in der Diätküche haben diese kleinen Körner eine große Bedeutung. Allerdings zählt Reis zu den Getreidesorten, was Hundehalter dennoch verunsichert, es dem Hund zu verfüttern. Schließlich sollte die Hundenahrung möglichst kein Getreide enthalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Reis darf von Hunden gefressen werden
  • der Reis sollte gekocht werden
  • Reis sollte 1-20 % des Futters ausmachen
  • Reis kann bei Schonkost verwendet werden

Dürfen Hunde Reis fressen?

Diese Frage lässt sich mit einem klaren „Ja“ beantworten. Reis ist für den Hund eine Bereicherung seines Speiseplans. Hunde dürfen durchaus Reis jeden Tag zu sich nehmen. Allerdings sollte dieser nur in Maßen gefüttert werden. Den ein Übermaß an Kohlenhydraten erhöht hier das Risiko für Übergewicht. So kommt es halt auf die gewisse Menge an.

Reis eignet sich allerdings nicht als alleinige Futterquelle für den Hund. In erster Linie benötigt dieser viel Fleisch als Eiweißlieferant. Kohlenhydrate wie in Reis spielen hier nur eine untergeordnete Rolle. Die beste Methode ist hier, den Reis mit einer richtigen Menge Fleisch und Gemüse zu mischen. Somit erhält Dein Hund eine ausgewogene Ernährung.

So wirkt sich Reis auf die Gesundheit des Hundes aus

Eben weil Hunde Reis besonders leicht verdauen können, eignet er sich perfekt als Schonkost, wenn Deinem Liebling mal ein Pups quer sitzt. Stärkehaltige Futterkomponenten unterstützen hier eine gesunde Darmflora. Auch Organe wie Nieren und Leber, die Giftstoffe aus dem Körper des Hundes Filtern, profitieren hiervon.

Mineralstoffe und Spurenelemente:

Polierter weißer Reis setzt sich wie folgt zusammen (Angaben je 100 g essbarem Anteil)

Inhaltsstoff Menge je 100 g
Natrium 4 mg
Kalium 100 mg
Magnesium 30mg
Calcium 6 mg
Mangan 0,9 mg
Eisen 0,845 mg
Kupfer 0,2 mg
Zink 0,975 mg
Phosphor 115 mg
Selen 0,007 mg

Vitamine:

Die Vitaminzusammensetzung von Reis sieht wie folgt aus (durchschnittliche Angabe je 100 g essbarem Anteil)

Inhaltsstoff Menge je 100 g
Thiamin (Vitamin B1) 60 µg
Riboflavin (Vitamin B2) 30 µg
Nicotinsäure (Vitamin B3) 1300 µg
Pantothensäure (Vitamin B5) 630 µg
Folsäure 11 µg
Vitamin E³ 185 µg

Dürfen hunde reis essen? Schonkost

In welchen Mengen darf ich meinem Hund Reis geben

Reis ist ein beliebtes Grundnahrungsmittel der Menschheit, das auch Hunde fressen dürfen. Da Hunde mittlerweile zwar fast zu den Allesfressern zählen, sollte der Hauptbestandteil ihrer Nahrung weiterhin aus Fleisch bestehen.

Weist das Futter aber einen Reisanteil von 15-20 % auf, liegt das dennoch im grünen Bereich. Kohlenhydrate sollten auf keinen Fall der Hauptbestandteil der Nahrung sein.

Ist weißer Reis genauso gut wie Vollkornreis?

Hier besteht kein Grund zur Sorge.

Alle Reissorten sind für den Hund geeignet.

Jedoch weist Vollkornreis eine höhere Ballaststoffkonzentration auf als weißer Reis. Vollkornreis sollte daher nur in kleinen Mengen verabreicht werden.

Abgesehen von Ballaststoffen und Kohlenhydraten ist Reis eine wertvolle Vitamin-, Nährstoffe- und Spurenelemente-Lieferant. Wie alle Lebensmittel schauen wir beim Reis auch auf deren Herkunft und Qualität. Keinesfalls sollte Reis verwendet werden der strikt durch Pestizide verunreinigt wurde.

 

Weiterführende Links und Recherchequellen

Schonkost Rezept für Hunde | Rezeptwelt | Wissen & Beratung

Reis für Hund und Katze? Kleines Korn, große Wirkung! – Pets …

Mein Hund hat Durchfall – kann ich ihm etwas kochen? Bei …

Hundefutter selber kochen: Leckeres mit Reis

Disclaimer: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit garantiert werden. Der Beitrag ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Tierarzt. Achte bei der Auswahl der richtigen Nahrungsmittel, insbesondere auf Allergien und Vorerkrankungen Deines Hundes.
Rate this post