Dürfen Hunde Haselnüsse essen?

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Nüsse sind trotz des hohen Fettgehalts als gesunder Snack bei Menschen sehr beliebt. Haselnüsse dienen als Nervenfutter und bringen zahlreiche nützliche Mineralstoffe in den Organismus. Haben sie diese tolle Wirkung auch auf Hunde, oder kann man das nicht so leicht übertragen?

Diese Frage wollen wir hier im Detail klären. Außerdem findest Du hier weitere hilfreiche Informationen rund um die Haselnuss als Snack für Deinen Vierbeiner.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hunde dürfen Haselnüsse essen
  • Alle Angaben beziehen sich auf reife, ungesalzene, geschälte und unbehandelte Nüsse
  • Im besten Fall keine ganzen Nüsse verfüttern
  • Achtung: Nussallergien treten bei Zwei- sowie Vierbeinern am häufigsten bei Erd- und Haselnüssen auf

Dürfen Hunde Haselnüsse essen?

Diese Frage kann man prinzipiell mit „Ja“ beantworten. Trotzdem bleibt bei jedem Hund die Gefahr der allergischen Reaktion auf die Nuss. So sollte beim ersten Verzehr auf Symptome und untypisches Verhalten geachtet werden.

Haselnüsse liefern den Vierbeinern wichtige Nährstoffe, enthalten circa 14 % Eiweiß, viel Vitamin E, Vitamine der B-Gruppe und Mineralien wie Phosphat, Zink, Magnesium, Eisen und Kalium. Mit 60 % Fettgehalt sind sie aber auch ein kalorienreicher Snack. Das sollte bei der Fütterung beachtet werden.

So wirken Haselnüsse auf die Gesundheit des Hundes

Neben vielem Fett, was Energie liefert, sind die Kraftpakete auch reich an Vitaminen und Mineralien.

Achtung: Durch große Mengen an Phosphat und Magnesium, sollte Dein Hund keine Haselnüsse essen, wenn er an Herz- oder Nierenproblemen leidet.

Mineralstoffe und Spurenelemente:

Inhaltsstoff Menge je 100 g
Magnesium 160 mg
Eisen 4,7 mg
Phosphat 330 mg
Zink 1,9 mg
Kalium 680 mg

Vitamine:

Inhaltsstoff Menge je 100 g
Vitamin B1 (Thiamin) 460 µg
Vitamin B2 (Riboflavin) 150 µg
Vitamin B3 (Niacin) 1420 µg
Vitamin B6 (Pyridoxin) 660 µg
Vitamin E 26,6 mg

In welchen Mengen darf ich meinem Hund Haselnüsse geben?

Das ist natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich und lässt sich nicht pauschalisieren. Ratsam ist es, mit einer kleinen Menge Haselnüssen anzufangen und den Hund dann zu beobachten. Sollte eine Allergie auftreten, merkst Du das beispielsweise an Haarausfall, Juckreiz, Hautentzündungen oder Magen-Darm-Problemen.

Hier sollte aber auch wieder der hohe Fettgehalt berücksichtigt werden – übergewichtigen Hunden sind Haselnüsse nicht oder nur in sehr kleinen Mengen zu empfehlen. Auch bei normal-gewichtigen Vierbeinern sollte sich die Menge in Grenzen halten und immer beachtet werden, dass 100g Haselnüsse circa 630 kcal haben.

 

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Haselnüsse haben viele tolle Inhaltsstoffe, die zur Hundegesundheit beitragen können – vorausgesetzt Dein Vierbeiner verträgt sie.

Darauf ist bei der Fütterung von Haselnüssen zu achten

Du solltest bei den Haselnüssen die holzige Schale entfernen. Diese ist nicht giftig oder gefährlich, aber kann bei Deinem Vierbeiner Beschwerden im Magen-Darm-Trakt auslösen. Die Hülle der Nuss kann aber von Pilzen befallen sein. Deshalb ist es generell ratsam, die Schale vor dem Füttern zu entfernen.

Außerdem ist wichtig zu beachten, dass ganze Nüsse von vielen Hunden nicht gekaut werden, sondern einfach heruntergeschluckt. Um das zu vermeiden, kannst Du gemahlene oder gehackte Nüsse unter sein Futter geben.

Wichtig: Verfüttere nur reife, ungesalzene, geschälte und unbehandelte Haselnüsse. Diese sind am besten verträglich.

Fazit

Hunde dürfen Haselnüsse essen. Trotzdem solltest Du beim ersten Verzehr darauf achten, ob Dein Hund auf die Powernuss allergisch reagiert und nur eine kleine Menge verfüttern.

Falls er nicht allergisch reagiert und Dein Hund noch einige Kalorien vertragen kann, sind Haselnüsse ein toller und gesunder Snack. Bestenfalls gemahlen oder gehackt ins Essen gemischt bekommt Dein Hund durch sie einige Vitamine und Mineralien zugeführt.

Weiterführende Links und Recherchequellen

Das Kraftpaket Haselnuss im Detail: Mehr erfahren

Weitere Nüsse für Hunde im Blick: Mehr erfahren

Disclaimer: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit garantiert werden. Der Beitrag ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Tierarzt. Achte bei der Auswahl der richtigen Nahrungsmittel, insbesondere auf Allergien und Vorerkrankungen Deines Hundes.
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