Hund barfen: Die Rohfütterung einfach erklärt

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Barfen - Rohfütterung für Anfänger

Für viele Hundebesitzer steht die Gesundheit seines geliebten Vierbeiners an erster Stelle. Mit einer artgerechten Ernährung – wie dem BARFEN – ist ein wichtiger und richtiger Schritt in ein gesundes Hundeleben getan. Mit unserem Ratgeber geben wir Ihnen alle wichtigen Information rund um das Thema BARFEN an die Hand und räumen mit hartnäckigen Mythen auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • BARF ist die biologisch artgerechte Rohfütterung.
  • Dank BARFEN hat Ihr Hund ein stärkeres Immunsystem und ist körperlich fitter.
  • Das Wichtigste beim BARFEN ist die richtige Zusammensetzung der Mahlzeit aus den verschiedenen Komponenten.
  • BARFEN eignet sich für jeden Hund und kann auf alle Bedürfnisse angepasst werden.

Was ist BARFEN?

Das BARFEN beschreibt eine Ernährungsmethode für Tiere mit artgerechten und rohen Nahrungsmitteln.

Das Kürzel BARF bedeutet:

  • biologically appropriate raw food (biologisch artgerechte Rohfütterung)
  • Bones And Raw Food (Knochen und rohes Futter)
  • Born-Again Raw Feeders (wiedergeborene Rohfütterer)

All diese Umschreibungen machen das Prinzip der Ernährungsmethode doch sehr deutlich und legen den Fokus auf die artgerechte Ernährung der Tiere.

Hintergründe: Was Sie über BARFEN wissen sollten

Mit diesem Abschnitt möchten wir Ihnen kurz und knapp einige Informationen über das BARFEN an die Hand geben, bevor wir uns mit der Fütterungsmethode an sich beschäftigen.

Prinzip von BARFEN

Die Art der Ernährung bezieht sich auf den Vorfahren des Hundes – dem Wolf. So beinhaltet eine biologisch artgerechte Mahlzeit, naturbelassenen Produkte, wie rohes Fleisch, Innereien und Knochen, rohen Fisch, Gemüse und Obst, sowie Öle, Kräuter und Mineralstoffen. Grundsätzlich werden beim Barfen nur ungegarte/rohe Lebensmittel an den Hund verfüttert, jedoch gibt es auch einige Hundebesitzer, die zusätzlich gekochte Kartoffeln oder Reis als Futtermittel hinzugeben.

Vorteile und Nachteile von BARF

Vorteile von BARFEN Nachteile von BARFEN
starkes Immunsystem Über- oder Unterversorgung bestimmter Nährstoffe
glänzendes Fell & starke Krallen Gefahr für Salmonellen und Krankheitserregern
vitaler und gesünder Risiko Fehlernährung durch falschen Futterplan
Bedürfnisse des Tiere können besser berücksichtigt werden Verletzungsgefahr durch Knochensplitter
komplette Transparenz der Nahrungszubereitung
hoher Feuchtigkeitsgehalt

Ganz klar, das BARFEN hat einige Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Nass- und Trockenfutter.
Sie werden wahrscheinlich merken das Ihr Hund viel vitaler und gesünder ist. Besonders körperliche Anzeichen, wie ein starkes Immunsystem, sowie glänzendes Fell und starke Krallen lassen sich auf die artgerechte Ernährung zurückführen.

Ein für viele Hundebesitzer sehr wichtiger Vorteil, ist die Transparenz der Nahrungszubereitung, denn Sie müssen nicht mehr Deklarierung auf den Packungen durchlesen. Was Sie ihrem Hund in den Napf legen, liegt beim BARFEN in Ihrer Hand und Sie können ganz nach dem Bedürfnis Ihres Hundes den Futterplan zusammenstellen.

Neben den vielen Vorteilen vom BARFEN gibt es allerdings auch einige Gefahrenquellen bzw. Nachteile in dieser Ernährungsmethode zum Beispiel mögliche Über- bzw. Unterversorgung von wichtigen Nährstoffen, wie Eiweiß, Calcium, Kohlenhydrate etc.

Tipp: Es kann durchaus von Vorteil sein, einen für Ihren Hund abgestimmten Futterplan zu erstellen um solche Unter- bzw. Überversorgungen zu vermeiden.

Ein weiterer Punkt ist die erhöhte Gefahr an Salmonellen, welche sich hauptsächlich in rohem Geflügel oder rohen Eiern wiederfinden. Um die Gefahr zu minimieren, sollte darauf geachtet werden, dass der Hund sein Fleisch nicht bunkert, sondern direkt verzehrt. Auch sollte bei der Zubereitung – wie bei der Zubereitung des eigenen Essens – auf die Hygiene geachtet werden und vor dem Verzehr die Frische des Produktes geprüft werden.

Wieso und ab wann sollte man BARFEN?

Warum Sie Ihren Hund nach dem BARF-Prinzip ernähren sollten, erschließt sich aus der oben aufgeführten Tabelle. Zum anderen ist diese Ernährungsmethode, besonders bei Hunden mit Allergien (z.B. Getreide) eine gesunde Alternative.

Grundsätzlich kann man Welpen nach dem Absetzen der Muttermilch, nach dem BARF-Prinzip ernähren. Jedoch sollten Sie bei Welpen speziell darauf achten, zartes, leicht verdauliches Fleisch zur Fütterung zugeben.

Richtig Barfen: So funktioniert’s auch als Anfänger!

Es gibt einige Aspekte die beim BARFEN berücksichtigt werden müssen, in diesem Abschnitt haben wir Ihnen einige Richtlinien und wichtige Punkte zusammen geführt, damit Sie bei der Futterumstellung und beim täglichen BARFEN für Ihren Hund alles richtig machen.

Zusammensetzung einer Barf-Mahlzeit

Richtige Zusammensetzung der Mahlzeit

Die richtige Zusammensetzung und die richtige Auswahl der verschiedener Lebensmittel sind wichtige Aspekte beim BARFEN. Folgende Lebensmittel sollten im BARF-Menü enthalten sein:

Fleisch/Fisch

Der Fleischanteil einer Mahlzeit liegt bei 50-70% und macht so den Hauptbestandteil des BARF-Menüs aus. Oft gewählte Fleischsorten sind Lamm, Rind, Pferd oder Geflügel. In den Napf können sowohl Muskelfleisch, durchwachsenes Fleisch aber auch Innereien (wie Herz, Leber, Lunge etc.)
Auch Fisch ist ein wichtiger Eiweißlieferant und enthält ungesättigte Fettsäuren, die für einige Stoffwechselprozesse durchaus wichtig sind. Achtung bei der Auswahl, denn einige rohe Fische erhalten Thiaminase, welches negative Auswirkung auf die Versorgung mit Thiamin und somit auf das Nervensystem Ihres Hundes hat. Zur Rohfütterung sind folgende Fischsorten geeignet: Lachs, Barsch, Thunfisch, Forelle und Makrele.

Tipp: Sie sollten kein rohes (Wild)Schweinefleisch an Ihren Hund verfüttern – dieses sollte nur gut durchgegart verfüttert werden. Auch einige Fischsorten dürfen nicht roh verfüttert werden!

Knochen & Knorpel

Fleischige Knochen und Knorpel beschäftigen Ihren Hund nicht nur eine Weile, sondern reinigen zusätzlich seine Zähne und versorgen ihn mit wichtigen Mineralien. Brustbein, Geflügelhälse, Kalbs- oder Lammrippen eignen sich besonders gut zur Fütterung.
Möchten Sie allerdings keine Knochen verfüttern, so können Sie auf Alternativen wie Eierschalen oder Knochenmehl zurückgreifen.

Tipp: Neigt Ihr Hund dazu die Nahrung zu schlingen, sollten Sie ihm lieber gewolfte fleischige Knochen geben – so minimieren Sie das Verletzungsrisiko.

Obst & Gemüse

Neben dem Fleischanteil gehört zu einer Mahlzeit um die 20-30 % Obst und Gemüse dazu. Das bietet Ihrem Hund nicht nur Abwechslung, sondern auch wichtige Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und Kohlenhydrate. Gemüse- und Obstsorten wie Karotte, Kürbis, Spinat, Zucchini, aber auch Äpfel, Banane, Birnen und verschiedene Beeren können Sie bedenkenlos in die Futterration hinzugeben. Dabei sollten Sie darauf achten, dass der Obstanteil immer geringer ist als der Gemüseanteil.
Reis und (Süß)Kartoffeln sind auch beliebte Lebensmittel die gerne zur Mahlzeit hinzugefügt werden, diese bitte immer vorher kochen.

Tipp: Das Gemüse muss immer püriert oder geraspelt und am besten mit etwas Öl gefüttert werden, so ist eine gute Nährstoffaufnahme gesichert.

Fette und Öle

Öle und Fette versorgen Ihren Hund mit wichtigen ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren und tragen dazu bei die Nährstoffaufnahme zu ermöglichen. Kaltgepresste Öle eigne sich demnach am besten, wie Leinöl, Rapsöl oder Lachsöl.

Ergänzungsfuttermittel: Vitamine & Mineralien

Ergänzungsfuttermittel sind ein wichtiger Bestandteil um Ihren Hund eine vollwertige und bedarfsdeckende Mahlzeit zu bieten. Dabei können die verschiedenen Mineralstoffe bzw. Ergänzungsmittel je nach Bedarf angewendet werden und dienen als Unterstützung für Ihren Hund bei etwaigen Problemen:

  • Bierhefe als Quelle für Vitamin B
  • Lebertran als Quelle für Vitamin D (1x wöchentlich)
  • Grünlippmuschel für die Linderung von Gelenkproblemen

Neben der Auflistung der verschiedenen Bestandteile ist auch die richtige Mengenzusammensetzung ein wichtiger Aspekt beim BARFEN. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Mahlzeit aus 70% Fleisch/Fisch und 30% Gemüse besteht. Mineralien, Öle und Kräuter werden zusätzlich nach Bedarf hinzugefügt.

Wie viel ein Hund von einer bestimmten Zutat benötigt, hängt von seiner Rasse, Größe, Alter und Aktivität ab.

Futterplan beim BARFen?

Bei der Sinnhaftigkeit der Erstellung eines Futterplans gehen die Meinungen auseinander. Dennoch bietet ein Futterplan besonders für BARF-Anfänger zu Beginn eine ungefähre Richtlinie für die Fütterung des Tieres. Dabei gilt es nicht, strikt nach dem Plan zu füttern, sonder besonders während der Umstellung auf das Wohlbefinden Ihres Hundes zu achten.

Sind Sie sich doch unsicher, können Sie sich auch gerne von Ihrem Tierarzt beraten lassen oder eben auch Kot- und Blutuntersuchung von Ihrem Hund machen lassen, um etwaige Unter- bzw. Überversorgung festzustellen und so anhand dieser Ergebnisse die Ernährung anpassen.

Futterumstellung – Langsam an das Frischfleisch gewöhnen

Die Futterumstellung sollte besonders bei empfindlichen Hunden langsam vonstatten gehen. So könnten Sie bei der ersten Rohfütterung noch das bisherige Futter mit unterrühren und so schrittweise das bisherige Futter minimieren.

Für viele Hunde ist die Futterumstellung auf Rohfleisch meist kein Problem, zu Beginn eignet sich jedoch erstmals gewolftes Fleisch – da einige Hunde mit den großen Fleischstücken erstmals nichts anfangen können. Es kann durchaus vorkommen, dass Ihr Hund das rohe Fleisch zu Anfang nicht frisst. Sie könnten es daher zu Beginn durchkochen und die Kochzeit von Mahlzeit zu Mahlzeit reduzieren.

Durch die Futterumstellung auf Rohfleisch kann es sein, dass Ihr Hund Durchfall bekommt oder Erbrechen muss, dies ist aber eine völlig normale Reaktion der Umstellung, denn auch der Verdauungsaparat muss sich erstmal an die neue Nahrung gewöhnen.

Achten Sie bei der Umstellung auf die Ausscheidung Ihres Hundes und auf das allgemeine Wohlbefinden.

Wo kann man BARF-Futter kaufen?

Prinzipiell können Sie im Lebensmittelgeschäft alle Zutaten für eine BARF-Mahlzeit finden. Greifen Sie dabei auf frisches Obst und Gemüse zurück, alternativ können Sie auch tiefgekühltes Obst und Gemüse auswählen. Bei dem Fleisch können Sie entweder auf die abgepackten Fleischsorten zurückgreifen oder direkt an die Frischetheke gehen. Die Frischtheke hat hier den Vorteil, dass Sie bei der Menge variieren können und nach Bedarf einkaufen können.

Das Einkaufen direkt beim Schlachter/Erzeuger ist auch eine Möglichkeit um qualitativ sehr hochwertiges Fleisch zu bekommen. Besonders beim Schlachter oder Metzger gibt es die Möglichkeit günstig Innereien und Knochen zu bekommen.

Eine besonders zeitsparende und komfortable Lösung sind spezielle Online-Shops die sich auf das BARFEN spezialisiert haben und sogar fertige BARF-Menüs – auch CORF (convenient raw food) genannt – anbieten. Sie können mit ein paar Klicks alle Bestandteile eines BARF-Menüs wie Fleisch, Innereien, Gemüse, Obst, Öle, Nahrungsergänzungsmittel kaufen oder eben Fertigbarf ordern. Nachteil der Online-Shops ist allerdings, dass die Herkunft der Lebensmittel nicht immer ersichtlich ist und die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes mit einem CORF-Menü nicht berücksichtigt werden.

Tipp: Sollten Sie eine größere Ration zu Hause lagern wollen, sollte das Fleisch direkt eingefroren werden. Um das Fleisch schonend aufzutauen, können Sie es am Vortag in den Kühlschrank legen oder im geschlossenen Beutel im Warmwasserbad auftauen. Das aufgetaute Fleisch sollte innerhalb von 2-3 Tagen aufgebraucht werden.

Achten Sie vor der Zubereitung auf die Frische des Fleisches, ist die Packung aufgequollen oder riecht das Fleisch verdorben – sollte dies nicht mehr verfüttert werden.

Berechnung der Futtermenge

Für eine artgerechte Barf-Fütterung ist die Menge ein wichtiger Faktor. Hier spielen einige Aspekte wie: Aktivitätslevel, Alter und Gewicht eine ausschlaggebende Rolle. Grundsätzlich geht man prozentual vom Körpergewicht des Hundes aus – besonders bei Welpen und adulten Hunden gilt es auf Besonderheiten zu achten. Nachfolgend haben wir Ihnen einen groben Fahrplan für die Futtermenge Ihres Hundes, in verschiedenen Lebensphasen, zusammengestellt:

Senior-Hunde

Hunde im Senioren-Alter haben meist ein weniger ausgeprägten Bewegungsdrang, wodurch auch ihr Energiebedarf sinkt. Daher sollte die Futtermenge bei 2-3 % von dem aktuellen Körpergewicht Ihres Hundes liegen. Eine Überfütterung kann zu Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems führen und sich auch negativ auf das allgemeine Wohlbefinden Ihres Hundes auswirken. Eine passende Kalziumversorgung ist besonders in dieser Lebensphase sehr wichtig, die bei der Fütterung beachtet werden sollte.

Da oftmals ältere Hunde Probleme mit den Zähnen haben, sollten Sie bei der Fütterung auf weichere, fleischige Knochen umstellen.

Adulte Hunde

Besonders bei adulten Hunden ist die Futtermenge von dem Aktivitätslevel Ihres Hundes abhängig. Grob lässt sich sagen, dass die Futtermenge bei 2-4 % des aktuellen Körpergewichts Ihres Hundes liegt.

Ist Ihr Hund besonders aktiv, können Sie ihm mit Zugabe tierischen Fettquellen zusätzliche Energie liefern.

Welpen

Bei Welpen ist ganz klar ein höherer Energiebedarf vorhanden, da sie sich in der Wachstumsphase befinden. So gilt eine Futtermenge von 5-7 % des aktuellen Körpergewichtes als artgerechte Futtermenge. Hier ist jedoch zu beachten, dass Welpen einer großen Hunderasse prozentual weniger bekommen als jene von kleineren Hunderassen.

BARFEN auch bei Hundewelpen

BARFEN ist in jeder Lebensphase des Hundes eine gesunde und artgerechte Ernährung, solange man die Mahlzeit auf die Bedürfnisse des Hundes anpasst.

Wir klären auf: 5 BARF-Vorurteile

Es gibt einige Mythen oder Vorurteile die im Bereich der BARF-Ernährung weit verbreitet sind, wir klären fünf BARF-Vorurteile auf :

BARFEN ist kompliziert

Die Umstellung von der Futterdose auf ein artgerechte, frischzusammen gestellte Mahlzeit ist zu Beginn komplex. Aber sobald man sich in die Thematik eingelesen hat und eine gewisse Routine in der Zubereitung gewonnen hat – ist diese Art der Fütterung keines Weg kompliziert.

BARFEN ist teuer

BARFEN ist nicht wesentlich teurer, wie qualitativ hochwertiges alternatives Hundefutter. Zudem hat BARFEN eine positive Auswirkung auf Ihren Hund, denn Nährstoffe werden besser verwertet. Ihr Hund fühlt sich fitter und muss dem nach nicht so häufig zum Tierarzt.

Nährstoffmangel beim BARFEN

Durch die artgerechte und ausgewogene Ernährung mittels BARFEN ist ein Nährstoffmangel nicht deutlich ersichtlich. Das bedeutet, wenn Sie als BARFer auf die ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mithilfe der im Ratgeber aufgeführten Zusammensetzung der Mahlzeit achten, sollte bei Ihrem Hund kein Nährstoffmangel auftreten.

BARFEN ohne Obst und Gemüse

Ganz klar, BARFEN funktioniert nicht ohne Obst und Gemüse. Beide Bestandteile liefern Ihrem Hund wichtige Mineralien, Vitamine, Ballaststoffe und Kohlenhydrate und stellen somit einen wichtigen Anteil der artgerechten und ausgewogenen Ernährung dar.

BARFEN macht Hunde aggressiv

Leider sind viele Menschen der Meinung, das BARFEN den Hund aggressiv macht und sein Jagdverhalten fördert. Tatsächlich ist es so, dass industriell hergestelltes Futter, aufgrund ungeeigneter Futterkompenenten, auf den Organimus Ihres Hundes lastet und somit ein Unwohlbefinden ausgelöst wird. Mit einer natürlichen Ernährung ist dies nicht der Fall.

Trivia: Was Sie sonst noch über BARFEN wissen sollten

Wichtige und interessante Fakten rund ums BARFEN werden hier geklärt!

Ist BARFEN für jeden Hund geeignet?

BARFEN ist grundsätzlich für jeden Hund geeignet. Bei Welpen wird empfophlen die Rohfütterung erst ab dem 1. Lebensjahr zu beginnen um etwaige Wachstumsstörungen zu vermeiden. Ansonsten sollte die Umstellung auf Rohfutter kein Problem darstellen und ist für jeden Hund geeignet.

Welche Lebensmittel sind schädlich für meinen Hund?

Es gibt einige Lebensmittel, die nicht auf dem Speiseplan Ihres Vierbeines stehen sollten, dazu zählen Schokolade, Paprika (besonders die grünen und gelben), Tomaten, Zwiebeln und Lauch. Sowie Knoblauch, Erdnüsse, Rosinen, Weintrauben, Avocado und rohe Aubergine.

Gibt es auch BARF für unterwegs?

Ist ein Tages- oder Wochenendausflug geplant, scheint die Ernährung mit BARF eher unpraktisch zu sein. So könnten Sie für diesen Zeitraum auf das industriell hergestellte Nass-/ bzw. Trockenfutter zurückgreifen. Jedoch gibt es einige Alternativen, so gibt es den Trockenbarf oder CORF.

Der Trockenbarf wurde mithilfe eines besonders schonendes Trocknungsverfahren getrocknet und dies ist auch der einzige Unterschied zwischen dem herkömmlichen BARF und dem Trockenbarf. Durch die Trocknung eignet sich dieser sehr gut für unterwegs.

Auch CORF (Convenient Raw Food) ist eine Alternative zum BARF, hierbei handelt es sich um tiefgefrorenen Fertigbarf, eignet sich allerdings nur als Alternative, wenn eine Tiefkühltruhe vorhanden ist.

Mit Barfen zum gesunden Hundeleben

Durch das BARFEN wissen Sie nicht nur genau, was in den Napf kommt, sondern ermöglichen Ihrem Hund auch ein gesünderes Hundeleben.

Fazit

Die Umstellung auf das BARFEN kann für Sie anfänglich etwas komplex sein, aber lassen Sie sich davon nicht abschrecken, Sie werden schnell eine Routine in der Zubereitung feststellen. Zudem sollten Sie die vielen positiven Eigenschaften der BARF-Ernährung nicht vergessen, wie das gestärke Immunssystem und ein allgemeines Wohlbefinden Ihres Hundes.

Es ist nicht zu leugnen, dass das BARFEN eine natürliche, artgerechte und ausgewogene Ernährung für Ihr Hund ist und ihm so ein gesundes Hundeleben bringt, denn durch die eigenverantwortliche Zusammenstellung können Sie auf die Bedürfnisse Ihres Hundes eingehen.

Weiterführende Links und Recherchequellen

Tolle Rezept-Inspirationen für die ersten BARF-Menüs.

Mit Hilfe des BARF-Rechners können Sie einen ungefähren Überblick der benötigten Futtermenge bekommen.

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